ich sollte mal wieder etwas in mein weblog schreiben.





andererseits: haben wir uns alle die weblogs nicht angeschafft, weil wir es nicht mehr ertragen konnten, dass überall und immer, immer wieder dasselbe gesagt wurde? und jetzt? wegen des suchmaschinen-rankings?





"wir alle hoffen ein stück weit auf fortuna"





.... voir les deux mains qui enserrent les genoux repliés, ces mains qui ont l'air aussi blanches, aussi verdâtre que le visage, s'étonner que des mains puissent être aussi blanches, des mains qui s'accrochent l'une à l'autre comme s'il n'y avait plus rien à quoi s'accrocher que sa propre personne ....
le weblog de j(...)-s(...): juste une image




Außerdem gab es ein süßes Brot mit Butter, zwei gekochte Eier, einen Apfel in vier Teile geschnitten, eine Banane und Bitterschokolade, selbstverständlich fair gehandelt. Mein Vater teilte mit mir. Als wir die Reste zusammenpackten, fehlte plötzlich ein weißes Drahtbändchen. Ein Drahtbändchen, das dazu diente, die Tüte mit den Vollkornbrötchen sorgfältig zu verschließen, damit alles frisch blieb. Und bevor dieses Bändchen nicht gefunden war, konnte es nicht weitergehen. Also suchten wir. Ich habe es schließlich auf dem Wirtschaftsteil der FAZ gefunden, und wir machten uns auf in Richtung Manderscheid.




ich möchte dringend noch mehr beiträge mit ard-programmdirektor struve sehen. ich möchte nur noch beiträge mit ard-programmdirektor struve sehen. man kann gar nicht genug beiträge mit ard-programmdirektor struve sehen. es ist großartig, ard-programmdirektor struve sagen zu hören, dass die ard noch mehr wichtige informationen verbreiten wird.





sind sie aus österreich. kommen sie aus wien. ich kenne auch einen österreicher. in wien war ich noch nie. und wann gehts zum schifahren. ist ihnen das hier nicht zu steif. das hört sich gleich so charmant an. dann vermissen sie sicher die kaffeehäuser. dann vermissen sie sicher die berge. dann vermissen sie sicher den schnee. und wie halten sie es hier aus.





nichtsalsdiewahrheit





  • die kleenex-box.
  • der ausfahrbare vergrößerungsschminksspiegel.
  • die nappalederbriefmappe.
  • das verzeichnis jedes einzelnen zur kette gehörenden hotels, auch jenes in dubai. man könnte ja mal in dubai sein.
  • das milchschokolade-täfelchen auf dem kopfkissen.
  • der knick im kopfkissen.
  • der schuhputzautomat knapp vor dem aufzug.
  • der einsteckschlitz für die keycard, mit der auch das licht angeht.
  • der schalter für die stehlampe, den man nie sofort findet.
  • die konturen des ansonsten nicht mehr sichtbaren teeflecks.
  • das formular zum eintragen des minibar-verzehrs.
  • der dreieckige turm auf dem fernseher mit den anfangszeiten der bezahlfilme.
  • das verzeichnis mit den vorwahlnummern der wichtigsten länder und städte.
  • das schokomüsli im transparenten kunststoffzylinder.
  • die haferflocken.
  • das telefon neben der kloschüssel.
  • die fruchtsafttanks.
  • die wärmebehälter für das rührei, die kross gebratenen frühstücksspeckscheiben, die miniwürste.
  • die beim aufschneiden krümel auswerfenden brötchen.
  • das schneidbrett mit dem angeschnittenen vollkornbrotlaib.
  • das käsebrett mit dem angeschnittenen brie.
  • die in der schüssel mit den halb geschmolzenen eiswürfel aneinander klebenden butterscheiben mit wellschnitt.
  • die in die frühstücksspeckscheiben gerutschte frühstücksspeckscheibengabel.
  • der lautsprecher für den fernsehton im badezimmer.
  • die dunkel kunstfurnierholzfurnierte steckdosenleiste über dem schreibtisch, auf dem die nappalederbriefmappe liegt.
  • die 0 oder 9 für die amtsleitung.
  • der wäschebeutel.
  • der hygienebeutel.
  • das bestellformular für das frühstück.
  • die mit einer banderole gebundene wirtschaftstageszeitung.
  • die überdecke.
  • die unterdecke.
  • die digitaluhr.
  • der weckruf.
  • der beim betreten des zimmers schon angeschaltete fernseher mit dem schwarzen schirm, auf dem links ein grünes oder weißes sektglas sektperlen in die luft perlt und herzlich willkommen, frau dingsbums-dongsbums steht.




hunsrück und leipzig: much too much!





Meanwhile in the Parallelgesellschaft.





"Eigentlich wollte man mit den ausländischen Mitbürgern / über die Integration reden / aber die sind / wie so oft / nicht gekommen."

[Noch mehr wähwähwäh: Straßenumfragen, bei denen Passanten sagen, dass sie nichts sagen dürfen, da sie sonst als Auslandsfeinde gälten.]





Aranka-A Bonga Claud Dreck Fuerst Gundor Aras Bongo Clauda Dreff Fuerstin Gundy Aratos Boni Claude Dreist Fujita Gunhild Arax Bonie Claudia Drigon Fuld Guni Arbo Bonifatius Claudius Drix Fulda Gunna Arbtis Bonita Claudy Drixi Fulex Gunnar Arca Bonja Claus Drixy Full Gunner Arco Bonks Clay Droll Funa Gunni Arcon Bonna Clea Drolly Funda Gunta Arcos Bonne Clenn Droma Funke Guntar Arda Bonni Cleo Dronna Funny Gunter Ardine Bonnie Cleon Drossel Furia Gunther Ardo Bonniena Cleopatra Drudel Furka





"berlin ist weltweit gesehen ein historischer ort"

"es gibt ein tolles catering"

"aber hallo"









nyt technology > rachel dodes: tunes, a hard drive and (just maybe) a brain:

There is an unintended consequence of the allure of Shuffle: it is causing iPod users to question whether their devices "prefer" certain types of music. Revere Greist, a doctoral student and amateur bicycle racer in Los Angeles, has concluded that his iPod's Shuffle command favors the rapper 50 Cent - and perhaps more important, that it knows exactly the right time to play 50 Cent's biggest hit, "In Da Club." He finds the dramatic beat, coupled with the lyrics "Go Shorty, it's your birthday," inspirational. Mr. Greist rides his bike 15 hours a week, often more than three hours at a time. To get him through the tedium of this workout, he created a 40-song mix called "What It Takes," a name derived from a quotation on a documentary film about Lance Armstrong's training for the 2000 Tour de France. (After Armstrong defies his team manager's orders and races up a snowy mountain, his team manager says into the camera, "Now, that's what it takes to win the Tour de France.") The iPod "knows somehow when I am reaching the end of my reserves, when my motivation is flagging," Mr. Greist insisted. "It hits me up with 'In Da Club,' and then all of a sudden I am in da club." For Mr. Angus, though, Shuffle can be a workout killer. He said that while working out at the gym, his portable music player invariably drifts toward the Billboard Top 40.
ja, genau, diese frage, erst gestern auf dem weg von habitat ins café de paris. dass diese random:all-funktion auf dem ipod eine, irgendeine intelligenz haben muss, anders kann es doch gar nicht sein, und: frag doch mal deine nerds, du kennst doch so viele weblogger. meine beobachtungen: die shuffle-version spielt bei mir viel, viel, viel zu oft die hörbuchversion von in swanns welt, wenn ich gerade rad fahre. shuffle spielt nie lange stücke (alles über 15 minuten, bilde ich mir ein). shuffle spielt viel zu häufig das kollegium kalksburg (schas mit quastln), viel zu selten phoenix, zu oft die white stripes, zu selten jazz.

andererseits habe ich m. zwei jahre lang vergebens davon zu überzeugen versucht, dass, wenn ich snood spiele, kurz ehe ich einen stein abschieße, aber blöderweise noch einmal mit den augen blinzle, irgendsoein typ kommt und immer den roten stein gegen den blauen, grünen oder gelben austauscht, ich das aber in der eile nicht merke (weil es ja während des augenblinzelns geschieht) und mir so das ganze spiel versaue. ja. das ist so.

und revere greist würde ich auch gerne heißen.





bindet mir so ein scheisstuch, das von irgendeiner dieser pr-agenturen mitgeschickt wurde, auf die glatze und sagt: "du könntest so eine art berlusconi ..."





man muss ja nur einmal die gesichter von rtl-nachrichtenmoderatoren geschaut haben, um zu verstehen, warum die das nie verstehen werden mit dem recht aufs eigene bild.





Endlich ein Weblog, in dem Sätze stehen wie: "Vermutlich ist ein Stueck weit der Wunsch Vater des Gedankens."

blog.tagesschau.de, via irgendwem





der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach der bondscoach





new yorker > blocked. why do writers stop writing? von joan acocella ist ein hübscher artikel, wenn auch nicht abgründig genug. milde ausgedrückt.





musterwohnungen angesehen, vierstöckige townhouses. gleich dahinter zu kommen versucht, welche sorte bewohner die makler sich vorzustellen versucht haben mit ihren kaminzimmern, felldecken, erdtönen, terrakottaköpfen in den vorgärten, bulthaupküchen, flatscreens in den badezimmern, tintenfässern in den arbeitszimmern. paarhöllen, lachten wir, wieder einmal erleichtert, davongekommen zu sein.





"he's wounded..." hit him!"





dass die welt nicht wirklich in ordnung ist, merkt man auch an straßenfestbühnenansaagen wie dieser: "das nächste lied heißt satzgegenstand - satzaussage - satzergänzung""





das mir, einem mann von mitte vierzig, peinlich unangenehme, an den versuchen, eine debatte (yeah, right) über das altern und den altersrassismus und all das loszutreten, ist natürlich: dass diese versuche, wieder einmal, von genau den leuten ausgehen, die unter dem altersrassismus zu leiden hätten und die, wenn ich mich richtig erinnere, vor fünfzehn jahren, als sie noch jünger waren, die kulturelle hegemonie der 68er (zu recht) brechen wollten. das ist ein wenig würdelos, nicht wahr, stets den eigenen schiss, die eigenen panikschübe, die eigenen empfindlichkeiten, die eigenen interessen zum gesellschaftlichen problem hochzujazzen und schon gleich mal präventiv die kids, die einem später bitte nicht vom thron stoßen, dafür einem aber den arsch wischen, die bibliothek putzen, das viagra vorbeibringen und den rücken massieren sollen, die kids also schon mal darüber zu informieren, dass man von ihnen nichts haben will - außer den respekt, den zu erwerben man nie mehr getan hat als herumzusitzen und artikel und bücher zu schreiben, in denen der jeweils eigene scheiss zum volks- und weltgeist verdreht wurde.

[was ich von weblogs & frauenmagazinen gelernt habe: dass ich den 25jährigen [durchschnittlich] mehr mag als meinesgleichen. abgesehen von den gesichtern und den körpern. ]