eine großartige geschichte über den internationalen haar-handel. [muss aufhören muss aufhören muss aufhören]

village voice > aina hunter: hair traffic. your extensions look hot - except maybe for the roots





nyt magazine > kwame anthony appiah: the case for contamination





julia erzählt, in eritrea hießen prostituierte lufthansa ("weil die lufthansa dort hinfliegt, weil nur jemand, der sich die lufthansa leisten kann, sich auch lufthansa leisten kann").





Under the enlightened despotism of its Crown Prince and CEO, 56-year-old Sheikh Mohammed bin Rashid al-Maktoum, the Rhode-Island-sized Emirate of Dubai has become the new global icon of imagineered urbanism. Although often compared to Las Vegas, Orlando, Hong Kong or Singapore, the sheikhdom is more like their collective summation: a pastiche of the big, the bad, and the ugly. It is not just a hybrid but a chimera: the offspring of the lascivious coupling of the cyclopean fantasies of Barnum, Eiffel, Disney, Spielberg, Jerde, Wynn, and Skidmore, Owings & Merrill.

Multibillionaire Sheik Mo -- as he's affectionately known to Dubai's expats -- not only collects thoroughbreds (the world's largest stable) and super-yachts (the 525-foot-long Project Platinum which has its own submarine and flight deck), but also seems to have imprinted Robert Venturi's cult Learning from Las Vegas in the same way that more pious Moslems have memorized The Quran. (One of the Sheik's proudest achievements, by the way, is to have introduced gated communities to Arabia.)

Mike Davis > Sinister Paradise. Does the Road to the Future End at Dubai, und TomDispatch sollten Sie sich ohnehin ein wenig genauer ansehen.





Tavis Coburn für Technology Review Januar ´05. auch via maledei.




"(...) der Nettogewinn wurde mit 204 Millionen Dollar nahezu verachtfacht, der Umsatz mit über einer Milliarde Dollar fast verdoppelt"

welcome back, dotcom.





sehr interessant, eine woche nach der welle: geopolitik in full swing (patenschaften, koalitionen der hilfsbereiten, yeah right).





im zweiten kapitel essen die armen in ihrer not die strohdächer ihrer häuser. als der winter hereinbricht, zünden sie auch die wände an, um sich an den feuern noch einmal zu erwärmen, ehe sie sich selbst verbrennen.





über den einen nachdenken, der die sieben hingesetzt hat (oder hinsetzen hat lassen), auf diese bank, so auseinander drapiert, dass jeder von den sieben auf das bild gepasst hat, ihnen gesagt hat, dass sie stillsitzen müssten, nicht bewegen jetzt




sorry everybody





terizm, terizm, terizm! (via p3k aka haboglabobloggin' via andrea harner via swen's weblog) [mov]





ecuadorianisches glamorama





gerade eben von wehmut überflutet worden, weil die suche nach marxistisches+weblog" (not even an anführung abführung search) genau (k)eine fundstelle lieferte





Several months ago I found myself in a foreign country subjected to PowerPoint presentations by industrial design firms for five straight days. It was rough. There were slides whose sole content was the word innovation. By day three I was drinking beer at lunch.

I.D. interview with Edward Tufte on PowerPoint





20030130   BLACK IS BEAUTIFUL: Bike 20030130   BLACK IS BEAUTIFUL: Ski 20030130   CRICKET 20030130   ELFENBEINKÜSTE 20030130   HOMOSEXUELLEN-HASSER 20030130   IM ZEICHEN DES STEINBOCKES 20030130   KAMBODSCHA 20030130   KOCH, ROLAND 20030130   LIBYEN 20030130   MARIJUANA 20030130   REALITY ROBOTER
Focus Photo und Presse Agentur Angebotsliste




Metamap is a picture of surveillance and counter-surveillance projects around the world compiled through Metamute's forum and the Netherlands' Hacking at Large conference. [pdf-File, schon etwas älter, die neuesten Fortschritte der Überwachung sind also noch nicht eingearbeitet].





Das auf unabsehbare Zeit aktuelle Stadium ("das höchste"? "niederste"? "niedrigste"? "niederträchtigste"?) Stadium des Kapitalismus: fordistischer Oblomowismus.





Eine wunderschöne Geschichte ist die alphabetische Liebeserklärung von Bernhard Chambaz in der aktuellen Monde Diplo, Notizen von einer Reise durch Zentralasien.

"Auf den 6 000 Kilometern kreuz und quer durchs Landesinnere macht man sich ein gewisses Bild von den Strassen und Schlaglöchern - die Verkehrswege sind in miserablem Zustand, seit kein russisches Manna mehr für ihre Instandhaltung vom Himmel fällt - und natürlich auch von den Fahrzeugen: Klein- und Lastwagen aller Art, aber auch Handkarren, Schubkarren, Planwagen, lauter Worte, denen bei uns keine Wirklichkeit mehr entspricht. Ein paar zufällige Eindrücke: ein Beiwagen ohne Kabine, der unter der Last einer Heufuhre zusammenbricht; ein Militärlaster, der Honig transportiert, kleine Kinder auf Fahrrädern und zu Pferde. Ich habe auch eine Strasse gesehen, die plötzlich breiter wird und als Piste für Flugzeuge dient, die Gott weiss was nach Afghanistan befördern. Das kirgisische Strassengefälle beträgt unterschiedslos 12 Prozent. Die Verwaltung muss die Schilder mit Mengenrabatt gekauft haben. Auch die usbekischen Gefälle sind unveränderlich, liegen aber bei 10 Prozent (ob der Rabatt bei 10 Prozent noch günstiger war, werden wir nie erfahren)".
Kommt in die Sammlung der Versuche, sich die Welt mit Hilfe des Alphabets zu buchstabieren, zu Walter Abishs "Alphabetical Africa" und zu Milorad Pavics "Chasarischem Lexikon".





In Thailand beginnen die 20- und 50-Baht-Noten knapp zu werden. Wieso? Weil sie von den Parteien gehortet werden, um den Stimmenkauf fuer die Wahlen am 6.Januar 2001 zu finanzieren. Source: Bangkok Post, 23.11. .

Vorgestern gab es einen Gefängnisausbruch. Zehn Häftlinge, neun von ihnen Burmesen, nahmen drei Gefängniswärter als Geiseln und machten sich in einem dieser Toyota Minibusse auf zur burmesischen Grenze, verfolgt von Sondereinheiten und Journalisten, an den Rösler/Degowski-Fall erinnernd. Es kam, wie es kommen musste: Kurz vor der Grenze griffen die Anti-Terror-Kräfte ein. Neun tote Geiselnehmer, zwei leicht- und eine schwerverletzte Geisel. Das alles wäre nicht so interessant, wenn gestern in der Bangkok Post nicht gestanden hätte, dass unmittelbar nach der Geiselnahme der Minister- und der Polizeipräsident beschlossen hätten, dass diese Geiselnahme, zur Abschreckung künftiger Verbrecher, für die Geiselnehmer TÖDLICH auszugehen hatte. So viel zum Stand des Rechts hierzulande. Noch irrwitziger ist für mich der Umstand, dass so etwas auf Seite 1 der "Post" steht, die Politik und die Polizei also keinen Wert darauf legen, zu verheimlichen, welche Sorte Politik und Polizei sie sind. Der Leser SOLL es wissen. Zur Abschreckung.