• die kleenex-box.
  • der ausfahrbare vergrößerungsschminksspiegel.
  • die nappalederbriefmappe.
  • das verzeichnis jedes einzelnen zur kette gehörenden hotels, auch jenes in dubai. man könnte ja mal in dubai sein.
  • das milchschokolade-täfelchen auf dem kopfkissen.
  • der knick im kopfkissen.
  • der schuhputzautomat knapp vor dem aufzug.
  • der einsteckschlitz für die keycard, mit der auch das licht angeht.
  • der schalter für die stehlampe, den man nie sofort findet.
  • die konturen des ansonsten nicht mehr sichtbaren teeflecks.
  • das formular zum eintragen des minibar-verzehrs.
  • der dreieckige turm auf dem fernseher mit den anfangszeiten der bezahlfilme.
  • das verzeichnis mit den vorwahlnummern der wichtigsten länder und städte.
  • das schokomüsli im transparenten kunststoffzylinder.
  • die haferflocken.
  • das telefon neben der kloschüssel.
  • die fruchtsafttanks.
  • die wärmebehälter für das rührei, die kross gebratenen frühstücksspeckscheiben, die miniwürste.
  • die beim aufschneiden krümel auswerfenden brötchen.
  • das schneidbrett mit dem angeschnittenen vollkornbrotlaib.
  • das käsebrett mit dem angeschnittenen brie.
  • die in der schüssel mit den halb geschmolzenen eiswürfel aneinander klebenden butterscheiben mit wellschnitt.
  • die in die frühstücksspeckscheiben gerutschte frühstücksspeckscheibengabel.
  • der lautsprecher für den fernsehton im badezimmer.
  • die dunkel kunstfurnierholzfurnierte steckdosenleiste über dem schreibtisch, auf dem die nappalederbriefmappe liegt.
  • die 0 oder 9 für die amtsleitung.
  • der wäschebeutel.
  • der hygienebeutel.
  • das bestellformular für das frühstück.
  • die mit einer banderole gebundene wirtschaftstageszeitung.
  • die überdecke.
  • die unterdecke.
  • die digitaluhr.
  • der weckruf.
  • der beim betreten des zimmers schon angeschaltete fernseher mit dem schwarzen schirm, auf dem links ein grünes oder weißes sektglas sektperlen in die luft perlt und herzlich willkommen, frau dingsbums-dongsbums steht.





  • das in kleine beutelchen von der größe von mcdonalds-mayonnaise eingeschweißte kombishampoo für haare und körper

  • die dreieckige faltzunge des toilettenpapiers

  • die vom hotelpersonal stets vollständig ignorierten "do not disturb"-hängeschilder für die türklinke (naja, klopfen kann man ja mal)

  • das kondenswasser, was auf die keimigen nürnberger würstchen heruntertropft, wenn man den großen deckel des rechauds lupft.


Immer dasselbe Fernsehermodell (Blaupunkt). Die Teppichböden. Und diese gottverfluchte Hotelkunst.


Die Gideon-Bibel in der ansonsten völlig leeren Schublade.


  • die getrockneten raspberries im müsli im transparenten kunststoffzylinder
  • die leicht angetrocknete schnittfläche der letzten gurkenscheiben und tomatenviertelchen

  • der schuhkartongroße braune wandfön

  • die mit teppichboden bezogene kniehohe kofferabstellfläche gleich rechts neben der tür
  • die schlingenware
  • die zwei zentimeter, um die das bett irgendwann verschoben wurde und auf denen man die ursprüngliche farbe der schlingenware erkennen kann

  • das knacken des fahrstuhlschachtes hinter der wand


der fluchtwegplan
die zimmertarife an der innenwand der schranktür


... über die man als hrs.de-nutzer seit jahren nur noch schallend lachen kann.


Die Duschhaube aus transparentem Plastik.


der seifenspender an der badewannenwand.
der seifenspender an der waschbeckenwand.
der hinweis, dass weltweit täglich milliarden von tonnen handtücher gewaschen werden.
die cellophanverpackung der runden seifenstücke.
die zahnputzgläser.
die über den badewannenrand gelegte fußmatte.
das kleine und das große handtuch.
das streichholzbriefchen im aschenbecher auf dem runden besprechungsglastisch.
das versilberte gläsertablett auf dem regalbrett über dem minibar-kühlschrank, auf dem ein flaschenöffner liegt.
der miniaturplastikeiswürfelbehälter im miniaturplastikeiswürfelbehältergefrierfach des minibar-kühlschranks.


die dreistöckigen toastdreiecke des room service-club sandwichs, die durch zahnstocher zusammengehalten werden.
die nur mit den zähnen zu öffnende verschweißung der minibar-erdnüsse.
die piccoloflasche sekt.
der regionale weißwein und der französische rotwein mit den schraubverschlüssen.
der fitnessraum im keller.
die sauna im obergeschoß.


der briefumschlag mit dem formular für kritik und vorschläge.
die regionalen gelben seiten.
der einkaufs- und nachtlebenführer.
der anschlag mit dem tagesmenü in der aufzugskabine.
der anschlag mit den französischen, den pasta-, den fischwochen in der aufzugskabine.
die aschenbechersäulen vor den aufzugstüren.
der erstickungssand in den aschenbechersäulen vor den aufzugstüren.
die stockswerksanzeige über den aufzugstüren.


muss mich korrigieren.
die die mit teppichboden bezogene kniehohe kofferabstellfläche gleich rechts neben der tür ist nicht kniehoch, sondern lediglich scheinbeinhoch. das kommt davon, wenn man das gedächtnis drauflosschreiben lässt.


der räucherlachs, blass- oder dunkelrosa, mit silberhautfetzen. fahlbeiger sahnemeerrettich im töpfchen daneben. manchmal auch penetrant nach saccharin schmeckende honig-dill-senfsauce. das salmonellenwunder.


die leute, die leute, die leute im frühstücksraum.

immer:

  • ein australisches twenty-something-pärchen in bunten windjacken.

  • mehrere einzelne violettgraugesichtige vor-neun-uhr-raucher im dreiteiler mit grobporiger erdbeernase und weinbrandstimme

  • zwei alte, völlig erloschene paare

  • eine alleinstehende mittvierzigerin mit merian-reiseführer

  • zwei die das eigentlich nicht bezahlen könnten, zu bunt, zu laut, zu linkisch (preisausschreibengewinner aus borna)

  • ein schweigsamer financial-times-leser.


  • das nicht vorhandene Wireless LAN
  • das vorhandene, aber nicht funktionierende Wireless LAN
  • das vorhandene, funtionierende aber unbezahlbare Wireless LAN
  • der Plastikständer mit den Stadtinformationen
  • die unklaubaren Kleiderbügel im Schrank
  • das eingeschweisste Schuhputztuch (statt Schuhputzautomat)
  • die Vitrine mit Uhren, Schals & Nippes zu Wucherpreisen
  • der Krawattenständer für Geschäftsreisende
  • die kopierte Laundry-Liste die nie da liegt wo man sie erwartet
  • der winzige Zimmerschlüssel an der Riesenbömmel
  • der viel zu kleine Zimmertresor im Schrank
  • die ewig gestrige Musikberieselung
  • der lokale Radiosender im Frühstücksraum
  • der Nilfisk-Staubsauger neben dem Putzwägelchen
  • der dösende Nachtportier

die instantly depressiv machende atemluft in einem etap-etaplissement

und dann noch die fernseher, die von der playstation den ton, nicht aber das bild liefern


In der Etappe: Aschbech | Aussicht | Ehepaar


angenehm anders:

www.side-hamburg.de


etap inside
inside etap
mks.antville.org


wicked.


Diese Kinderablage da über dem Erwachsenenbett, die hat mich auch geflasht. Absoluter Tristesse-Spitzenreiter für mich bisher: das Jugendhotel. Anders dagegen: Solothurn.


kollektivgenazino für handlungsreisende


Aber welche Brangsche?


Desinformationshändler.


Sie sind sehr gemein, herr mv. Ich weiss bloss noch nicht genau, ob zu herrn genazino oder zu den den handlungsreisenden.


... und die Adresse des nächsten Puffs, mit Bleistift unter die Kleenex-Box vom Vorgänger gekritzelt. Mit Empfehlung.


der Bergrüßungsscreen mit den Sektgläsern, der nicht 2 Personen mit verschiedenen Nachnamen begrüßen kann. Nach 13 Zeichen ist Schluss.
"Willkommen Herrn Schubert / Herr Au"


man kann

abgleichen, in wessen hotelkategorie man sich auskennt und was man noch nicht erlebt hat


neulich eine sendung ueber arbeitslose HoFas.
beim probearbeiten im hotel vergessen im safe nachzusehn (ein glas war drin). dabei gesehn, das es offenbar safes in schraenken gibt, wo drinne ne steckdose ist.
zum handyaufladen vermutlich..
hm.
ich war allerdings auch noch nie im parkhotel gelesenkirchen, oder wo das war.