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Neuer Luftgitarre-Weltmeister: Ochi Yosuke
Hätten Daten wie Milchtüten ein Ablaufdatum, müsse der Nutzer sich automatisch mit Fragen von Gewichtung und Selektion auseinandersetzen.
file under: privacy revisited
Sehr schöne Visualisierung und Erklärung: Wie Tante G funktioniert. Kann man was lernen.
Bei portfolio.com, einem site von Condé Nast (und bislang nicht durch Geistreiches aufgefallen)
ich erinnere ein ähnliches Bild eines abstrakten? Künstlers. Welches?
Wenn Tante G nun Jotspot-Wikis startet, dann ist das ein mittlerer Tsunami zur rechten Zeit.
heute die luft in den augen so kühl. etwas kühler als die pupille. wie es sich zuzieht, zieht es sich, mich zieht es zu sich, dahin .. certaines sensations délicieuses dont le vague n'exclut pas l'intensité .. und in der stadt war wie neu das rad als führ es nicht auf dem boden, sondern daneben und schlingernd, ganz ohne mein zutun – spielts mit dem leben. etwas von links, etwas von rechts, und die augen sehn nur die kühle, die man nicht sehn kann. daher sehn sie sehr wenig. was ist das. ich will ganz andre konjunktive. ich will den konjunktiv aus ewigkeit, der immer alles macht, wie man es will, bevor es wird und nicht so wie es ist, sobald es mal geworden. wie meinste, anti-irrealis, wosn das? ne, eher extra-irrealis immer.
und heut morgen, der nachtzug, immer fährt er in den tag, immer liegen andre leute über mir, willst du nicht fliegen. ich will nicht fliegen. ich will ja fliegen. will nicht fliegen. und ins fenster stiehlt sich nichts als laub. so ein wischen, jetzt lass das. wenn es doch wischte. was? wusche. quatsch. sieh doch die stiefel und wie der wanderer diese sich schnürt. er ist ein solcher wanderer, er ist immens erfahren. vielleicht ist er ein senn. er sagt mit den augen: gutnacht, und mit den augen: gutmorgen. draufhin verlässt er den zug. die kühe schlafen mit den beinen zum himmel. daran die wimpel, sie wehen dem herbst entgegen. auf rollen geht es ins tal. die ganze verhuschte beschmückung trudelt davon. hast eifrig gesammelt? hast eifrig und ausreichend alles gesammelt, jetzt, wo es schon morgen zu gletschern anfängt. hast? (car dans la grandeur de la rêverie, le moi se perd vite!)
wisse, das bewusstsein macht bedrohungen. sicher fehlt wieder ein stück. thiss, thiss iss tektonik. das machst du nicht allein. ich mich sich dich. tisch. und gegentisch. gegentischlich. wir waren wie wipfel. wir wipfelten. seither hab ich wagner. nicht dass ich das jemals hätte gehabt. weder gesehn noch gehört, hats mich nun. die operativen gesänge, sie meinen doch operette? sicher. ich meine sicherlich operette. die dinge in der rückkehr aber alle sehr da, das wirkte natürlich kramig. am tisch verzweifelten ontologen. das bierseidel umkrampft. so waren die dinge. hihi. indes wurds draußen gefährlich. nun aber das klingeln. trililil. der buchfink krözt. gleich gibt es regen. sieh doch das wischende laub. noch einmal wischt es, dann fällt es. sag mir, deine pupille, sie ist kalt. ist sie? sie ist. es wird gleich wieder klingeln .. et maintenant la profondeur du ciel me consterne .. dem folgt das gewitter. die menschen gehen nach haus. oder stellen sich unter. wer aber verabredet ist, geht.
berge waren da. was war schöner als berge? die bergnerin mit ihrem bärtchen um die knöchel. sie schob sich, zu fast schon hundertprozent tapfer, nein dappisch, so schob sie sich der tektonik entgegen. das kann eine allein freilich nicht so alleine vollbringen. wie schreibt sich jetzt das. grimmig, die ist so grimmig. die kann grammatik. die kann so gut grammatik, das macht sie so grimmig. sie sagt: wenn zu ist, ist zu. darin gleicht sie dem wetter. die ausgekühlten pupillen. ab heute leben sie nur noch von ihrer sammlung. sie hamm doch aber gesammelt? ich hab. aber, aber die verlassenen almen. sind weiß, darunter weben eingeflunschte gerölle die schwermut, den kleinmut. noch immer in sterblichem grün. minusgrün. es ist ja ein planet. er braucht mich nicht. die sau .. echanteresse sans pitié .. laisse moi ..
Klaus Jarchow fasst die midlife-crisis der ersten Blogger-Generation schön zusammen:
Und er giesst ein wenig Brandbeschleuniger nach:
(...) An diesem Punkt dann gibt es dann tatsächlich eine Seelenverwandtschaft mit Hans-Ulrich Jörges, dem Alpha-Journalisten: Beide möchten im Grunde die Siele dichthalten, damit der Pöbel nicht nachrücken soll.
Die Nutzungskurve dieses Blogs sieht etwa so aus wie die Flugkurve eines austarierten Papierfliegers. Sei's drum. Solipsismus revisited.
Paterva Evolution - was ist das abgefahren! ... wenn ich nur eine Idee hätte was man damit anstellen kann ...
grosse, ganz grosse Klasse: FOLGE magazin
- hat keine Ahnung, wie es in einem Unternehmen zugeht
- Mobilität?
- Teamfähigkeit?
- dynamisch?
Vor vielen Jahren fuhr ich mal mit einer Mitfahrzentralen-Gelegenheit von München nach Berlin. Die Fahrerin wollte "nur noch mal kurz bei George vorbei", ja ich könne gerne mit kurz hinauf. Da sass ich dann in der Küche von George Tabori. Nicht wissend, wer er ist. Wer die Fahrerin war, das weiss ich auch nicht mehr. Sie waren sich sehr nahe, die beiden. Schien es.
eben durchgeben: heute letzter Kindergartentag

Für mich als Hinbringvater dienstags.
Ganz mulmig war mir. War doch erst gestern der erste.
Jetzt kommt sie in die Schule.
Dann steht bald ein Knabe in einer Erdmann vor der Tür. Zwingen werde ich mich nicht zu fragen "wem g'herst'n Du?" (alles erlebt). Und keine Kommentare zu Kopfputz, Schuhen usw. Und freundlich hereinbitten werde ich ihn dann. Will nicht wissen, was dann im Ex-Kinderzimmer geschehen wird. Besser ist, ich geh dann in den Keller und schraub' am Moped. Ich werde keine Angst haben, wenn sie nicht um 11 daheim ist. Nicht wissen will ich dann wo sie war. Ich werde ihr nicht ausreden werden zu wollen was sie werden will. Überhaupt wird alles anders sein als es mir war.
Bald wird sie ausziehen und ein eigenes Leben führen, die Hübsche, Schlaue.
Dann werd' ich sie in Barcelona besuchen (wenn Barcelona dann noch angesagt ist) falls sie dort sein sollte. Und ihr Geld zustecken. Und dann werden ihre Mutter und ich auf eine lange Reise gehen, wie damals mit dem Rucksack. Vielleicht finden die Töchter es dann auch noch lässig, wenn die Alten reisen gehen.
Da winkt es noch kurz, das Leben - und legt sich in die nächste Kurve.
aus dem 2005er-Programm: Excelsabbat
Noch immer unerreicht.
schlunz@13:57
hier is noch so ne teldat verona isdn/analog schachtel - vermutlich von dir oder?
sk@13:58
ab in den Mixer damit ...
schlunz@13:59
ok - schmeiss ich in die babyklappe vom deutschen museum
Ad Bibliothekensterben - da läutet mein geliebter Deutschlandfunk das Totenglöckerl:
"Für das Jahres Abonnement einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift könnte man sich ein neues Auto kaufen."
Das Geschäftsmodell "Verlage 1.0" geht am Stock:
"Die Veröffentlichung von Zeitschriftartikeln wird nicht honoriert, auch die Qualitätsprüfung, welcher Zeitschriftenartikel zur Veröffentlichung die passende Qualität hat, wird in der Regel von den Wissenschaftlern ohne Honorierung durchgeführt."
Na klar, weil ja ...
"Für die Wissenschaftler ein Dilemma. Denn 1. Ziel für sie ist es in Fachzeitschriften zu veröffentlichen um Renommee zu gewinnen - auch wenn sie damit kein Geld verdienen."
Alles ein bissl entkoppelt, das.
Apropos Hearst:
Jetzt kaufen die UGO, Zappelbilder also für 100 Mio U$. Na. Media goes ballistic.
via Techcrunch
"The 200 most successful websites on the web, ordered by category, proximity, success, popularity and perspective."
Auf Basis der Tokyoter U-Bahn.
Jöckal.
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