Montag, 17. Mai 2004

Atlantic Monthly [October 2003] > Mark Bowden: The Dark Art of Interrogation. The most effective way to gather intelligence and thwart terrorism can also be a direct route into morally repugnant terrain. A survey of the landscape of persuasion.





ziemlich merkwürdig, wie das german television gerade aus hans weingartners "die fetten jahre sind vorbei" ganz dringend einen deutschen film machen will, den ersten seit elf jahren, den wir nach cannes geschickt haben, und ganz nebenbei dann eine bemerkung wie "hans weingartner, der österreicher".





Private England's statement, made May 5, narrates the graphic photographs now at the center of the prison abuse scandal in specific detail and a matter-of-fact tone, describing the abuse as routine and sometimes amusing, but almost never, to her mind, out of bounds. [...] Asked if she ever physically abused a detainee, Private England said, "Yes, I stepped on some of them, push them or pull them, but nothing extreme." [...] "Picture 000015 was basically us fooling around," she said, pointing to a photograph of detainees stacked naked in different positions in 1A, the area of the prison where the soldiers now charged with abuse worked. [...] Asked later if she thought anything was inappropriate, Private England replied that only the masturbation was
NYT > Prison Guard Calls Abuse Routine and Sometimes Amusing. By Kate Zernike




Sonntag, 16. Mai 2004

New Yorker > The Gray Zone. How a secret Pentagon program came to Abu Ghraib. By Seymour M. Hersh





letztes jahr irgendwann im frühsommer bin ich mit biggi und m. im tirol gesessen, am nebentisch saßen günter gaus und willi winkler, und als das gespräch zu ende ging, fragte günter gaus willi winkler, wie alt denn die kinder nun wären, und auf winklers antwort ließ er sich vom kellner einen fünf-euro-schein-wechseln und überreichte winkler zwei zwei-euro-münzen mit dem auftrag, er solle sie seinen kindern geben, mit den besten grüßen von ihm (die ihn vermutlich doch gar nicht kannten).

es war dies eine geste aus einer längst untergegangenen welt, und sofort habe ich günter gaus noch sehr viel mehr gemocht als ohnehin schon, seitdem ich zum erstenmal eines seiner fernsehinterviews gesehen hatte, zwei gesichter in lichtkegeln, rauch, der nach oben kringelte, ein gestärkter weißer hemdkragen, der akkurat einen dreiviertelzentimeter aus dem jackett hervorleuchtete.





Donnerstag, 13. Mai 2004

wenn man das video gesehen hat, weiß man, dass selbst noch wörter wie enthauptung entsetzlich verlogene euphemismen sein können.





Mittwoch, 12. Mai 2004

Knuth Kung Shing Stein: Knipser

Freelens Galerie Steinhöft 5, 20459 Hamburg 13. Mai 2004, 19:30 19:00

wird schön. viele tolle leute da. knipser eben. freunde. reden, trinken. fotos anschauen, auf denen fotografen zu sehen sind. und die fotografen anschauen, die auf den fotos zu sehen sind und sich nur ungern fotografieren lassen, weil sie ja selbst fotografen sind.

& we could have a drink or three.





Here is my confession May I be your possession





vorgesetzte haben mir befohlen. das ist alles, was ich weiß.





mein hysterisches desinteresse am kino verwirrt mich tag um tag mehr wenn ich noch dran denke - meist aber denke ich schon gar nicht mehr dran. i forgot to remember to remember.
new filmkritik > michael baute: stimmung, ein großer text.




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