... himself

imdb: adolf hitler





Lynch List: David Lynch Trailers (Misc. Oddities) via cinema minima





  1. form ist trauer. melancholie des erwachsenseins (das allegorische in der kunst nach ihrem zenit). die verkapselung im flächigen. das zemlinskyhafte von 2046.




shirin neshat, [*1957 in Qazvin (Iran); ab 1974 Studium an der University of California, Berkeley; 1982 Graduierung zum Master of Fine Arts; 1990 erstmalige Rückkehr nach 16 Jahren in den Iran. Neshat lebt und arbeitet in New York.], künstlerin, von der theo van gogh geborgt hat ["The images seem borrowed from iranian/american artist Shirin Neshat. Judge for yourself."]

[mir natürlich auch gleich submission angesehen. nicht gemocht. religionskritik nie gemocht. kommt mir immer so vor, als würde man die steinzeit kritisieren, wenn Sie verstehen, was ich meine. profunde unlust, bedürfnisse wie "aber die welt muss doch einen sinn haben", "aber es muss doch einen schöpfer geben" etc.pp. auch nur zur kenntnis zu nehmen, blinder fleck, ich weiß, wortwörtlich, wenn ich religiöse treffe, sehe ich an ihrer religion vorbei wie an einem herpesbläschen, das man ja auch nicht anspricht, aus diskretion. anyway: wenn ich submission neu schneiden dürfte, dann würde ich die frau die ganze zeit über laut und tief und kehlig lachen lassen, dachte ich mir, vielleicht ist das ja meine innerweltliche erlösungsversion.]

[muss ich jetzt sagen: für einen film soll niemand sterben müssen? muss ich jetzt sagen: auch für sonst nichts?]





was mich an michael moore so stört: dass er nicht zeigt, sondern fuchtelt. das macht ihn seinen gegnern so ebenbildlich. werbefilmer eben.





ziemlich merkwürdig, wie das german television gerade aus hans weingartners "die fetten jahre sind vorbei" ganz dringend einen deutschen film machen will, den ersten seit elf jahren, den wir nach cannes geschickt haben, und ganz nebenbei dann eine bemerkung wie "hans weingartner, der österreicher".





film directors: articles on the internet.





Cahiers du Cinema: Jahresbestenlisten 1951-1968, 1981-2002.





Bei Centrededoc: 671 PDF-Dokumente zu (vor allem) Filmklassikern & Independents, jeweils mit Synopsis, filmhistorischer Bedeutung des Films, Filmografie, Biografie des Regisseurs. Schöne kleine Basisbibliothek. (Sprache: französisch)





dieser eine moment vor dem einen moment in mystic river. einer, fälschlicherweise eines mordes bezichtigt, wird vor die wahl gestellt, entweder den nicht begangenen mord zuzugeben oder auf der stelle selbst erschossen zu werden; weil er leben will, entscheidet er sich dafür, zu sagen, er hätte tatsächlich die tochter des anderen erschossen. der ihn dazu gezwungen hat und ihn gleich nach dem erzwungenen geständnis erschießen wird, fragt: "warum?"; ohne zu zögern, gibt der, der den mord nicht begangen hat, die gründe für den mord an, den er nicht begangen hat: "weil sie mich an meine jugend erinnert hat, weil sie lebendig war und ich nie…" das ist, nach ein paar tagen, vielleicht die noch viel bösere ambivalenz: sagen können, weswegen man getan hätte, was man doch nicht getan hat.

dann erst der schuss, die weißblende.





der unsichtbare film, recht schönen dank an herrn knoerer.





wunder von bern: scheissfilm, weil fußballverachtungsfilm, kein film über fußball, nicht das geringste vertrauen zu seinem eigenen material.





einen film "ein (un)möglicher härtefall" zu nennen, ist ja aber selbst auch ein unmöglicher härtefall.





die erste hälfte von herrn lehmann ist übrigens das nachgereichte nonstop nonsens für kreuzberg 36.





Das Hollywood Issue des New Yorker

  • THE REAL McKEE by IAN PARKER. Lessons of a screenwriting guru.
    He had just told two hundred people in a Hunter College lecture hall that there were five elements without which a thriller was probably not a thriller: cheap surprise; a false ending; the protagonist shown to be a victim; a speech made in praise of the villain; and a hero-at-the-mercy-of-the-villain scene.
    * AFTER THE REVOLUTION by LOUIS MENAND. Bernardo Bertolucci revisits Paris.
    The words are taken from a remark of Talleyrand’s: “He who did not live in the years before the revolution cannot understand what the sweetness of living is.” Bertolucci insisted that he meant the title ironically, that life “before the revolution” is agony; he has his protagonist mutter, despairingly, “It’s always ‘before the revolution’ if you’re like me.” But with movies you believe the camera—what the camera loves cannot be all bad—and the camera tells us that although Talleyrand was undoubtedly on the wrong side, he was not wrong. “At first my story was a modern ‘Charterhouse,’” Bertolucci explained in an interview in the Cahiers in 1965, “but then it gradually developed into ‘Sentimental Education.’” Fabrizio is not a revolutionary; he is playing at being a revolutionary, because that is what young people in the postwar middle class do. His kind of revolution is just a chapter in the bourgeois family romance (thus the incest: it violates the norms of the nuclear family)
    * Arts & Crafts: Weapons Coordinator. POINT-BLANK by Michael Agger.
    If you want a war, he can do medieval, colonial, civil, modern, and future. He knows a guy in Jersey who can get you tanks. He’s been in the business long enough to see Dirty Harry’s .44 Magnum be replaced by the .50-calibre Desert Eagle as the weapon of choice when someone wants to make a statement.
    Offline: David Denby: My Life as a Paulette. Pauline Kael and her followers.




hartmut bitomsky rezension in der nzz





der italian job mit michael caine war deutlich besser als der italian job mit herrn wahlberg.





But Larry's name is pronounced ZHEE-lee, or as he likes to say, "rhymes with really."

As in really, really silly, which is the kindest way to describe this hopelessly misconceived exercise in celebrity self-worship, which opens to nationwide ridicule today.

So gehen Verrisse: die NYT über Ms. Lopez und Mr. Affleck in "Gigli".





Tote Männer, im Pool treibend.

NYT: The Pool in Film: Deep and Lovely and Full of Sharks.





let your money work for you, gib dein ticket weiter, karl kraus-seifenblasen

A-Clip ist ein Projekt, dessen Grundidee darin besteht, die Aufmerksamkeit der Zuschauer im abgedunkelten Kinoraum für die Platzierung subjektiver politischer und künstlerischer Aussagen zu nutzen, die die Werbe-Ästhetik aufgreifen, persiflieren oder brechen.





Lev Manovich´s Little Movies. Prolegomena for Digital Cinema. Volume I (1991-1997)





google movies via noch´n blogg.





und zwar darueber, wie sich "citizen kane" quasi immer schon und unabsteigbar auf platz 1 der einschlaegigen best-films-of-all-times-listen haelt.





Hero gesehen. War das jetzt sexy Propaganda fürs Empire, wie sie das aktuelle Empire wegen doofem Individualismus nie hinbekommen wird, oder war das jetzt kongeniale Hegel-Verfilmung, Allgemeines galore! and Besonderes, fuck off! du bist eh nur ein Schluck Wasser, oder war das jetzt bloß anmutige Menschen anmutig an Drähten rumgezogen und mit Wangenknochen, die man dringend haben will, und warum komm ich eigentlich so euphorisch aus einem Film raus, dem man aber so was von sofort ansieht, dass er Ornament der Masse für Leseschwache ist?





It must be admitted that none of this is very clear. It is a completely typical drunken monologue, with its incomprehensible allusions and tiresome delivery. With its vain phrases that do not await response and its overbearing explanations. And its silences.

Guy Debord: Critique of Separation. New translation by Ken Knabb of the voice-over soundtrack of Guy Debord’s third film, Critique de la séparation (1961). The complete script of this film, with illustrations, detailed descriptions of the images, and extensive annotations, is included in Debord’s Complete Cinematic Works (AK Press, 2003). For further information, see Guy Debord’s Films (Contents of the book, with online excerpts).