die deutschen würden sich natürlich an die genfer konvention halten.
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Die Hamburger staunten nicht schlecht, als sie ein buchstäblich haariges Ereignis auf der großen Einkaufsmeile Mönckebergstraße verfolgten: Fernseh-Moderator Max Schautzer (Pleiten, Pech und Pannen) enthüllte vor Journalisten und Passanten das „Haarausfall-Denkmal“: Ein zwei mal vier Meter großer Glaskasten, bis oben hin gefüllt mit Millionen von Kopfhaaren. Er soll zeigen, wie schlecht es um die Haarpracht der Deutschen steht. „Die Aktion ist einmalig“, sagt Max Schautzer. „Das Haarausfall-Denkmal macht mit seiner gigantischen Ansammlung von Haarmassen beeindruckend deutlich, welche Dimensionen Haarausfall hat.“ Dafür haben Friseure aus ganz Deutschland den Besen nicht für die Tonne, sondern für den guten Zweck geschwungen. Anlass ist die bundesweit stattfindende Aufklärungswoche „7 Tage pro Haar“.
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sie wollen es wiederhaben, alles, geht ja endlich, eu, internationale staatengemeinschaft, achsen des friedens, rotgrün, keiner ein antisemit mehr, postnationale welt, durchlässige grenzen, amerikaner gesicht und kredit verloren, wir dagegen alle ganz friedlich, von angelika beer bis zum letzten autonomen deppen, who cares, alles wiederhaben, erstmal jeden tag ein antrittsbesuch und noch ein antrittsbesuch, die junker besichtigen ihre ländereien, erstmal umschauen.
via beta|blogger
botho strauß benutzt in seinem neuen buch ohne erkennbare ironie den ausdruck "vokuhilafrisur". ob er jetzt auch mit joggern, multikulturellen stadtteilfesten und rtl-zuschauern seinen frieden geschlossen hat?
Zeitgleich drückt sich antiautoritär justierte Freiheit darin aus, daß frau in der Mittagszeit den Staubsauger benutzt, durchschlafgestörte Kleinkinder um 7 Uhr morgens ihre Dreiräder über Laminat-belegte Flure jagen und nacktbäuchige Heimwerker die Bohrmaschine ansetzen, wenn der Rest der Menschheit eigentlich gerne zur Ruhe kommen würde. Diese ganze demonstrative Gschaftlhuberei, diese deutschlandrettenwollende Betriebsamkeit, die jeden Dübel in die Wand bekommt; und wenn das ganze Haus dabei zusammenfällt, an ihnen hat es jedenfalls nicht gelegen.
docbuelle // passe.par.tout : das gerede der jungs
Hindukusch immer Aber wehe Miami Deutschland bewegt sich
Mal sehen, wie sehr sich die deutschen Leitmedien dafür interessieren werden, warum Herr Immendorf bei der Sex-Party des Jahres (Bild) nicht die Hausschlachtung dem Telefonanruf beim Mädchenhändlerring vorgezogen hat, und ob Frau Duve wieder mal was schreiben darf über Geschäftsanbahnungsgespräche auf gleicher Augenhöhe.
berliner pizzabäcker, die irrläuferfaxe von der staatsanwaltschaft der bildzeitung durchgeben. will man sich auch nicht wirklich ausmalen, das gefühlsleben von so einem berliner pizzabäcker. das so eines bildzeitungsanrufbeantworters auch nicht.
Es kommt ein wenig spät, die Analyse der gescheiterten deutschen Grand Prix-Trulla Lou über die Gründe ihres miserablen Abschneidens, aber ich hab´s halt auch erst Wochen danach gesehen, und es ist ein kleines Juwel:
"Ich habe allen gezeigt, dass man auch ohne kleinen Hintern und Kleidergröße 36 gewinnen kann", hatte Lou nach dem Sieg beim nationalen Vorentscheid noch im März zu BUNTE gesagt. Doch in der Nacht auf vergangenen Sonntag arbeitete sie ihren ersten internationalen Auftritt so auf: "Wenn ich jünger wäre, hätte ich auf der Bühne rumknutschen und mehr Po und Bauch zeigen sollen. Ich hätte das Pferd gern nach Hause geritten. Aber ich bin zu dick, zu alt und zu hässlich", sagte sie zu BUNTE. [...] Nach der After-Show-Party fuhr der Feuerkopf mit seiner "Managerin" zur Bar des Luxushotels "De Rome" und begoss den zwölften Platz mit einigen "Cadillac"-Cocktails. "Ich war gut", betete sie sich immer wieder vor. Wahrscheinlich muss sich bei ihrer 18-jährigen Bierzelterfahrung einiges im Kopf gedreht haben, jedenfalls rückte Lou ihre Grand-Prix-Niederlage in historische Dimensionen: Ihr schlechtes Abschneiden läge an politischen Hintergründen. Die meisten Länder sähen Deutschland immer noch als Naziland, doch nicht alles sei schlecht gewesen am Nationalsozialismus, erklärte sie wankend. Das war gegen fünf Uhr morgens und die meisten hörten schon gar nicht mehr hin, was Lou da für dummes Zeug brabbelte. Vielleicht sollte Lou doch lieber singen als reden.Aus: Bunte 23/2003, Seite 36
Und die Medien deren Kontrollfunktion als vierte Gewalt im Rechtsstaat überaus notwendig wäre begeilen sich an angeblichen Fakten, die vielleicht gar keine sind, und wälzen diese solange aus, bis aus Michel Friedman, dem angeblich gelegentlichen Kokainkonsumenten und vorgeblichen Freier von ukrainischen Prostituierten, ein - natürlich zufällig jüdisches - Monster geworden ist, das, und so läuft bekanntlich die gewünschte öffentliche Assoziationskette, in illegalen Menschenhandel verwickelt ist.
[...]
Friedman soll zurücktreten, vom Bildschirm verschwinden, und am besten wäre es, würde er auch gleich das Land verlassen, er, der sich des deutschen Philosemitismus als so unwürdig erwiesen hat.
Dieses hier:
Dienstag 24. Juni 2003, 09:08 Uhr "Bild": Friedman-Verfahren möglicherweise vor der Einstellung (AFP) In der Kokain-Affäre um den Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, wird nach Informationen der "Bild"-Zeitung eine Einstellung des Verfahrens immer wahrscheinlicher. Wie das Blatt am Dienstag unter Berufung auf Berliner Justizkreise berichtete, sehen offenbar selbst Verteter der Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt kaum noch Möglichkeiten, Friedman strafrechtlich zu belangen. Hintergrund ist demnach, dass Friedman bislang nur gelegentlicher Kokain-Konsum nachgewiesen werden könne. Dieser Umstand sei aber nicht strafbar.
Und was machen wir jetzt, Berliner Justizkreise?
Jürgen02 korrigiert sich: "Re: Re: Korrektur: Tod von Möllemann...nicht Tod von Friedmann...sorry"
Außerdem: Re: Friedmann stand bei "Antisemitismusvorwurf" ev. unter DROGEN Wie ich den Vorwurf von Friedmann gegen Möllemann hörte, dachte ich gleich, daß Friedmann unter drogen steht oder besoffen ist. Durch Drogenkonsum verändert sich auf jeden Fall die Wahrnehmung und die Hemmschwelle sinkt ganz enorm, was auch beim Studium von Alkoholikern zu beobachten ist.
die argumente, die für den irak gegolten haben, gelten für die amerikaner nicht mehr, wenn es um afrika geht, sagt sie, deswegen muss da der europäer jetzt hin, sagt sie, genozid verhindern, sagt sie, brauchen eh kein öl, rein fürs moralische, wieder zurückgemeldet auf der bühne der weltpolitik, kindersoldaten entwaffnen, ruandauganda stoppen, anspruchsvolle aufgabe, es kommentierte petra schalek vom westdeutschen rundfunk.
Ach ja, Gerd Schröder, der beim Kirchentag sagt, dass die Gläubigen nicht nachlassen sollen beim Traum von der multipolaren Welt:
Und einen Verlierer gibt es auch schon: die rot-grüne Regierung Deutschlands. Der Angriff auf Aceh begann kurz nach einem Besuch Gerhard Schröders bei Megawati. Das mag Zufall sein, doch unterließ es die indonesische Präsidentin, ihren Gast darauf aufmerksam zu machen, dass demnächst deutsches Kriegsgerät zum Einsatz kommt. Das Kriegsschiff »Teluk Gilimanuk«, das früher »Hoyerswerda« hieß und zu den Anfang der neunziger Jahre von der BRD an Indonesien verkauften Beständen der NVA-Flotte zählt, soll nach Angaben der Nachrichtenagentur DPA Panzer in Aceh abgesetzt haben. Das wäre ein vertragswidriger Einsatz des Schiffes, denn der Verkauf der Flotte war mit der Bedingung verbunden, sie nur zum Küstenschutz zu verwenden.Indonesien: Militäreinsatz in Aceh. Maik Söhler in der Jungle WorldAls die deutschen Kriegsschiffe unter Helmut Kohl an seinen Freund Suharto geliefert wurden, protestierten Sozialdemokraten und Grüne gegen diesen Rüstungsexport. Als jüngst aber aus Indonesien neue Motoren für die alten Schiffe bestellt wurden, war es die rot-grüne Regierung, die die Nachrüstung bewilligte und sie nach Recherchen der Frankfurter Rundschau sogar mit Hermes-Bürgschaften absicherte.
Wer aber Motoren für Kriegsschiffe bewilligt, fällt in die Ära der deutschen Rüstungsexporte unter Kohl zurück. Da war Rot-Grün mit dem Export deutscher Soldaten in alle Welt schon weiter. Aber vielleicht ist das eine nur eine Ergänzung des anderen. Dann gäbe es bereits zwei Sieger des Konfliktes in Aceh.