Dienstag, 21. September 2004

I haven't found a measure yet to Calibrate my displeasure yet so





gmail, nochmal eine handvoll ... bestellung wie gehabt





Der Projektorenmarkt ist in Bewegung – Home Entertainment ist das aktuelle Hype-Thema





dass das protestwähler gewesen sind, nicht wirkliche nazis, nicht wirkliche rassisten, nicht wirkliche rechtsradikale. dass leute, die dvunpd wählen, mit ihrer wahl etwas prinzipiell anderes ausdrücken als ihre eigenen positionen, eine empfindung zum beispiel, ein unbehagen, einen groll, jedenfalls irgendetwas, über das sie nicht wirklich nachgedacht haben, im unterschied zu einem cdu-wähler, der sich seine entscheidung nicht leicht gemacht, wochenlang die programme der volksparteien studiert und sine ira et studio erwogen hat, was für das gemeinwohl am besten wäre und wie man die probleme des landes beheben könnte. dass analyse-champs, ob sie nun in den old media sitzen oder ein weblog machen, sich für andere leute jederzeit alle möglichen beweggründe vorstellen können, nur den einen nicht, dass man npddvu wählt, weil man ihre positionen teilt. dass man es sich zu einfach macht oder gar böswillig ist, wenn man leuten zutraut, dass sie sich erstaunlicherweise unter den zur abstimmung gestellten positionen exakt für jene entscheiden, die ihnen am nächsten ist. dass einer, der die spd wählt, den analyse-champs zufolge vernünftige gründe hat, einer, der die npd wählt, dagegen irgendeinem dunklen psychischen impuls folgt, über den er sich selbst nicht aufgeklärt hat und über den die politiker der volksparteien sich endlich aufklären mussten, um das nächste mal wieder die stimmen zu bekommen, die vernünftigerweise an sie gehen sollten statt an jene, die rattenfängerisch dunkle impulse ausbeuten. dass die ersetzung einer spd-regierung durch eine cdu-regierung zwar auch das ergebnis einer protestwahl wäre, aber eben nicht nur, sondern eben auch vernünftig, im unterschied zu jener unvernunft, die bei npddvu landet. dass spdcdufpdgrüne lösungen zu offerieren haben, während pdsdvunpd nur populistisch stänkern, was eigentlich verboten gehört, und nie lösen, was man von einer partei verlangen können muss. dass naziwählerinnen nicht aussehen wie nazibräute, dass naziwähler schnitzel essen, dass naziwähler keine radikalen sachen machen, dass naziwähler keinen hass, aber leichte vorbehalte haben. dass die volksparteien die notwendigkeit der reformen nicht ausreichend vermittelt haben. dass die volksparteien es verabsäumt haben, dem volk zu erklären, warum jetzt ein ende sein muss mit den wohltaten. dass die einsicht in die notwendigkeit von hartz iv so etwas wie eine antifaschistische, wenn wir die pds dazu rechnen, antitotalitäre einsicht ist. dass die volksparteien noch viel zu tun haben werden. aber jetzt wissen sie das, in der stunde der bitteren wahrheiten.





Montag, 20. September 2004

it was such a perfect day you made me forget myself





Sonntag, 19. September 2004

es ist eine sternstunde deutscher idiotie, so viele untiefen, bis zum Verrecken anspruchsvoll.





manchmal würde ich auch gerne gym diaries schreiben, bei mir sind aber nur diese zehn-kilo-bambis unterwegs.





das genre der radsporttrainingsbücher ist ein seltsames.





Freitag, 17. September 2004




Donnerstag, 16. September 2004

On flaire hélas un mauvais coup en découvrant le titre de cette rétrospective : que vient foutre ici la poisseuse étiquette "lounge", qu’on croyait réservée aux poubelles musicales des bars chicos ? On prend carrément la nausée en apprenant que ces enregistrements ont été "remixés pour aujourd’hui" – c’est-à-dire, comme l’explique le livret écrit en sabir marketing, "pour un public plus jeune et international". Un jour, il faudra qu’on nous explique pourquoi la jeunesse occidentale serait fatalement condamnée à bouffer des beats à la noix et à lire les plus belles pages du passé à travers la lorgnette crasseuse de quelques DJ révisionnistes.

Avec ses tatapoums grotesques et ses nappes de synthé croupies, le volet "jeune et international" de Shanghai Lounge Divas est une vraie merde, un truc tellement salissant que même d’authentiques oiseaux rares comme Chow Hsuan ou Bai Kwong n’y ont plus l’air que de pauvres mouettes mazoutées.





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