Doofe Spiele gibt es nicht. Man kann sie schlecht spielen, oder gut. Man kann ihnen gerne zusehen oder nicht. Aber sie doof oder dumm finden, ist ein Spielzug an den Spielregeln vorbei.
"Mit Janker die kleingewachsenen Koreaner unter Druck setzen". Yeah, right!
Schön an dieser Beschreibung von Stein, Papier, Schere finde ich, dass einem gleich beigebracht wird, wie man schummelt:
One of the first tricks learned by a Roshambo novice is to hold back a throw of paper until the last possible moment to dupe an opponent into believing that you may actually be throwing a stone. This allows you the extra few milliseconds for fine-tuning your approach and delivery. Both paper and scissors have this ability, however unless you are employing a "double-back" strategy, cloaking a paper throw is likely to draw an instinctive paper from your opponent.Gehört der Cheat Code eigentlich zu einer vollständigen Beschreibung eines Spiels?The opening ritual before the actual throws are made ("1..2..3..Go!"), called "priming", is intended to get both players in sync so as to ensure simultaneous delivery of throws. This can be used to an advantage when two players are meeting for the first time, since it is often unclear as to what the priming speed will be. The tendency is to default to the priming speed of the faster player. This allows the faster priming player the luxury of dictating the flow of play and causes their opponent to dedicate more energy to "catching the prime" rather than concentrating on delivering an effective throw.
Watteau-Wolken über dem Hermes. Auf der Terasse gelegen, das Schulzbuch gelesen, das Leben bedacht, zwischendurch Spiderman, schöner Film, der sich ernst nimmt, aber auch wieder nicht. Ich erklärte ihn zur Heiligenlegende, gegen alle Einwürfe immer neue Indizien.
- Und wer bitte hat Jesus gehasst? - Nanana... Sonst hätten sie ihn doch wohl nicht genagelt. Und auf Sex hat er auch verzichtet. Und den Onkel abgeschüttelt für die große Aufgabe. Und sich in Versuchung geführt. - Ein Scheiss, was du da schon wieder daherredest. - Weißt du doch, ich liebe dich. Ach ja, und das ganze Wunderbrimborium. Und für die Armen und Beladenen. Und eh klar: Wie man´s macht, macht mans falsch.Beste Pizza in Hamburg, wenn es jemanden interessiert: Panter. Ohne H. Karoviertel, Marktstraße 3, sone Wohnzimmerbarkneipeclubirgendwas.
Gerade hektelt Fassbinder in so einem animal print-Anzug im Trucker-Fernseher, das sollte man sich auch endlich zulegen, so ein Tiermuster-Teil, jenseits der 40 wird ja eh jede Peinlichkeit zum Statement.
Wieder mal bestätigt gefunden, dass ich ein Bauernbursche bin und bleibe; Schulzbuch: Kaum erzählt einer so gut, dass ich bis drei Uhr nachmittags im Bett bleibe aus Lesesucht, will ich sofort alles machen, was in der Erzählung gemacht wird; das heißt im Schulzbuchfall: auf die andere Seite der Elbe rübermachen, Anzeigenblatt arbeiten, den ganzen Tag saufen, Scheisse reden, Hypochonder werden und mit einer Sorte Frau ficken, die ich bisher niemalsnie in Erwägung gezogen habe, diese Bärbel da, Monsterhintern, Floristin, hört Phil Collins, verschenkt Loddel-Goldkettchen, tuts gern auf der Köhlbrandbrücke; ich meine, sind das vielleicht anständige Kriterien der Literaturbeurteilung?!
Wien ist eh eine blöde Sau, wollte ich noch loswerden.
Dagegen: Diese rätselhafte Schweizbegeisterung, die sich seit Monaten in mir breitmacht, keine Ahnung, woher die kommt.
Und die neue Lee Hazlewood: Jajaja.
Eine Frage noch: Was spricht eigentlich dagegen, das man die Evolutionstheorie andersrum fasst? Dass sozusagen die komplette Evolution ein Werk ist, in Szene gesetzt, um den ganzen Schöpfungsmüll wieder loszuwerden, dem Nichts zu, der Schönheit des Nichts zu? Könnte doch sein: dass es darum geht, den Urfehler (dass nämlich etwas ist und nicht vielmehr nichts ist) wieder auszubessern, und dass dieses ganze trial-and-error-Verfahren dazu dient, irgendwann mal zum Letzten Lebewesen zu kommen, das es dann endlich schafft, alles wieder auszuradieren, spurenlos? Die Evolution als Feuerwerk sozusagen: Braucht sich auf, ist dann wieder weg, war aber schön, solange es geleuchtet und gefunkelt hat.
Na ja.
Außerdem:
Ziemlich lange darüber nachgedacht, ob sich aus dem Dewey Decimal Classification System ein Persönliches Dezimales Klassifikationssytem herauswinden und ob man damit dann so etwas wie eine Biografie konstruieren könnte (Auto- wäre es dann ja nicht mehr; Autobiografien gehen, glaube ich, nur als Erzählung, wenn man sie zerschlägt, wird man sich gleich fremder als ein Fremder).
Eine Liste wie die 100er im DCC hat ja sofort eine bestürzende Poesie, wenn man sie aufs eigene Leben anwendet, finde ich.
100 Philosophy & psychology 101 Theory of philosophy 102 Miscellany of philosophy 103 Dictionaries of philosophy 104 Not assigned or no longer used 105 Serial publications of philosophy 106 Organizations of philosophy 107 Education, research in philosophy 108 Kinds of persons in philosophy 109 Historical treatment of philosophy 110 Metaphysics 111 Ontology 112 Not assigned or no longer used 113 Cosmology (Philosophy of nature) 114 Space 115 Time 116 Change 117 Structure 118 Force & Energy 119 Number & quantity 120 Epistemology, causation, humankind 121 Epistemology (Theory of knowledge) 122 Causation 123 Determinism & indeterminism 124 Teleology 125 Not assigned or no longer used 126 The self 127 The unconscious & the subconscious 128 Humankind 129 Origin & destiny of individual souls 130 Paranormal phenomena 131 Occult methods for achieving well-being 132 Not assigned or no longer used 133 Parapsychology & occultism 134 Not assigned or no longer used 135 Dreams & mysteries 136 Not assigned or no longer used 137 Divinatory graphology 138 Physiognomy 139 Phrenology 140 Specific philosophical schools 141 Idealism & related systems 142 Critical philosophy 143 Intuitionism & Bergsonism 144 Humanism & related systems 145 Sensationalism 146 Naturalism & related systems 147 Pantheism & related systems 148 Liberalism, eclecticism, traditionalism 149 Other philosophical systems 150 Psychology 151 Not assigned or no longer used 152 Perception, movement, emotions, drives 153 Mental processes & intelligence 154 Subconscious & altered states 155 Differential & developmental psychology 156 Comparative psychology 157 Not assigned or no longer used 158 Applied psychology 159 Not assigned or no longer used 160 Logic 161 Induction 162 Deduction 163 Not assigned or no longer used 164 Not assigned or no longer used 165 Fallacies & sources of error 166 Syllogisms 167 Hypotheses 168 Argument & persuasion 169 Analogy 170 Ethics (Moral philosophy) 171 Systems & doctrines 172 Political ethics 173 Ethics of family relationships 174 Economic & professional ethics 175 Ethics of recreation & leisure 176 Ethics of sex & reproduction 177 Ethics of social relations 178 Ethics of consumption 179 Other ethical norms 180 Ancient, medieval, Oriental philosophy 181 Oriental philosophy 182 Pre-Socratic Greek philosophies 183 Sophistic & Socratic philosophies 184 Platonic philosophy 185 Aristotelian philosophy 186 Skeptic and Neoplatonic philosophies 187 Epicurean philosophy 188 Stoic philosophy 189 Medieval Western philosophy 190 Modern Western philosophy 191 Modern Western philosophy United States & Canada 192 Modern Western philosophy British Isles 193 Modern Western philosophy Germany & Austria 194 Modern Western philosophy France 195 Modern Western philosophy Italy 196 Modern Western philosophy Spain & Portugal 197 Modern Western philosophy Soviet Union 198 Modern Western philosophy Scandinavia 199 Modern Western philosophy Other geographical areasMuss ich wirklich mal probieren. Mich völlig verzetteln. Bis zu den anderen geographischen Arealen in meiner modernen westlichen Liebe zum Wissen, ach ja, Entsprechungen hochschießen lassen. Und das Neoplatonische in mir, schätze mal, da gibt es erstaunliche Funde.
Auf das DCC gekommen durch eine Besprechung von Markus Krajewskis neuem Buch über die Geschichte des Zettelkastens.
Na ja. Ich hätte ja auch was Gescheites werden können.
Doppelsieg bei ich war jung und brauchte das geld.
Fleischfarben wachsen Frauenbeine aus dem Asphalt, während der kleine Beamte atemlos in seine Schreibstube hetzt. Blinkend verheissen Reklametafeln das kurze Glück, wo Gott und mit ihm die Ewigkeit gestorben sind. Eros und Ekel, Isolation und Irrwitz steigen als dröge Dämpfe aus dem Dschungel der Grossstadt Paris empor und infizieren noch den zugeknöpftesten Kleinbürger durch ihre Miasmen. Müde Flaneure hängen nächtens in der «Bar de l'Ennui» herum, um sich defaitistisch dem Untergang des Abendlandes hinzugeben.Erste Hälfte eines vokabularisch (vokabulär? vokabularistisch? vokabulös?) recht enthemmten Hinweises auf den Reprint von Yvan Golls "Eurokokke". Entnommen den Buchrezensionen der NZZ, die ich täglich mit kurzem Glück lese. Es werden in der NZZ, kommt mir vor, fast nur Bücher besprochen, die mir ohne sie entgingen, oft sehr ausgesuchtes und entlegenes Zeug, meistens nüchterner, als es das Zitat vermuten lässt, immer so, dass man sich eine genaue Vorstellung vom Besprochenen machen kann. Sowieso die NZZ. Ich kann Thomas Bernhard immer besser verstehen.
Warum das so ist und warum das erst seit einigen Jahren anständig erforscht wird und was das Nichterforschen zum Beispiel für die Medikamentenverabreichung bedeutet und weitere interessante Fakten findet man hier.
Kulturausschuß (Mitglied) FDP-Fraktion Hamburg-Nord?
Ja, genau: Wolfgang Deppert.
Hass auf Kahn, Hass auf Linke, Hass auf Kehl, Hass auf Metzelder, Hass auf Frings, Hass auf Schneider, Hass auf Jeremies, Hass auf Hamann, Hass auf Ballack, Hass auf Ziege, Hass auf Klose, Hass auf Bierhoff, Hass auf Neuville, Hass auf Bode.
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