gegengewicht europa. na toll.
bin dann doch ins bett, bevor der krieg angefangen hat. muss ja früh raus.
Art eines Sonnenbrenners Schlottuffen aufgeschlossen, vulkanische Auswürflinge, gefrittete Sandsteinbrocken, überwiegend Schlackentuffe, gelegentlich leuchtend grüne Klüfte , nicht immer dicht gesintert, sondern oft noch bröseliger. [Petrologie des Gaulsberg]
Unglückliche Frauenzimmer, beschäftigungslos infolge der Baumwollnot, wurden Auswürflinge der Gesellschaft und blieben es [Produktion des relativen Mehrwerts, Fabrik]
Achsel-, Scham- und Beinhaare, Kundaliniyoga, Stromschläge durch Teppichböden, EU-Außengrenze, Passagen, Freier Wille, Bayerischer Staatsanzeiger, Zauberberg, Idiot, Ödnis, Unicode, Sortierkriterien, gehobener Boulevard, Maskulinismus, Universitätsaushungerung, bayerischer durch Alkohol, in Texte verschauen, Übung für Herz und Glück, falls nicht, immerhin Wohlstand,
ö.ä.Dasein.
das wird durchgezogen, sagt schröder, es muss doch möglich sein, dass nicht immer alles zerredet wird, wie die wörter aus dem liebesunvermögen der absterbenden mittelschichten zunehmend in der sphäre der ökonomie auftauchen, könnte man auch einmal untersuchen, nicht zerreden, sagt schröder, durchziehen und die ergebnisse ansehen. lass uns testen, die vertragen das doch.
Die Schicksale des Fabrikarbeiters werden am besten veranschaulicht durch raschen Überblick der Schicksale der englischen Baumwollindustrie. Von 1770 bis 1815 Baumwollindustrie gedrückt oder stagnant 5 Jahre. Während dieser ersten 45jährigen Periode besaßen die englischen Fabrikanten das Monopol der Maschinerie und des Weltmarkts. 1815 bis 1821 gedrückt, 1822 und 1823 prosperierend, 1824 Aufhebung der Koalitionsgesetze, allgemeine große Ausdehnung der Fabriken, 1825 Krise; 1826 großes Elend und Aufstände unter den Baumwollarbeitern; 1827 leise Beßrung, 1828 großer Anwachs von Dampfwebstühlen und Ausfuhr; 1829 übergipfelt die Ausfuhr, besonders nach Indien, alle frühren Jahre; 1830 überfüllte Märkte, großer Notstand, 1831 bis 1833 fortdauernder Druck; der Handel nach Ostasien (Indien und China) wird dem Monopol der Ostindischen Kompanie entzogen. 1834 großes Wachstum von Fabriken und Maschinerie, Mangel an Händen. Das neue Armengesetz befördert die Wandrung der Landarbeiter in die Fabrikdistrikte. Fegung der ländlichen Grafschaften von Kindern. Weißer Sklavenhandel. 1835 große Prosperität. Gleichzeitige Tothungrung der Baumwollhandweber, 1836 große Prosperität. 1837 und 1838 gedrückter Zustand und Krise. 1839 Wiederaufleben. 1840 große Depression, Aufstände, Einschreiten des Militärs. 1841 und 1842 furchtbares Leiden der Fabrikarbeiter. 1842 schließen die Fabrikanten die Hände von den Fabriken aus, um den Widerruf der Korngesetze zu erzwingen. Die Arbeiter strömen zu vielen Tausenden nach Yorkshire, vom Militär zurückgetrieben, ihre Führer vor Gericht zu Lancaster gestellt. 1843 großes Elend. 1844 Wiederaufleben. 1845 große Prosperität. 1846 erst fortdauernder Aufschwung, dann Symptome der Reaktion. Widerruf der Korngesetze. 1847 Krise. Allgemeine Herabsetzung der Löhne um 10 und mehr Prozent zur Feier des "big loaf". 1848 fortdauernder Druck. Manchester unter militärischem Schutz. 1849 Wiederaufleben. 1850 Prosperität. 1851 fallende Warenpreise, niedrige Löhne, häufige strikes. 1852 beginnende Verbeßrung. Fortdauer der strikes, Fabrikanten drohn mit Import fremder Arbeiter. 1853 steigende Ausfuhr. Achtmonatlicher strike und großes Elend zu Preston. 1854 Prosperität, Überfüllung der Märkte. 1855 Berichte von Bankerotten strömen ein aus den Vereinigten Staaten, Kanada, ostasiatischen Märkten. 1856 große Prosperität. 1857 Krise. 1858 Verbeßrung. 1859 große Prosperität, Zunahme der Fabriken. 1860 Zenit der englischen Baumwollindustrie. Indische, australische und andre Märkte so überführt, daß sie noch 1863 kaum den ganzen Quark absorbiert haben. Französischer Handelsvertrag. Enormes Wachstum von Fabriken und Maschinerie. 1861 Aufschwung dauert Zeitlang fort, Reaktion, Amerikanischer Bürgerkrieg, Baumwollnot. 1862 bis 1863 vollständiger Zusammenbruch.
marx, kapital 1, 13.7
sehr eigenartig natürlich auch, wie alle möglichen leute, für die es ein tisch, ein bett, eine glotze, ein computer, eine nasszelle und eine milchkaffeetränke vollauf tun, jetzt unentwegt über "die ganze region" oder den "ganzen arabischen raum" schwadronieren.
Die Leiche des in Deutschland ausgebildeten Djindjic, der in Deutschland studiert hat, ist noch nicht kalt, da ordnet Bodo Hombach, Mülheim an der Ruhr, den Balkan neu, empfiehlt vor allem, es noch einmal mit Kostunica zu versuchen, mit dem der in Deutschland ausgebildete Djindjic bekanntlich nicht konnte. Im Hause Hunzinger Information dagegen herrscht Betroffenheit über den Tod des in Deutschland ausgebildeten Djindjic. In der hierorts eingegangenen Email heißt es:
"Mit dem Attentat auf Serbiens Regierungschef verlieren wir einen besten Freund. Wir trauern mit seiner Familie und der mutigen Demokratiebewegung im früheren Jugoslawien. Hier Stationen der Zusammenarbeit schon mit dem Oppositionsführer und späteren Ministerpräsidenten: www.hunzinger.de/djindjic"
Lass uns doch eine Geschichte über die neuen Ständertabletten machen.
Ja, okay. Wie wollt ihr das denn fotografieren?
Wir haben uns gedacht, wir machen mit Symboloptik auf, und dazu ein paar Infografiken. Hirn-Schwanz-Nervenbahnen, ein paar Pfeile dran, geht schon.
Gähn.
Ist eben ein sprödes Thema. Was sollen wir denn sonst machen?
Macht doch zur Abwechslung richtige Männer. Testimonials von Betroffenen.
Und die sollen über ihre Impotenz reden?
Ja, wieso denn nicht, ist doch nichts dabei, hast du doch selbst gesagt, dass das ein Massenproblem ist. Wieviele waren´s noch mal gleich?
Vier bis zwölf Millionen, schätzt die Pharmaindustrie.
Zwölf? Jeder vierte. Wahnsinn. Kann doch nicht so schwer sein, da ein paar zu finden, die sich fotografieren lassen.
Glaube ich nicht. Willst du dein Gesicht in der Zeitung sehen in einer Geschichte über deine Ständerprobleme?
Immer dasselbe mit euch. Ihr versucht es erst gar nicht. Na ja, dann fahren wir die Geschichte halt klein.
Und wenn wir uns ganz normale Typen suchen, die einfach allgemein etwas über ihre Potenz sagen? Wir ziehen die aus, und dann reden die über ihre Schwanzerfahrungen. Die müssen doch nicht impotent sein. Das macht wirklich keiner, über seine Schwierigkeiten reden, aber wenn du sie ergebnisoffen befragst, sehe ich da keine Probleme.
Und die flunkern uns dann vor, dass sie jeden Tag viermal Sex haben, und wir sollen das zu einer Story über Impotenzpillen stellen.
Genau. Damit man sieht, wie wichtig Potenz für Männer ist. Ist doch ein positiver Ansatz. Außerdem kriegen wir da sicher knackige Typen.
Und die wollt ihr ganz nackt?
Ja.
Schwanz auch?
Da sollen sich die einfach was hinhalten. Irgend so ein Potenzsymbol.
Bohrmaschine oder was?
Na ja, irgendwas. Jetzt hab ich´s: Wir fragen sie einfach nach ihrem ureigenen persönlichen Potenzsymbol. Und das setzen wir dann fotografisch um.
Und morgen kommt der neue Stern.
Time Magazine, 17.3.2003, Bound for Bagdad, Army General Tommy Franks, commander of the U.S. forces confronting Iraq. Dazu gibt´s die praktische Ausklappkarte mit dem Schlachtfeld.
New Yorker, 17.3.2003, Style Focus issue, auf dem Cover: Pablo Picasso, Guernica (Detail), davor geht ein roter Vorhang auf. Oder zu. Was weiß man schon?
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