Israel-based Wix.com is a new entrant that is entering into private beta now. It claims to allow users to create Flash-based websites without any programing skills, and publish those sites anywhere on the web. The output can also be widgetized and published on social networks.

Abgesehen davon, daß obiges eine hübsche Idee sein könnte - haben die Buben sich überlegt wie bitter man den Unternehmensnamen in anderen Sprachregionen missverstehen könnte?





ich erinnere ein ähnliches Bild eines abstrakten? Künstlers. Welches?





"Vector is more corrector... but raster is faster" - Dr. Joe Berry





cayenne Weisser Cayenne Turbo Automatik mit getönten Scheiben und zartgoldener Leiste. Schwarzer Hummer con tutto.




viel mehr Jimi Hendrix hören.





Der Papst und ich teilten heute ein Stück Arbeitsweg.





Revolution is near.





Hier liegt das Gesprotze mit Sicherheit nicht an der CIA.





doppelungen von "!!" und "??" sind um einiges rüder als mit grossuchstaben Großsuchstaben ANGESCHRIEEN zu werden.





monica menez via colberg





"ich würde dir gerne meine links zeigen"





Deaf Dude: untitled (Masturbation)"

[At CLUB BUTT beer is extremely cheap, the music very amateurish, the venue pathetically small and the crowd hysterically drunk.]





parkplatz herman miller





dr. michael bull, erforscher von personal stereo, new directions in critical theory, via dienstraum, wie immer the linkhub of the millenium





Bei Google ein wenig nach Naipono respektive Nai-Pono recherchiert, jenem Genre, das durch Herrn Kunkel über uns gekommen ist. Erkenntnisse: bemerkenswert viele Links ins Italienische, zum Beispiel dorthin, es scheint eine Trash-Unterunterabteilung gegeben zu haben. Kränkster Fund: UFO & Alien Footage Hidden in Nazi Porno Films. Bei beiden Suchanfragen Kunkel Platz 1.





symmetrie wird ohnehin überbewertet





gerade zu meiner verwunderung bemerkt, dass in den romanen, die einem wichtig gewesen sind, immerzu untergangsreden gehalten wurden. dass einem das nicht früher aufgefallen ist.





"Was ich an dir so mag, ist dein benevolentes Verhältnis zur Welt".





1 Banane Watte 1 Piccolo





"Im Taxi roch es dann nach ungewaschenen Haaren."





"Sehr viele junge Männer mit Achtzigerfrisuren und mysteriös-tiefem Blick. Und das Eigenartige ist, sagte der Freund, von ein paar der über Jahre hinweg Portraitierten weiß einfach kein Mensch, wer das ist."





»Die meisten Menschen sehen aus wie Hunde oder Katzen, aber manche auch einfach nur wie Faschisten«.





nachts noch los, zum social chat bei elektronischer musik, vermeintliche dernier cri-location, unter den linden ecke irgendwas, "eintritt: €4, studenten: €5" - humor von leuten, die die allgemeine hochschulreife nicht gepackt haben. kurz gedacht, dass es angebracht wäre, dieser durchsichtigen in-group-schein-inklusion die stirn zu bieten und nicht mehr auf gästelisten zu stehen, es steht ja eh jeder drauf. könnte sich aber natürlich kein mensch leisten. prunkvoll gehobenes ddr-interieur von ehedem, 20 mal 20 meter groß, säulenbestandener saal, dorische kapitelle, zwei kubisch geformte kronleuchter über der bar, überbordend im stumpfen gelblicht. gut gefüllt von twenty-somethings bis mitdreißigern, verhältnis männer-frauen wie immer in solchen kontexten circa 2:1. unter den älteren vor allem in die jahre gekommene jeunesse dorée, also im prinzip die genau richtigen role models, mal ganz davon abgesehen, dass an der eigenen jugend nun wirklich gar nichts golden war. semi-glamour, keine glaubhafte verlorenheit, aber viele schöne körper, die hageren berliner nachtlebengesichter eben, das speed hält ja sehr schön schlank. weitaus weniger essgestörte unterwegs als noch im sommer. der army-look ist praktisch völlig verschwunden. andererseits die rückkehr eigener ausdrucksbedürfnisse, jedenfalls sehr viele custom-made-shirts bemerkt, bester aufdruck: "adalbert stifter factory team", hätte man selbst drauf kommen müssen. die frauen überwiegend in engen neo-punk-referenzen aus der young fashion-abteilung von peek & cloppenburg. (wobei man wiederum zugeben muss, dass die, wie ich neulich in der kudamm-filiale hören konnte, inzwischen besseren deep house spielen als einige der einschlägigen clubs.) der drohende sozialneid nach unten, an dem sich die eltern so entschieden abarbeiten, ist hier durch die romantisierende kombinatorik von casual street wear-versatzstücken vorübergehend aufgehoben. auch sind unter männern, quer durch alle möglichen tribes, dreitagesbärte weiterhin en vogue. unter frauen inzwischen ikonographischer topos, wenn nicht gar schon klassiker: standbein durchgedrückt, spielbein leicht vor- und zurückknickend, in der linken hand zigarette und sektglas, handtasche in die achsel geklemmt, der andere arm bildet einen rechten winkel und wird, mit den snare drums synchronisiert, im 45 grad winkel in richtung des dj ausgestreckt, der elan dabei leicht relativiert durch eine etwas überdrüssige anmutung. weiterhin beachtenswert im körperpolitischen zeichenreich: die schleichende renaissance von achselhaaren gerade bei frauen um die 20. an einer wand ein großformatiges bild, mock-minimalismus von heute, mittendrauf das wort "ficken" gemalt. was dann aber doch bloß wishful thinking ist und vor-schein eines menschenwürdigen lebens. schließlich fallen körpergefühl und arbeitnehmervernunft, zumal werktags, immer noch verläßlich zusammen. man muß ja am nächsten morgen, wenn auch später, wieder raus. überhaupt diese immer noch gehemmte lakonie zwischen den geschlechtern. trotz oder wegen der gespielten dancefloor-ekstasen, die sex appeal nur noch als leeres zitat mitschleppen. als wäre man immer schon in detlef soosts assessment-center oder auf nachtschicht im andy warhol obedience training. wieder mal darüber gestaunt, wie stark porno-features in den mainstream eingesunken sind und wie das ganz selbstverständlich mit der angestammten heterosexuellenkleinlichkeit koexistiert. die libertinage funktioniert spielerisch zumindest so weit, dass die toiletten post/cross-gender benutzt werden. mitten in einem der beiden toilettenräume – dann aber doch weiterhin zwei! - eine sitzgruppe, le corbusier-me-too aus schwarzem nappaleder. unverhohlen den images nachjagen: die exzessive mimikry an pseudolesbische west-coast-hip-hop-video-einlagen: kurios. vielleicht schaue ich ja auch nur zu wenig privatfernsehen. ein paar männer kompensieren ihre verspätete entdeckung von metrosexualität durch david-beckham-haarfrisuren, dezidiertes overdressing und bereits zu hause sorgsam eingeübte moves. überlegt, dass das bemühen um hipness, siehe "metrosexuell", vor allem dromologie ist, panisch beschleunigter zeitwettbewerb. drei frauen, die sich ein glas sekt auf eis geteilt haben, fingieren gekonnt einen anderthalbstündigen kokainrausch. später mehr menschen, die es nicht für die verinnerlichte casting-show machen, sondern irgendwie auch für sich. darunter sehen viele ganz klasse aus, sehr cool, vereinzelte camp-reminiszenzen, selbst-experimentalismus, der einfach schön anzusehen und ermutigend ist, dazu die präzise prägnanz, mit der die bässe manchmal ganz unvermittelt auf die physis drücken, electro-geräusche, die ornamental in die sound-ränder gearbeitet sind, viele, die so tanzen, als wären sie selbst die musik, das zu sehen beglückt immer, lächeln, eruptive nähe, eine nackte schulter, ein augenpaar, dann wieder nichts. kann man mal machen.





web of lies





2003. via gawker