Dienstag, 2. April 2002

Erst heute habe ich, ganz zufällig, gelesen, dass "1996 durch einen Aufschwung des Klassenkampfes in Deutschland gekennzeichnet" war.





gibt es bei Louise Merzeau: Ein Carnet d´un voyage au Japon mit vielen Fotos, auf denen Zeichen und Farben Amok laufen und doch wieder nicht.

japon




Seit langem wieder unter Menschen gewesen. Viel Schnaps, viele Wörter, so wie es sein muss, sehr mäandernd. Seitdem wir am Zauberberg wohnen, sibirische Tomaten pflanzen und den Wolken beim Ziehen zusehen, gibt es in meinem Leben wenige Gespräche, die weder ehelich sind noch mit der Arbeit zu tun haben. Das ist keine Klage, ich hätte auch keinen Anlass dazu, es ist eben so, ich bin mit Absicht sehr einsiedlerhaft geworden in den letzten paar Jahren. Deswegen fühle ich mich in den Nächten, in denen es anders ist, ein wenig wie ein Provinzler, der sich Tag für Tag um seinen Garten, seinen Stall und dergleichen kümmert und nur alle paar Monate in die Stadt hineinfährt, um eine Nacht lang Konversation zu betreiben und sich planmäßig zu betrinken, aber aus Höflichkeit so, dass es niemand bemerkt. Schön ist das, die Sätze, auch die eigenen, haben mit einem Mal ein anderes Leuchten und Nachschwingen, es gibt lange noch Echos, und anderntags im Bett, das ein wenig torkelt, glüht die Erinnerung.





Franz Krahberger über die Pürgger Weisswäscherei.





Jed Root ist eine New Yorker Agentur für Modefotografen, Hair Stylists und so weiter. Was mich nicht so besonders interessiert, nicht wirklich. Interessiert hat mich das eine oder andere Portfolio, auf das man beim Stöbern stoßen kann, hübsche Fingernägelfotos zum Beispiel oder Tiziano Magnis Arbeiten.

indianer




österreichischer Literatur werden von der Nationalbibliothek nützlicherweise hier annotiert.





In diesen Strom kannst du deine Wörter werfen ohne ihnen nachzuschauen, irgendwann werden sie gefunden werden oder auch nicht und niemand wird wissen, was sie sagen wollten aber wahrscheinlich wollten sie nur apart sein und waren doch nur





Auf Kakanien revisited, einer Website, die sich der Erforschung der Kulturen Mittel-Ost-Europas verschrieben hat, gibt es für Balkansehnsüchtige wie mich recht interessante Texte als pdf-Downloads. Über das geopolitische Konstrukt Mittel-Ost-Europa mit Ösistan in der Mitte, das da wohl dahintersteckt, muss man ja keine Worte verlieren, es ist halt ein weiterer Versuch der Identitätspolitik, und man bräuchte mal das Gegenteil davon und das Abwerfen der Identitäten und einen offensiv vermischten Neobalkan, aber über dem Unbehagen am Konzept muss man ja nicht die Güte der ein oder anderen Studie übersehen.





Dienstag, 26. März 2002

der schon mal auf seinem Monitor mit einem gelben Marker ein Wort zu markieren versucht hat. Und wir reden hier nicht von einem virtuellen Marker.





madeleine berkhemer

dass mich ziemlich interessiert, was Madeleine Berkhemer macht?





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