Mittwoch, 26. Februar 2003

Spiegel-Inhaltsverzeichnis:

Jack Nicholson brilliert in "About Schmidt" als galliger Rentner
Spiegel-Vorspann, Seite 148:
In "About Schmidt" brilliert Jack Nicholson als frustrierter Pensionär.





es mir, weiß auch nicht, ein wenig arg deutsch vorgekommen, dass der ohrläppchenkneifbulle über seine ohrläppchenkneiffantasien gleich einen ausführlichen aktenvermerk anlegt. und soll ich das jetzt unter dem topic "arbeit am gefühl" oder unter dem topic "arbeit am körper" ablegen?





wenn im spiegel bothostrauß irgendeinen salm von sich gibt, meint der spiegel monate danach noch, das wäre die dingsbums-debatte gewesen. das hat der ohrläppchenkneifbulle in frankfurt jetzt einmal ganz genauso gemacht.





tom liwa, kylie und jochen, aus: 2 originals, wo die fragezeichen stehen, verstehe ich es nicht, kann sein, dass ich den rest auch falsch, ach was.

Wir steigen aus dem Wagen und laufen durch den Regen auf die Disco zu hörn von draußen, wie drinnen der DJ ein neues Stück auflegt und es ist Kylie oder Jochen Sie klatschen sich ab und sie spielen hysterische Diven Sie sind schwule kleine Möchtergerncelebrities Vater vergib ihnen denn sie wissen nicht, was sie tun ich bin selber nicht immun gegen Kylie und Jochen Die Musik verbindet und trennt die Menschen wie Handies und Vodafone bestimmt wer in den Charts ist kein Wunder wenn du siehst wie breit und fett Musik ist da ist kein Gut und Böse im Ohr sowie kein Ost und West und Christus doch da ist etwas was ich dir vor Jahren schon hätte sagen sollen doch ich war noch nicht so weit und erst jetzt wo die Wissenschaft bewiesen hat dass jeder Mensch eine Seele hat außer dir wär ich bereit dir meine zu verkaufen

hochgepäppelt mit Versprechen und Peanuts (?) wie die dass du erst Sozialist bist seitdem du den Poptraum aufgegeben hast so kommt sie zu dir zurück und versaut dir dein Frühstück doch das Leben ist nicht ganz so schwarz und weiß es ist nicht nur ein Spiel und ich bin nicht die Krone der Schöpfung der Countrysänger plärrt sanft und beharrlich it´s allright to be a redneck wenn wir mittags schon anfangen zu trinken dann kann es uns gelingen die Politik zu verdrängen (?) folgen dem Traum wie Lemminge und wenn ich weine, nichts als Tränen frag nicht, wenn du bei mir bist aber wenn ich auf MTV sehe wie die jungen Dinger sich verhuren ist mein einziger Trost dass da noch Musik sein wird sweet sweet music lange nachdem der ganze Scheißkapitalindividualismus eines schönen Tages zusammengestürzt ist





Montag, 24. Februar 2003

ob man T9 die neue Rechtschreibung beibringen sollte?





Freitag, 21. Februar 2003

Der vorangegangene Beitrag fasst übrigens so ziemlich alle Argumente zusammen, die auch ich gegen den bevorstehenden Krieg vorzubringen hätte, wenn es mir nicht völlig befremdlich vorkäme, einen Satz wie "ich bin gegen den Krieg" auch nur für mich zu denken - denn: wenn interessiert das schon, was bringt das schon, wem nützt das schon, wem hilft das schon, und ist es vielleicht ohnehin nicht völlig verkehrt, die Illusion zu teilen oder sogar zu vermehren, es käme darauf an, was jemand gegen irgendetwas vorzubringen und einzuwenden hätte von dem, was sich die Regierungen alles so ausdenken und vornehmen? Schon klar, auch ich weiß, wohin das logischerweise führt; aber auch dieses Wissen vergrößert nur die Dunkelheit der Gedanken und der Gefühle.





Schon etwas älter, immer noch eindrucksvoll: Beim Press Briefing by Ari Fleischer vom 6.1.2003, stellt Helen Thomas, Hearst News Service, übrigens 82 Jahre alt, dem Sprecher des Weißen Hauses einige Fragen und lässt sich von dessen Antworten nicht beirren:

MR. FLEISCHER: [...] And with that, I'm more than happy to take your questions. Helen.

Q [= Helen Thomas] At the earlier briefing, Ari, you said that the President deplored the taking of innocent lives. Does that apply to all innocent lives in the world? And I have a follow-up.

MR. FLEISCHER: I refer specifically to a horrible terrorist attack on Tel Aviv that killed scores and wounded hundreds. And the President, as he said in his statement yesterday, deplores in the strongest terms the taking of those lives and the wounding of those people, innocents in Israel.

Q My follow-up is, why does he want to drop bombs on innocent Iraqis?

MR. FLEISCHER: Helen, the question is how to protect Americans, and our allies and friends --

Q They're not attacking you.

MR. FLEISCHER: -- from a country --

Q Have they laid the glove on you or on the United States, the Iraqis, in 11 years?

MR. FLEISCHER: I guess you have forgotten about the Americans who were killed in the first Gulf War as a result of Saddam Hussein's aggression then.

Q Is this revenge, 11 years of revenge?

MR. FLEISCHER: Helen, I think you know very well that the President's position is that he wants to avert war, and that the President has asked the United Nations to go into Iraq to help with the purpose of averting war.

Q Would the President attack innocent Iraqi lives?

MR. FLEISCHER: The President wants to make certain that he can defend our country, defend our interests, defend the region, and make certain that American lives are not lost.

Q And he thinks they are a threat to us?

MR. FLEISCHER: There is no question that the President thinks that Iraq is a threat to the United States.

Q The Iraqi people?

MR. FLEISCHER: The Iraqi people are represented by their government. If there was regime change, the Iraqi --

Q So they will be vulnerable?

MR. FLEISCHER: Actually, the President has made it very clear that he has not dispute with the people of Iraq. That's why the American policy remains a policy of regime change. There is no question the people of Iraq --

Q That's a decision for them to make, isn't it? It's their country.

MR. FLEISCHER: Helen, if you think that the people of Iraq are in a position to dictate who their dictator is, I don't think that has been what history has shown.

Q I think many countries don't have -- people don't have the decision -- including us.





Donnerstag, 20. Februar 2003

segeln im fernsehen anschauen ist noch dämlicher als darts im fernsehen anschauen bei darts kann man sich immerhin sagen dass ist so dämlich dass es schon wieder gut ist aber segeln segeln kann man durch gar nichts retten und eigentlich macht es genau das fast schon wieder gut





Mittwoch, 19. Februar 2003

alles alles alles. aber vor allem das. über stefan@heimchen, einem der wenigen, die noch acht geben, und danke dafür.





[Unhandled macro: param.text] (mpeg, 896 KB)

hikashu, model, 4 trck bootlg.





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