Mittwoch, 29. Januar 2003

-86 Degree Freezers.

-86 Degree Freezers (Twelve Areas of Concern and Crisis), 1995 12 panel typology, gelatin silver prints 24 x 20 in., each of 12 panels, 60 x 48 in. overall

When I began reading about the Human Genome Project, I was struck by the intent to determine a genetic blueprint, first by mapping chromosomes and then by sequencing the entire gene structure of the human race. This project has gathered some of the most powerful minds in science to act as modern cartographers for our future. I am interested in what impact the changes that emerge from contemporary scientific research will have in our culture socially, spiritually, and physically. In my work I try to ask the kind of questions posed by philosophers, artists, ethicists, architects, and social scientists. All of these questions revolve around two central ideas: Who are we? and Who will we become?

Twelve Areas of Concern and Crisis is a collection of conceptual still lifes of evidence found in ñ86-degree freezers containing the archival samples of Alcoholism, Alzheimerís, Bipolar Disorder, Breast Cancer, DNA Synthesis, HIV, and other research from the Human Genome Project to formulate the -86 Degree Freezers typology. This freezer typology confronts the new millennium. It forces us to ask how, in the future, we will construct our individual and cultural identities.

bio

interview

Art & Science: Investigating Matter

Definitely not sterile und Drosophilia morgue





eric nehr





Dienstag, 28. Januar 2003

Am Schreibtisch gesessen, die Vögel zogen über einen barockhimmelblauen Himmel, die Wolken watteten, auf dem Dach gegenüber trocknete der Regenglanz, ich schwöre, es sah eine ganze Weile so aus, als würde die Welt sich nicht mehr ducken wollen. Aber dann ist es doch wieder nur ein Tag geworden.





I got convictions, but they're all fiction, a packet of lies. Blockflöten im [Unhandled macro: param.text] (mpeg, 552 KB) .





Heute Morgen beim Aufwachen eine leichte Beklommenheit verspürt über dem beim Aufwachen genau in dieser Formulierung in mir parat liegenden Gedanken: "Wissenschaft besteht auch nur darin, sowas kommt von sowas zu sagen".





Konzeption/Text: 0 Design: 0 Programmierung: 0 Projektleitung: 0 Consulting: 0 Redaktion/Info-Broking: 0 Technik: 0 Training/Coaching: 0 Marketing/Vertrieb/Kontakt: 0 Administration/Office: 0 andere Arbeitsbereiche: 0





ein dorf tut tat nichts.





Noch immer nicht verstanden, was Klonen zur Erfüllung des Wunsches nach Unsterblichkeit beitragen könnte. Als ob dasselbe Genmaterial die Kontinuität des Bewusstseins garantierte. Schon recht armselig, was die bürgerliche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts alles nicht mehr begreift.





Montag, 27. Januar 2003

tired of fading statt tired of fighting in beck's lost cause. und sofort ein schmerzhaftes bedürfnis nach verschwinden verspürt.





Sonntag, 26. Januar 2003

Reiner Stachs allerorten gerühmte Kafka-Biografie gelesen. Der Rezensenten-Begeisterung schließe ich mich gerne an: gerade, weil mir Kafka, über dessen Leben ich die paar Klischees kannte, die jeder kennt, nach der Lektüre Stachs ungemein zuwider geworden ist - der Mensch, nicht das Werk. Diese elende Felice-Geschichte: eine mit Briefen zur Heirat zu traktieren und dann abzuspringen unter Berufung auf die schriftstellerische Mission; die billigen Retourkutschen, wenn er im Process Felice Bauer zu, Fräulein Bürstner macht. Die gespenstische Szene in einem Hotelzimmer an der böhmischen Grenze: Felice, die gekommen ist, nach allem immer noch, um, einmal, das erste Mal, mit ihm zu schlafen, was 1915 in der Regel etwas anderes bedeutete als heutzutage, und er sitzt da, und tut nichts anderes, als ihr, die mit geschlossenen Augen auf dem Kanapee liegt - vorzulesen. Die Ergebenheit, die doch nur eine Methode des Ausweichens ist. Und so weiter. Stach, der ohne Zweifel Kafka, aber auch die Fakten liebt, erzählt das alles, aus den Akten, aus den Briefen, in einer kaum erträglichen Ausführlichkeit, so dass man, ich jedenfalls, kaum anders kann, als das Gefühl zu haben, hier wird jemandem der Prozess gemacht. Der mildernde Umstand - ist das Werk. Was dann doch, ein paar Stunden lang, ein unangenehmer Gedanke ist.





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