Donnerstag, 8. Juli 2004

but if jesus is busy it's uselesss don't complain stake your claim don't blow your fuses cause it's always the same story until judgement day feeling high up in april an' shot down in may

so if jesus is busy it's useless don't be cruel just stay cool mend your fuses keep your head high, don't panic 'cause we all have to die yes'n jesus, he always knows why

[danke an alle für 1001 tage]





Dienstag, 6. Juli 2004

... und dann noch die Frage, ob man den ganzen Laden von Quark auf InDesign umstellen sollte.





Montag, 5. Juli 2004

Heute die 17.354te Haarspange zurück ins Haarspangentöpferl im Bad getragen.





Donnerstag, 1. Juli 2004

beim gmail werden die accounts über eBay versteigert. Ich dürfte jetzt auch jemanden einladen. Will jemand?





liebes internet-tagebuch: heute habe ich meinen ipod zerschossen, und zwar unrettbar. das problem dabei: ich habe auf dem ipod sehr viel mehr musik [nämlich 26irgendwas gb] als auf den beiden rechnern, hinter denen ich sitze. das ibook hat ja nur 30 gb, der quicksilver zwar genügend speicherplatz, aber ich seit jeher keine disziplin für backups und synchs. jetzt sitze ich blöd herum, kopiere die files vom ipod auf meine alte usb-festplatte, die auch nur 20 gb hat und von dort auf 2 verschiedene itunes auf 2 rechner. dann erst den ipod auf die werkseinstellung resetten. und die musik wieder zurückspielen. und die usb-festplatte und die itunes wieder löschen. vielleicht sollte ich ja doch einmal eine anständige festplatte kaufen. die folder-struktur auf dem ipod ist übrigens großer unsinn, dem urheberrecht geschuldet. liebes internettagebuch, ich finde es toll, was ich dir alles erzählen kann.





nur, damit ich dass auch einmal gesagt habe: nein, ich will durchaus keinen größeren penis.





frau lessmöllmann schreibt dramolette, und manche sind sehr schön.





gruppe manuela, ein weblog.





Mittwoch, 30. Juni 2004

mit IE, wenn er denn als MyIE2 daherkommt. Opera-Anmutung, IE-Kompatibilität und doch das Gefühl, der SCHWARZEN MACHT nicht ganz ausgeliefert zu sein. Donate!









Dienstag, 29. Juni 2004

das schlimme am kontemporären kapitalismus: dass man immer angegangen wird, als wäre man ein pfennigfuchser. nein, ich will jetzt keinen vortrag über ihre blöden handy-tarife hören, hören Sie doch endlich auf, mich sparen lassen zu wollen, geben Sie schon her den wisch, ich unterschreib Ihnen das auch ohne rabatt.





interessant ja auch, dass mir erst die weblogs eine zärtlichkeit auch für männer beigebracht haben, locker room happiness. kann ich aber auch nicht näher begründen.





weblogs, die immer so laut sprechen, als müssten sie in einen saal hineinschreien.





weblogeinträge, über die ich lange nachdenke & dann doch nicht veröffentliche: wie glücklich es mich macht, morgens aufzuwachen und m. ist rudern, ich tapere die treppe hoch, sie hat mir eine kanne tee auf das stövchen gestellt, daneben eine von den russell wright-tassen. das erzähl ich ihr auch noch. sie sagt: ich denke immer lange nach, welche farbe die tasse haben soll. heute morgen die blaue, weil der himmel so blau war.





der konfessionalismus in weblogs.





vorauseilende oberflächlichkeit.





bis lena von der schule kommt, lebe ich von cappuccinos.





nyt > guy trebay: the secret power of lesbian style. schöner artikel über den einfluss lesbischer styles auf die mainstream-mode. und in der dazu gehörigen slideshow eine hübsche ashton kutcher-dechiffrierung.





sehr gutes weblog: wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor





Verehrter Herr Gremliza, das Interview mit Thomas Ebermann über das Kölner Antisemitentreffen war sehr lehrreich, obwohl man solche Belehrungen leider gar nicht mehr braucht, alle diesbezüglichen Ahnungen irren sich ja schon längst nicht mehr. Die Überschrift "Gemeinsam gegen Israel" aber ist eine große Qual für jemanden, der sich im überfüllten Linienbus über sein konkret beugt, Sie verstehen schon, von gewissen Leuten will man mit gewissen Leuten aber so was von gar nicht verwechselt werden, unter gar keinen Umständen. Eine Überschrift, die dem Linienbus-konkret-Leser sehr gefiele, lautete beispielsweise "Antisemiten sind Arschlöcher", der Linienbus-konkret-Leser würde sofort und gerne den Sitznachbarn mitlesen lassen, statt sich über dem Ebermann-Interview zusammenzukrümmen, das kann der Sitznachbar ruhig wissen, was konkret und der Linienbus-konkret-Leser über Antisemiten denken, es ist doch besser, wenn Missverständnisse gar nicht erst aufkommen.





Montag, 28. Juni 2004

jedesmal, wenn ich jetzt die bundesliga-tschechen ihre euro-interviews geben höre, muss ich an carmen hrdlicka denken und an milena brettschneider und an alena stulik, wie sie beim abschied immer ahoi! sagten und an die mit knoblauchzehen eingeriebenen weißbrotscheiben, die wir in einer wiener substandardküche in gußeisernen pfannen brieten, und wie ich ganz lange ganz dringend tschechisch lernen wollte, weil es mir wie die allerzärtlichste sprache der welt klang, meine güte, wenn man so in ohren hineinflüstern könnte, dachte ich, wäre das leben sicher glücklich. auch so ein vorhaben*, aus dem nie etwas geworden ist, schande über mich.

[*sprachen, die zu lernen ich begonnen und längst wieder vergessen habe: spanisch, gälisch, arabisch, finnisch, portugiesisch]





und shift reappropriated ist auch ganz toll





peter androsch, ein alter und innig verehrter freund, hat zwei neue cds mit seiner viel zu selten aufgeführten musik veröffentlicht. sammlung1 sammelt musik für stimmen, sammlung2 musik für schlagwerk und klavier. bei extraplatte gibt es zwei hörproben, zu denen die folgenden beiden links führen: eins und zwei.





Sonntag, 27. Juni 2004

gut, gut, sehr sehr gut: edgars text über edgars aufstieg & fall (oder fall & aufstieg) im spaß-dummy. schlecht, schlecht, sehr sehr schlecht: bettina röhls text über tempo im spaß-dummy.

*ghack-reminiszenz, intertextualität galore!





Freitag, 25. Juni 2004

sämtliche erinnerungen an meine ex-freundin





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