Freitag, 29. Juli 2005

wort: watt weenie. ("Don't be a watt weenie," Mr. Madden said, explaining that some people get so focused on their wattage that all the fun goes out of riding.)

nyt / gina kolata > by data obsessed

noch ein wort: bizepsaristokraten





cowboy boots, the fashion equivalent of the all-terrain vehicle
nyt fashion & style/ruth la ferla > girls in boots: attitude on the hoof




Alpert sold People for the American Way on the idea, and he is now shopping the technology around to other progressive organizations. (He recently changed its name from W.F.X., which stands for Wireless Fan Access, to Politext.)
new yorker / adam green: the britney option




Conversations at clubs and parties became "a one-upmanship of pop culture encyclopedias."

Los Angeles Times / Christian M. Chensvold: If it's hip and trendy, they're not interested. In an age saturated with microtrends, some people are turning their backs on cool.





Donnerstag, 28. Juli 2005




sous le soleil exactement





Dienstag, 26. Juli 2005

sie: magst du schokolade? ich: nein, danke. sie: du bist sicher eher der trinkertyp.

[julia w.]





logogle




porncasting





Montag, 25. Juli 2005

«Bild» entwickelt derzeit eine Gratiszeitung (...) der Titel «Extra» gefalle





Yps kommt wieder: groß.





The War on Terror (As viewed from the Bourne shell) via Joi Ito





He decided to move on, rushing up the side of the waterfall to the 18th hole, knocking in a long putt, then racing back to the clubhouse, where he fished his white ball with the black Nike swoosh out of a basket of brightly colored balls used by the paying customers and hurried down the road to study the AstroTurf at the Hawaiian Village.
nyt magazine > putting for the fences, lange geschichte über minigolf. mit slideshow




silly little reconstructed things can make you cry
guardian > why we are what we are, besprechung von thomas de zengotitas mediated: the hidden effects of the media on you and your world




masturbieren für sunsilk und virale werbung





nyt magazine > reader, I dated him über irgendsoeine new yorker ische, die irgendein vanity weblog über ihr privatleben (yeah, right!) geschrieben und dafür einen fetten buchvertrag und einen television deal abgegriffen hat, authentizitäts-schwenkfutter all over. nebenbei erfahren, dass ich mit meinem technorati ranking (2,583!) nur 451 plätze hinter miss klein liege (2,132) und mich das demnach wohl auch "in the top 1 percent of all bloggers" katapultiert, so give me a television deal.





Sonntag, 24. Juli 2005

Jean Charles de Menezes





Sie brachte mich dann doch zum Flughafen. "Ich dachte: wenn du abstürzst, ist dein letzter Gedanke vielleicht, dass ich dich nicht zum Flughafen gebracht habe."


"Ich hatte mal Haarausfall, da hat mir Hildegard von Bingen geholfen."


"But you are not Patrick Demarchelier."


Im Flugzeug K. getroffen. Sie erzählte, neulich wäre bei einem Meeting über mich gesprochen worden, jemand sagte, ich hätte "Kultstatus im Internet". Ach ja, sagte ich müde. "Und wo kann man das nachlesen?" Nichts öderes, als jemandem eine URL aufzuschreiben.


Jeden Morgen rauchend, Kaffee trinkend, die Emails aus der vergangenen Nacht lesend. Umzingelt von Handke, Hegel, Updike, Jock Sturges, dem Einzug der Gräser und Farne in den Garten. Schlechtes Gewissen, schlechtes Gewissen, du lebst ein falsches Leben. Jetzt, da ich es aufschreibe, die Beruhigung, dass ich auch völlig blind jedes Buch in diesem Raum wiederfände. Was könnte ein Blinder davon haben, dass er jedes Buch wiederfände?


Gebäude, denen man die Selbstmörder gleich mit ansieht.


Gestern morgens trafen wir uns auf dem Münchner Flughafen zum Frühstück, wir hatten einen Time-Slot von fünfzig Minuten. Sie erzählte von ihrer Fabriksbesichtigung in Italien. Die Belastbarkeit des Sofaleders werde ermittelt, indem man verschiedene Testflüssigkeiten über es kippe: Fernet, Kaffee, Coca Cola, Bier, Whisky, Martini. Ein Tee, ein Espresso, zwei Müdigkeiten, dann musste ich zum Flugzeug, ihr Flug ging erst eine dreiviertel Stunde später, in Hamburg wartete ich auf sie, so konnten wir an einem Vormittag gleich zweimal auf Flughäfen einander in die Arme fallen.





Samstag, 23. Juli 2005

funk~station. die erdkunde-consultants





Donnerstag, 21. Juli 2005

Die Stimme aus der Decke sagte etwas von explosions und tube. Im Dreiminutentakt kommen die Flieger über Heathrow rein. Direkt vor meinem Fenster im neunten fünfzehnten Stock, Südblick. nothing happend, just some explosions.

Wish I were on ground floor, somehow.





Im Wegfahren sah ich wie das Mädchen weinte. Sie schien zornig. Es schien nichts mit ihrem vernarbten Gesicht zu tun haben. Sie weinte nur wie Kinder manchmal weinen.

Das tut nichts zur Sache.





In der Ferne am Fluss sah ich ein Appartment brennen. Weisser Rauch quoll aus dem Fenster. Die Scheiben des Hochhauses waren zu dick als dass man die anrückende Feuerwehr hörte. Die Rezeptionisten stellte fest, sie könne die 999 nicht anrufen. Das sei eine Art Problem, wenn wirklich etwas passierte.





Dienstag, 19. Juli 2005

zwei minuten danach nights over egypt von den jones girls.das glorios utopische von philly sound. young. soul. rebels.





ruby, my dear. sound, den sie heute nicht mehr hinkriegen, bestimmter historischer moment, keine ahnung, woran das liegt. vielleicht an der geschichte der alkohol-vorlieben, bernsteinfarbene vs. transparente flüssigkeiten. das unterproduzierte, aber handwerklich dennoch solide an monk-aufnahmen, das vor und nach dem beat sein, die idee der freundschaft, des einander aushelfens bei den sessions, musikermusik, das nicht elektrische. zehn jahre später hat man das nur noch in aneinander vorbei verlaufenden fäden.





Montag, 18. Juli 2005

just another clock (2), Scott Blake





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