Samstag, 6. März 2004

ecuadorianisches glamorama





Freitag, 5. März 2004

ob ich auch sang in meinen ketten wie die see





this message will self-destruct in sixty seconds.





Memories: The Break-up Conversation Game





"dat sein un dat nüscht"





zieht sie sich die Hose selbst an und sagt einen gestanzten Satz "Papili, wollen wir ein Buch lesen?"





ÜBERDINGEN, G., Rigide Deutungen. Regensburg 1981. UNGARD, W. Übermächtige Übelkeit. In: Lars Fade (Hrsg.), Das Gift der Wahrheit, S. 486-515. Trier 1991. UNGEL, K., Religiöse Vorfunde. Hamburg 1978. VELBEN, G. Hochmut gegenüber einer Glückseligkeit. In: Juline Heuwel (Hrsg.), Das Buch der Lösungen, S. 229-254. Leipzig 1995. VIERLING, O., Adäquate Wahnideen. Hybris: Die Allianz der Worte, 1973, 5, S. 1-42. VOLGEN, P., Die Nachahmung des Menschen. Religionspsychologische Beiträge, 1977, 9, S. 316-375 WACHNER, S., Die Haltbarkeit der Erkenntnis. In: Wendi Hersch (Hrsg.), Nachbewußtes Geschehen, S. 75-101. Paderborn 1988. WACKER, T., Grundlegung einer Totalpsychologie. Bielefeld 1990. WAHNING, K., Dem Glücksspiel ausgesetzt. In: Wilbert Drohn (Hrsg.), Die Überwindung des Wissens, S. 368-398. Essen 1993. WALLE, P., Anzeichen der Bewußtlosigkeit. Forschung zur Neurodevianz, 1995, 27, S. 150-173 WALSTER, O., Das getriebene Lächeln. In: Holda Berste (Hrsg.), Die Dynamik der Schuld, S. 210-245. Bamberg 1989. WAMBERT, G., Aufrufe zur Verblödung. Salzgitter 2000. WAMMENDORF, K., Langmut Gottes. In: Jan Feusel (Hrsg.), Kompetenzbereiche des Glaubens, S. 58-91. Mainz 1969. WANDE, S., Verstautes Lachen. Die Floskel: Zeitschrift für Literatur, 1995, 5, S. 84-122

aus hartwig rademachers akute literatur. das buch ist ein einziges bibliographisches verzeichnis, siebzig seiten lang, allerdings alles erfunden, keiner der zitierten texte existiert: "das drama ist nämlich, daß das unvermögen zu schreiben einem noch keineswegs das verlangen danach nimmt." fantastisches projekt, da lacht das oberseminar!





manchmal lese ich das schmuddelblog und denk mir dabei fast immer dass mich an aufwendigem sex vor allem stören würde dass das gleich immer so viel arbeit ist das vor- und nachbesprechen dann immer und sich neu justieren emotional und identitär & heut früh hab ich gedacht dass das unangenehme an revolutionen ist dass sie sie immer so viel mühe machen & gestern im dienstraum in der rechten spalte war ein link auf einen artikel in dem einer sich überlegt hat ob webloggen so was ähnliches wie die anwendung der habermasianischen kommunikationsethik & beim lesen gleich wieder gedacht dass jedesmal wenn eine lässige sache daherkommt sich über früh oder lang immer einer findet der die lässige sache in arbeit arbeit arbeit verwandelt & das ist mir gleich wieder ganz rätselhaft fremd vorgekommen





Did you mean: "the conspicuous absence of happiness in Austrian literature?". no, I meant walter vogl. guy I used to know way back then. frequenzritte & all that. had some prayers with him in meji park. meant a lot to me. thanks, google, anyway.





Donnerstag, 4. März 2004
Mr. Kunkel says such charges are ridiculous. "I am not a politician," he said, speaking by telephone from Berlin. "I am an artist." What upsets people, he said, is that he applies the same narrative objectivity to his portrayal of the Nazis' perversions, the invading Soviets and postwar America. "It's a book about the moral dimensions of everybody," he said. [...] Of course notoriety can be profitable. The book has been picked up by another publisher, Eichborn Berlin, and is scheduled for release in April. Without specifying the amount, Mr. Kunkel said he received an advance three times larger than his original one.
nyt: Novel About Nazi Pornography Scandalizes German Literati

(lese übrigens gerade das schwarzlichtterrarium. nervt nach 50 seiten ziemlich. k. hat gravity's rainbow gelesen, und warum soll ich jetzt einen roman lesen von einem, der sich dauernd anmerken lässt, dass er gravity's rainbow gelesen hat, aber, milde gesagt, sein vorbild nicht erreicht, wenn ich doch eh das vorbild schon längst gelesen habe? kannst du so richtig linien ziehen, von den bananenschalen bei p. zu den pillen bei k., von den einen privathandel-GIs zu den anderen. auf den ersten 50 seiten einmal: dass der schwarze GI das ganze vergangenheitsrumgequäle der deutschen nicht abkann, weil, weißt eh, der amerikaner und der indianer; und dann: irgendeine mutter, die so freundlich ist, wie man es "sonst nur jüdischen muttern" nachsagt. hat noch nicht so viel zu bedeuten, wahrscheinlich, fällt einem aber auf.]





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