Why doesn't Dick Morris have a daily political Weblog? He's got all the qualifications: a multiplicity of opinions, an obsession with late-breaking minutiae, a reasonably broad range of interests, a tabloid writing style (he pens a column for the New York Post), and the conviction -- as co-founder of the voter-participation Web site Vote.com -- that the Internet is taking over the world. He's a natural. [...] Off With Their Heads is a collection of essays focused on various political outrages, some real and some that exist largely in Morris's head. The only mortar holding these bricks together is Morris's periodic repetition of the Queen of Hearts' favorite command in Alice in Wonderland ("Off with their heads!"), always rendered IN CAPITAL LETTERS to emphasize that the outrage in question should make you REALLY ANGRY. Off With Their Heads is scarcely a book in the traditional sense at all. It represents, perhaps, a new kind of hybrid: the blook.
aus einer buchsprechung in der der wp
was nun in einer welt, in der es nicht nur matthias bröckers gibt, sondern ziemlich sicher auch ein paar millionen leute, die ihm seinen irrsinn dankbar glauben, so falsch daran sein soll, den beleg zumindest zu versuchen, dass es zwei großschlächter erwischt hat, leuchtet mir auch nach vier tagen noch nicht recht ein.
merkwürdig, wie viel erlösung man immer noch der richtigen playlist zutraut. merkwürdig, wie sehr man trotz dieses albernen jungsglaubens immer noch genügend verstand hat, um zu wissen, dass das nicht klappen wird mit der richtigen kombinatorik. merkwürdig, wie man es trotz genügend verstand dennoch nicht aufgibt.
bringt mich auch nach jahren jedesmal zum grinsen: if that´s your boyfriend, he wasn´t last night von frau ndegeocello.
flashmob bei gil ist ungefähr so wie wraps in der aldi-tiefkühltruhe
"zahnschmerzen, leckt mich am arsch" denken und über die semantik dieses satzes die zahnschmerzen ein grinsen lang vergessen
illies lesen. alle paar sätze möchte man ihn auf den schoß nehmen und "lass mal" sagen, "ist nicht so schlimm, dass es in malle pisst, dass bei deinen kumpels kieserplakate hängen, dass dir deine waschmaschine auch nicht hilft, dass du immer mit deinen öden freunden im auto sitzen musst, dass dich schröder nicht bewegt, dass das nutelladosenaufstechen nicht mehr rockt, dass du wieder die dreierpackung paprika genommen hast, obwohl du die grünen paprika noch nie leiden konntest (du weichei, übrigens, die gelben dürftest du nicht mögen) und weißgottwasnochalles du schlimm findest". aber dann fürchtet man, dass der sofort zu klammern begänne, bei einem einzöge, den ganzen tag nur herumsäße, um xavier naidoo oder so etwas zu spielen. also nimmt man ihn nicht auf den arm.
manchmal kommt mir mein eigener name wie ein pseudonym vor. und es beängstigt mich nicht.
neue arbeit. neues magazin. mit diedrich diederichsen, hans nieswandt, daniel josefsohn, schorsch kamerun, frank schumacher/tom lingnau usw.
tony hawk: 720 varial
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