Mittwoch, 19. Februar 2003

weblog: crea:log





mit deutschland versöhnt, von frankreich gemaßregelt, von pudel blair geliebt: ein schicksal wie das polnische braucht auch keiner.





von udo lindenberg möchte man kein musikalisches denkmal gesetzt bekommen.





ich würde mich nicht heiraten. aber ich frag mich auch nicht.





sehr mystifizierend war im letzten sz magazin antje engelke, die sich für eine modegeschichte im gymnasium von vechta fotografieren ließ, weil ihr die lyrik von rolf dieter brinkmann so viel bedeutet.





Dienstag, 18. Februar 2003

White on White is an ongoing documentation of the history of paintings that are a shade of white.





sehr viele popup-fenster, aber sie stören mich nicht: jay alanski





cds: eine seite musik, eine seite schweigen.





Montag, 17. Februar 2003
  1. in ein tagebuch kann man reinschreiben, was man will. auch internet-links. auch jede menge internet-links über rss, python und weiß gott was noch alles. kein problem.
  2. bis ein einziges scheissweblog auf dieser welt auch nur annähernd so gut, so haltbar, so interessant ist wie sagen wir das tagebuch von franz kafka, wird noch ein wenig zeit vergehen. ich aber weiß schon jetzt ganz genau, von wem dieses weblog nicht stammen wird.
  3. jeder internetexperte ist ein selbsternannter internetexperte. oder gibt es irgendwo einen internetexpertenernennungsverein?
  4. was ein weblog ist und nicht ist, sein soll oder nicht sein darf, ist eine aber so was von extraöde frage.
  5. in weblogs schulnoten an andere weblogs verteilen: ach ja.
  6. es gibt viel mist auf dieser welt. man kann über diesen mist aber auch mist reden.




Man hat gerne die schützende Vorstellung, es werde schon irgendwie weitergehen. Irgendwann. Wegen eines Zufalls oder weil man sich anstrengt oder weil man auch mal dran ist mit Glück haben. Bei den anderen geht es ja auch weiter. Und so einer wie du, der lässt sich nicht unterkriegen, der findet einen Weg. Was aber, wenn es nicht mehr weitergeht, wenn der Weg einfach zu Ende ist? Wenn das Glück nicht kommt und auch kein Zufall. Wenn nach einem Rückschlag noch ein weiterer kommt und noch einer und noch einer immerfort. Wenn ein neuer Tag kein neues Glück sondern nur weitere neue und gänzlich unbekannte Spielarten eines Albtraumes auftischt. Wenn man Angst hat vor jedem neuen Tag und seinen Tiefschlägen. Wenn man sich nicht mehr freuen mag auf noch so kleine Hoffnungen und nichts mehr sicher ist. Wo ist man dann? Am Ende oder noch nicht ganz am Anfang?





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