das ist so gut: folksongs for the fivepoints

[via thomas, old friend, lots of thankyous]





reznicek resopal lounge





He decided to move on, rushing up the side of the waterfall to the 18th hole, knocking in a long putt, then racing back to the clubhouse, where he fished his white ball with the black Nike swoosh out of a basket of brightly colored balls used by the paying customers and hurried down the road to study the AstroTurf at the Hawaiian Village.
nyt magazine > putting for the fences, lange geschichte über minigolf. mit slideshow




le grand palindrome de georges perec

[via antipixel, der über ein inside/outside- t-shirt mit dem perec-text nachdenkt]





hhstyle.com > isamu noguchi [japanisch, aber mit bildern]





richard serra at the guggenheim museum bilbao





jeremy cole





Flakes of gold leaf snowed through the air, twirling upward and falling, and grabbing at any surface as they fell. A few airborne specks found the forehead of the small man who brushed the leaf on to a window to make a sign for a NoLIta boutique called Sissy. The gold leaf that didn't break away reached toward the dampened pane and expanded on the glass as if in deep exhale. "Gold leaf jump on this, from this spot to this area," said the man, Jerry Pagane, who was seemingly unaware of the gold on his brow. "It jump. That's the nature."
* nyt > michelle o'donnell: glass for the canvas and gold on the brush * a canvas of glass




luftzigarette, via godany.









Eine Skyline wie ein Theatervorhang. Er würde sich öffnen, und dann würden Geschichten losgehen. Ich verstehe ja auch nicht, warum es diese Theatervorhänge kaum noch gibt. Man saß vor ihnen, im Zuschauerraum tuschelte und raschelte es noch, und der Vorhang bewegte sich leicht in einem Luftzug, von dem man nicht hätte sagen können, woher er kam. Manchmal bemerkte man, dass hinter dem Vorhang jemand vorbeilief. Dann endlich wurde er aufgezogen, und der Blick fiel auf etwas, das man sich ganz anders vorgestellt hatte. Und das Drama begann. Ich könnte mir ganze Theaterstücke vorstellen, die hinter dem Vorhang stattfinden. Man hört, ahnt, spürt sie bloß, und alles, was es zu sehen gäbe, muss die Vorstellung sich ergänzen. Stimmen, die von links nach rechts wandern, Geräusche, die man ihren Quellen zuordnet, Gesichter, die man sich ausmalt. Wie man als Kind vor der Tür des Zimmers stand, in dem der Weihnachtsbaum geschmückt wurde. Als die Tür dann aufging, war der Baum nie so schön wie in der Vorstellung, die man sich gemacht hatte. New York allerdings hat nicht enttäuscht. Der Vorhang ging auf, und die Geschichten gingen los, an jeder Straßenecke. Vielleicht aber hätte ich aber so stehenbleiben sollen, am anderen Ende der Brooklyn Bridge. Und nur den Geräuschen, dem Hämmern der Stadt zuhören, die ich mir dazu ausgemalt hätte. Wer weiß?





Was für ein Glücksgefühl das war. Eine neue Platte aus der Hülle nehmen. Nur mit den Fingerspitzen anfassen. Jedenfalls bei den ersten paar Malen. Später wurde man nachlässiger. Auflegen. Den Staub vom Saphir pusten. Normalerweise müsste man jetzt den Tonarmhochhebhebel betätigen. Aber so lange kann man nicht warten. Man legt händisch auf. Wird schon nichts schiefgehen. Oder doch. Aber das hört man erst nach zwanzigmal, und vielleicht mag man dann die Platte eh nicht mehr. Wenn man sie mag, ist es einem egal, dass es knackt und knarzt. das erste Stück ist meistens sowieso nicht das beste. Die besseren Stücke haben sie sich früher immer aufgehoben. Wenn bei den CDs dagegen nur ein Stück gut ist, ist es das erste. Weil es bei den meisten CDs, die gemacht werden, auf die ersten 15 Sekunden ankommt. Die Plattenfirmen schicken einem das genauso. Mit einem Begleitbrief, in dem es heißt: Anspieltip - track one. Sie wissen genau, dass wir wissen, dass es Schund ist, dass wir höchstens 15 Sekunden zuhören werden, und wenn es dann nicht rockt, wird die CD nie wieder einen Abtastlaser fühlen. Deswegen ist es das erste Stück. Deswegen sind es die ersten 15 Sekunden des ersten Stückes. Deswegen muss für die ersten 15 Sekunden des ersten Stückes ein Produzent her, der früher geniale Loops gemacht hat. Da hat die Plattenindustrie eine geringe Chance, dass man dem beschissenen Rest doch noch zuhört. Es muss mit einem Effekt losgehen.