"Es ist sehr wichtig, Bedingungen zu schaffen, unter denen ein Waffenstillstand wirken kann", sagte Rice bei einer Zwischenlandung im irischen Shannon. Die USA hielten eine Feuerpause für dringend erforderlich. Es müssten allerdings Bedingungen geschaffen werden, unter denen ein Waffenstillstand nachhaltig wirken könne."(same place, different angle:)
Die USA werden nach einem Zeitungsbericht in Kürze bunkerbrechende Bomben an Israel liefern.
(in diesem kino im januar 2003 tarkovskys "der spiegel" gesehen, in begleitung einer britischen rentnerin, die gerade auf einem klapprad durch lateinamerika und die karibik fuhr (sie wollte wohl ein buch schreiben darüber), wir hatten jedenfalls dosenbier dabei und eine kleine flasche weißrum, die wir uns teilten, kamen viel zu spät, ignat sah gerade zu, wie der feuchte abdruck einer teetasse, die ihn an den verlorenen vater erinnerte, auf der tischplatte allmählich verdunstete, originalfilm, die übersetzung ins spanische wurde quasi neben das russische gesprochen - durchgehend eine einzige, weibliche, stimme, die die übersetzung hölzern ablas -, man hörte also beides simultan, dazu den sporadisch an- und abschwellenden lärm von der straße, eine außentür ging nicht richtig zu, die lauten unterhaltungen der sitznachbarn, die den film begleitend kommentierten, später mit ein paar leuten aus dem kino ins restaurant, huhn mit reis, was sonst, und einer, der dann meinte, kubanische revolution schön und gut, er würde so einen nordischen kiefernwald trotzdem gern einmal selbst riechen.)
gmail, nochmal eine handvoll ... bestellung wie gehabt
ELF DER STUNDE (WELTELF) Lerner Ozu Bresson Straub Ford Godard Vertov Mizoguchi Hitchcock Dovshenko Hawks Reservebank: Chabrol, Renoir, Cocteau (Tor), Rosselini, Antonioni
DEUTSCHLAND Siodmak* Straub* Valentin Lubitsch* Sierck* Wyborny**** Lang* Dudow Ophüls* Murnau*** Wenders**
- Vertrag nicht verlängert, Transfer ins Ausland ** z.Z. verletzt *** Sportinvalide **** Lizenz nur als Handballer
AMERIKANISCHE WILDE LIGA B. Loden Griffith Stroheim Sternberg Hawks Huston Lerner Ford Fuller* Hitchcock Bibermann**
- für Gastspiele in der Bundesliga gesperrt ** für die Profiliga lebenslang gesperrt wegen Beleidigung des Vorstands und Zeugwarts
[in: Theweleit, Tor zur Welt, S. 110]
neulich beim aufräumen irgendwo einen schuhkarton voller fotos gefunden, knapp hundert stück, keine ahnung von wem, nichts als essen drauf, buffetansichten, speisefolgen, auf dem jahresabschluß des sportvereins, hochzeitsfeier, konfirmation, grobschlächtige arrangements in bedrückenden interieurs, kiefernholzvertäfelte klaustrophobie, diese unerträgliche partykelleratmosphäre. stelle mir vor: jemand, der früher – krieg vielleicht, nachkrieg – oft gehungert hatte, wahrscheinlich vergisst man so was nicht, da sind dann, dreißig oder vierzig jahre später, diese METTIGEL ausweis des besseren lebens, jetzt kommt mir doch nicht schon wieder mit blutfettwerten!, ein endlich eingelöstes glücksversprechen, feier der fülle (käseigel klopse goudawürfel mit länderfähnchen marzipantorten etc.), sofort fotografieren, für immer festhalten, hundert mal gleich, dass das nicht mehr weggeht.
Professor Ramachandran's suggested 10 universal laws of art:
- Peak shift
- Grouping
- Contrast
- Isolation
- Perception problem solving
- Symmetry
- Abhorrence of coincidence/generic viewpoint
- Repetition, rhythm and orderliness
- Balance
- Metaphor
Reith Lectures 2003: The Emerging Mind
[file under: und draußen nur kännchen]
long way to go: neuroaesthetics
google verhandelt doch noch mit dem schwarzen riesen.
Outlook 2002 und IMAP ist eine elende Krankheit. So elegant IMAP ist, so grausig geht Outlook damit um. Gibt es denn für Win2k keine Lösung um Kalender, Adressen, Mail und Notizen in einer Oberfläche zu konsolidieren und auch noch mit dem Palm zu synchronisieren?
Hoffnungslos: -sk.
as an artist I view domestic activity as sculpture
neue arbeit. neues magazin. mit diedrich diederichsen, hans nieswandt, daniel josefsohn, schorsch kamerun, frank schumacher/tom lingnau usw.
John Ruskin was on the edge of mental collapse. You can see it coming in his fearsome, almost impossible-to-look-in-the-eye Self-Portrait, a watercolour of about 1875, in which his brow, like some monstrous geological formation, presses down on his shadowed left eye and his face seems about to twist out of shape under the tension. The sky behind him is yellow and sick. The Guardian: Artists v critics, round one
Episches Theater und postheroisches Management arbeiten an Unterscheidungen, die vorgefuehrt, aber nicht aufgehoben werden koennen. Sie treten den Gegenbeweis an gegen die postmoderne Behauptung, dass man auf die Unterscheidungen, deren Konstruktion man durchschaut hat, im Zuge dieses Durchschauens dann auch mehr oder weniger umstandlos auch verzichten koenne. Sie treten den Gegenbeweis an gegen die Befuerchtung der Beliebigkeit der Unterscheidungen. Sie fuehren an den Punkt der Undurchschaubarkeit der Konstruktionen. Dirk Baecker: Organisation und Management, 2003
"technology is easy, people are hard" (j. gage: some thoughts on how ICTs could really change the world)
Gerade gelesen, dass CBS an einem Mehrteiler über das Leben des jungen Adolf Hitler bastelt. Weil doch, sagt CBS, jeder weiß, wie die Geschichte ausgegangen ist, aber keiner, wie sie begonnen hat, jajaja. Und, natürlich, sofort jede Menge Einwände gegen das Vorhaben, die Angst, dass der Führer "vermenschlicht" wird, jetzt Beaufsichtigungskomitees, Postscriptum über den Holocaust, damit niemand vergisst, wie die Geschichte ausgegangen ist, aber hey, wir lassen uns das Projekt nicht ausreden, denn: "There are times as a broadcaster when you take chances", und eh klar, für so ein Vorhaben kriegst du jede Menge Kritik, ist immer so, wenn man etwas riskiert und nicht von vornherein auf der sicheren Seite ist, damit mussten wir rechnen, wir nehmen das ernst, aber wir wollen uns das jetzt nicht kaputtkritisieren lassen. Versicherung: Soll kein zweiter Tony Soprano werden. Und den Hitler spielt einer aus "Full Monty". Und wahrscheinlich ist Guido Knop schon ganz elektrisiert, da hätten wir doch etwas für den Weihnachtsferienmehrteiler-Slot im Winter 2003/2004.
In Frankreich habe ich übrigens im Oktober zwei Folgen der dortigen Superstar-Show gesehen. Sehr viel spannender als die deutsche Variante. Hieß, glaube ich, Star Academy und zeigte nicht nur die Kandidaten beim Singen, sondern als Einspielfilme auch deren Training in einer Art Internat. Und bei den Shows selbst mussten die andauernd Duette mit etablierten französischen Popstars singen (die ich alle nicht kannte) - das Schöne dabei war, dass es recht häufig vorkam, dass der "wirkliche" Star viel schlechter war als der ihm zugeteilte Nachwuchsmensch. So wie diese Judith natürlich auch hundertmal besser ist als Bohlen und Thomas Stein zusammen je sein könnten, in allem außer im Peinigen.
DOUBLECELL, singlecell's 2nd volume, is an online inclosure of responsive ecologies. Its focus is centred about the themes of dyads, twins, pairs, mates, dualities, diptychs, couplets, dicephalics, siamese formations, symbionts, palindromes, mirror images, binary organisms, host-parasite, predator-prey, and parent-child systems.

“Skin:Surface, Substance + Design” will open at the Smithsonian’s Cooper-Hewitt, National Design Museum on May 7,2002, and continue through September 1 5,2002.“Skin” highlights the responses of designers from around the world to a culture obsessed with physical appearances and transformed by biotechnology. The exhibition focuses on works designed between 1997 and the present and features products, fashion, furniture, architecture and media that are expanding the conventional definition of surface.
Every object has a skin.Thick or thin, smooth or rough,porous or impermeable, skin is the line between a hidden interior and a visible exterior. Reflecting the convergence of natural and artificial life,“Skin ” demonstrates how designers today manipulate the relationship between the inside and outside of objects, garments and buildings to create surfaces that both reveal and conceal:skins that have depth,complexity and their own behaviors and identities.“‘Skin ’ shows the breadth of design thinking today,which encompasses the engineering of new structures as well as the fabrication of seductive forms and metaphors,” Museum Director Paul Warwick Thompson notes.“The exhibition is smart, sexy and provocative.” The rise of digital media over the past decade has changed the practice of design,providing tools for making objects and buildings that resemble living creatures — with complex curves and soft, responsive surfaces —but remain distinctly artificial. “Skin” features the work of such notable designers and architects as Greg Lynn, Petra Blaisse, Morphosis, Ross Lovegrove, Marcel Wanders and many others. The exhibition shows how enhanced and simulated skins are found throughout contemporary life, from clothing, products and buildings to our own living skins.
Informationen: hier
Our first Desktop Theater production was an adaptation and performance of Samuel Beckett's well-known drama "Waiting for Godot" in an internet chat environment.
> Estragon Lower left S/ï-5 Default faceA compression of Guy deBord's Situationist manifesto The Society of the Spectacle performed by and for the spectacled society.Vladimir enters. E: )sigh Nothing to be done. V: )sigh I'm beginning to come round to that opinion. All my life I've tried to put it from me, saying, Vladimir, be reasonable, you haven't tried everything. And I resumed the struggle. So there you are again.
Two Avs whispering over din of Palace goingson Av1: Separation perfected Av2: Illusion only is sacred Av1: Truth profane Av2: Illusion only is sacred Av1: Truth profaneQuicktime Movie der Aufführung: hier
Habe gerade meinen Schreibtisch aufgeräumt. Post weggemacht. Dabei ungefähr acht dot.companies (deutsch), die mir ihre Avatare, 3D-Assistenten, Virtual Friends herzlichst empfehlen (Beispiel: virtual friends. Meine erste Reaktion, wie immer häufiger: Wann wird das endlich aufhören? Meine zweite Reaktion sind Fragen: Was bedeutet das? Sagt mir das, dass das Internet noch immer nicht "angekommen" ist - ansonsten würde man es nicht immer noch in die Metaphern der Vor-Internet-Welt (Figuren, die dich an die Hand nehmen, dir alles zeigen, dir die Schwellenangst nehmen etc) übersetzen? Oder sagt es mir: Dass das Netz jetzt endgültig "da" ist - weil es so funktioniert wie die Vor-Netz-Welt - als "lass mal, wir drücken dir schon rein, was du wissen willst, wir zeigen dir alles, du musst selbst gar nichts machen, du brauchst nicht zu suchen, wir sagen dir nämlich, was du finden sollst"-Welt? Ist eine Technologie DA, wenn sie herunterreduziert ist? Oder ist eine Technologie da, wenn genügend Leute gelernt haben, was sie an Neuem ermöglicht? Am tragikomischsten finde ich ja die Versuche mancher Internet-Magazine, das Netz als eine Art Fernsehen vorzuführen und deswegen auf das Konzept der Internet-Programmzeitschrift zu setzen ("die nächsten 14 Tage Internet"). Aber vielleicht haben die ja sogar recht. Oder sind das nur die Versuche der Grossen, zu retten, was zu retten ist? Indem man den Menschen einredet, das Neue wäre nur more of the same old shit? Weiß auch nicht. Kann darüber mal jemand nachdenken? Vielleicht besteht Avantgarde ja heutzutage genau darin, das Neue kleinzukriegen aufs Alte?