Das Allerednic-Syndrom
(Allerednic, a fairytale in reverse. Prince marries princess, she becomes scullery maid.)
www.antbase.de: A virtual museum of rainforest ants (Formicidae) of Borneo, Malaysia. 262 ant species (57 genera) are shown in high resolution pictures.
seed magazine > revolutionary minds: hinweise auf sehr interessante, spannende, nützliche wissenschaftlerInnen & forscherInnen.
The Pitt nose has a curious history. One can watch its transmigrations through three lives. The tremendous hook of old Lord Chatham, under whose curve Empires came to birth, was succeeded by the bleak upward-pointing nose of William Pitt the younger—the rigid symbol of an indomitable hauteur. With Lady Hester Stanhope came the final stage. The nose, still with an upward tilt in it, had lost its masculinity; the hard bones of the uncle and the grandfather had disappeared. Lady Hester's was a nose of wild ambitions, of pride grown fantastical, a nose that scorned the earth, shooting off, one fancies, towards some eternally eccentric heaven. It was a nose, in fact, altogether in the air.Lytton Strachey: Lady Hester Stanhope
für jedes lied ein funkeln. crystalmini: ipods & swarovski.
[ornament und verbrechen, addenda, form follows function, ultimative mädchengeschenke, guilty pleasures, shine on!]
wikinews: collaborative filtering rules. Ihr Verleger da draussen: kramt Eure Geschäftsmodelle nochmal raus. Irgendwo war da ein Webfehler.
Deklination der Maskulina, Singular: Genetiv Endung -a bzw -u.
Eine genaue Regel, welche Endung an ein Substantiv anzufügen ist, gibt es nicht. Jedoch lassen sich einige allgemeine Grundsätze aufstellen. Die Endung -a nehmen wir an:
a) Lebewesen: maz, meza; pan-a, pies "Hund", psa; uczen "Schüler". Ausnahmen sind, wól "Ochse", wolu; bawól, "Büffel", bawolu. Zu den Lebewesen rechnet man auch verstorbene und überirdische Wesen, trup-a, "Leichnam", Bóg, "Gott", Boga, diabel, "Teufel", diabla; duch-a: "Geist".
Ebenso dekliniert werden: Tänze und Spiele. Früchte und Pilze. Geldbezeichnungen. Werkzeuge, Gefäße, Maße und Gewichte. Monatsnamen. Körperteile und Kleidungsstücke. Diminutivformen.
Der Akkusativ lautet wie der Genetiv bei Lebewesen, d.h. bei Menschen und Tieren sowie auch bei verstorbenen und überirdischen Personen. Ausnahmen sind: wyjsc za maz "heiraten" (einen Mann), siasc na kon "aufs Pferd steigen".
Bei leblosen Gegenständen lautet der Akkusativ wie der Nominativ. Ausnahmen von dieser Regel, sind tanczyc walca, "Walzer tanzen" und palic papierosa "Zigarette rauchen."
Die Schweineorgel ist völlig unterbewertet.
"bist schon wieder im hadermodus?"
The music's no good without you baby, the music's no good at all
aloha, integrationstest: 1. zoologische klassifikationssysteme. 2. plural- und singularbildungen. 3. rückkehr zur bewährten rechtschreibung. 4. das semikolon;
[neulich auf der autobahnraststätte; "patriotismus ist das, was ich jeden tag mache"; das-was-formulierungen; "das, was ich jeden tag machen tu" hätte noch mehr rocken getan;]
dabei wurde dieses sofa vierter sieger.
[embed, player="false":] L' amour, c'est un poison violent.
Nachmittags: Das Haar mit deinen bürsten (schönste Dinge der Welt), auffliegende Vögel (ihnen nach! ihnen nach! stalk an animal today!)
Abends: Muss dich drücken, sagt sie, ich lese dich doch schon so lange. Danach (Körper an Körper) Zergliederung der Zeit, am Tag danach werde ich mir einbilden, die Erzählungen wären im Uhrzeigersinn gesprungen. Man müsste so etwas immerzu dokumentieren. Das Archiv ist das wahre Leben, wie er sagt. (Archiv: "An Everlasting Club was so called 'because its hundred members divided the twenty four hours of day and night among themselves in such a manner that a club was always sitting, no person presuming to rise until he was relieved by his appointed successor'."). Stationen: Dinge, die dich ansprechen können, aus ihrer opaken Dingwelt heraus; gehend Sätze in die Stadt hineinschreiben, ah! GPS; die Baumzeitschrift (Baumkletterer-Szene!); ein Tablett, das auf den Boden scheppert; die Diskretion von AbiturientInnen, ein viertel, halbes Leben danach: einander nicht mit Scheidungen, Konkursen, Tumoren überziehend, eine Sache der Höflichkeit; frühe Jahre vor den Rundfunk- und Fernsehgeräten (Kurt Cobain, John Lennon, Elvis Presley, Challenger, Jochen Rindt etcetera); frühe Jahre im Staatsdienst; frühe Jahre in der Publizistik (jähe Erinnerung an einen jüngst im DLF gelobten Dichter, der damals lange Traktate darüber schrieb, dass Adolf Hitlers numerologische Summe 666 ergäbe, vorausgesetzt, man schriebe Adolf mit ph); Flämingskate ("alle 20 Kilometer ein Schnitzel"); ein Berufsschullehrer ("ein Berufsschullehrer also, aha.."); Anstemmen gegen den körperlichen Verfall; etc etc.. Dazwischen Vermisstengedenken (blackandwhiteandblue) & things like that. Irgendwann gegen zwei Aufbruch, den Everlasting Club zurücklassend, schon trunken, immer noch genau.
Auf dem Foto im Hotelzimmer steht das World Trade Center noch.
Anderntags: Tour de Trance, ein Café mit Kleiderhaken an der Theke, Kaffee, Zigaretten. Tiere & Heilige: beide kürzere Wege zum Göttlichen. Erzählung von einem Pferd, das sich aus der Herde löste, um sie anzusehen: erkannt. Erzählung vom Sechstagerennen, Kreise ziehen in der Dunkelheit. Mit dem Rauchen aufhören, Villa Aurora, Polnisch lernen. Ping Pong d'Amour (später Ping vs. Pong), Love Project, die Schönheit des Polnischen, der Regen im Slowenischen, we don't care, we are poets, Verzückte Distanzen, gleich in der S-Bahn gelesen. Interlinearübertragungen.
Nachmittags: Sophie Calle. Das Verblassen der Erinnerungen, grau in grau, Raum der Schmerzen, Fake-Hochzeiten, Überwachungen en gros & en détail. Kein anderer Künstler weckt in mir so viel Bedürfnis auf, alles kaputtmachen. Bei dir auch? .- Ja, klar.
Abends: Curry, White Trash Fast Food.
Auf dem Foto im Hotelzimmer steht das World Trade Center noch.
Anderntags: A. & A.. A. erzählt von ihrem Besuch bei Sophie Calle in Paris, draußen im banlieu, in der Nachbarschaft Boltanskis. In der Küche Grabplatten von einem Urnenfriedhof. In der ganzen Wohnung ausgestopfte Tiere, dazwischen eine einzige lebendige Katze. Danach: Spaziergang im Hansaviertel. Auf der Wiese ein Haus, von Oscar Niemeyer erbaut. Nachts, erzählen A. & A., schwebt es zwei Meter über dem Boden.
In "Adaption" einen Zeitraffer gesehen, der ...
j: "lebenslauflametta".
b: "das wetter und die wirtschaftslage".
The universal fascination with fictions is a curious thing. If human beings were attracted only to true narratives, factual reports that describe the real world, the attraction could be attributed to utility. We might imagine that just as early homo sapiens needed to hew sharp adzes and know the ways of game animals, so they needed to employ language accurately to describe themselves and their environment and to communicate truths to each other. Were that the case, there would be no “problem of fiction,” because there would be no fiction: the only alternatives to desirable truth would be unintentional mistakes or intentional lies. Such Pleistocene Gradgrinds would be about as eager to waste linguistic effort creating fables and fictions as they would be to waste their manual skills laboring to produce dull adzes. We can speculate even that the enjoyment of fictions might have put them at an adaptive disadvantage against more Gradgrindish neighboring tribes: homo sapiens would in such a circumstance have evolved to react to untrue, made-up stories much as it reacts to the smell of rotting meat. Now as it happens, this speculation does not accord with facts: the human reaction to fictions, at least when they are properly understood to be fictions, is not aversion, but runs anywhere from boredom to amusement to intense pleasure. At this point we reach a fork in theory’s road. There are two issues to be distinguished. First, there is the adaptive usefulness of fiction, its functional benefits, from Pleistocene campfire stories to modern novels and movies. Second, there is the pleasure — and perhaps related felt satisfactions that are not well described as immediate pleasure — which the experience of fiction evokes.[verrat der hypothesen an der wirklichkeit.]
[deleted.] alles wieder wegmachen, von rechts nach links. dass man das lange zeit seines lebens umgekehrt gemacht hat, von links nach rechts, der schreibrichtung hinterher. man kann sich aussuchen: jeder buchstabe mit einem eigenen druck, einer eigenen mittelfingerbewegung, oder: auf der taste bleiben, zwischendurch das fingerkuppengewicht nicht wegnehmend, dem cursor zusehen bei der löscharbeit. früher, beim streichen, löschte man vom beginn des misslungenen, heute, beim löschen, beginnt man dort, wo man bemerkt hat, dass es jetzt aber wirklich nicht mehr geht. lange passagen vom ende weg zum anfang hin markieren. kurz leuchten sie noch auf, als wären sie besonders gut. weg damit.
arjette hinke schreuders weblog: notes on art, niederländisch (kann ich nicht verstehen), bilder (jajaja)
man müsste.
I've placed a collection of stylish young trendies in a 1950's modern interior. They all look bored and are boring because they are scared of making a mistake. They wear the right kind of clothes, have the right kind of ideas. grayson perry: recent work
im zweiten kapitel essen die armen in ihrer not die strohdächer ihrer häuser. als der winter hereinbricht, zünden sie auch die wände an, um sich an den feuern noch einmal zu erwärmen, ehe sie sich selbst verbrennen.
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