nach einer wahllosen nacht aus kontrollverlust und regression denken, dass man schließlich "the heart of darkness of peinlichkeit" erreicht hat und sich komisch getröstet fühlen. worte können helfen.
J. felt that his romance with D. might ruin his life, but that didn't stop him. He liked the idea in fact. It had been a long time since he'd felt his life was in danger of further ruin, and it was fun to think it was still possible. << m. gaitskill
Huhu, c'est moi. Die Erschöpfung, der Ennui, die Chandos-Krankheit. Das Projekt der Aufklärung auf dem Titelbild des Spiegels (Geblöke des alten Europas, eines der allerekeligsten Kollektive, in denen man sich unversehens wiederfand), die allerletzte Wahl des Bachelors (so ein herzenswarmes Mädchen). Es ist, als hätte, für mich, das neue Jahrtausend gerade erst begonnen. Man wird einander nichts zu sagen wissen. Den Vögeln vielleicht, und den Labien, in einer anfechtbaren Auslegung franziskanischer Kommunikationsregeln. Die letzten Nachrichten aus meinem wunderbaren letzten Jahrtausend: Der Iran will sich von jedem helfen lassen, vom Juden aber nicht. Frau Müller denkt darüber nach, ob der deutsche Soldat auch im Sudan sein soll. Es wird sich schon verwehen. Ein Hauch, der durchging, dann ist man weg. Und man wird nicht einmal sagen können: Es hat mich sehr gefreut.
gerade die vorstellung eines analytikers, der mitten in der analyse aufspringt und den patienten von der couch wirft, mit fuchtelnden schlägen aus der praxis treibt. verzweifelt, versteht sich.
sobald man ein ganzes weblog - von vorn aus der gegenwart bis hinten in die frühgeschichte - liest, mag man es [wobei ja noch immer nicht klar ist: wasoderwer ein w. ist: der mensch? die schrift? der fluss, in dem man treibt?] auf der stelle noch lieber. die ariadnefäden! das labyrinth! die anläufe! die sprünge! das trippeln!
j: du, mit deiner scheissliberalen erziehung
irgendwann, falls nicht eh schon geschehen, wird dem herrn kantel noch eine kunstlederjacke wachsen, so eine ärmellose mit kunstpelz gefüttert.
1 Banane Watte 1 Piccolo
... bereits ein integriertes Redaktions- und Produktionssystem für einen Magazinverlag auf die Strasse gebracht hat? Mit allem Schislaweng, XML-repository, Versionierung, Prepress, Proofing und wasweissichnichtalles? Ein wenig plaudern wäre schön, ab und an.
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