Montag, 10. März 2003

Wozu braucht man eigentlich 16,7 Millionen Farben?





Sonntag, 9. März 2003

Palast der Notwendigkeiten. Stand auf dem Stadtplan von Lissabon. Haben wir dann doch nicht geschafft.





Was bedeutet Schröders Nein zum Krieg? hat mir der Flugblattverteiler von Altona steht auf aufmunternd entgegengebrüllt. Semantik, Semantik. Habs Flugblatt dann aber doch nicht gekommen, beide Hände voll, Ökofleisch, Vinho verde, die neue Konkret.





Verlinkt bin ich mit mir selber schon mehr als genug.





Joni Mitchell, The Hissing of Summer Lawns.





Revolutionäre in Nadelstreifen. Would be quite something.





Ihr dürfts dann wieder wählen, nicht mehr so verlogene 100 Prozent Veranstaltungen, und ihr seids dann ein Leuchtfeuer in der ganzen Region, ihr kriegts dann auch wieder Medikamente und Sprühkäse, kennt ihr schon Sprühkäse, und Kielbasa und Fünfliterbecher Eiscreme mit Pecannusstücken drin, und Slavoj Zizek dürft ihr auch haben, Benzin habts ihr eh schon selber, müssen wir also nichts machen für euch, aber Dualverwendungsprodukte könnts ihr wieder haben, Schafspockenimpfstofffabriken, kein Problem mehr dann damit, vielleicht nicht gleich, erst einmal schauen, aber sonst, seids eh klasse Burschen, wird schon, jetzt ist das erst noch ein bisserl unangenehm, aber dann, alles super, werdet schon sehen, die beneiden euch noch drum.





Freitag, 7. März 2003

"Mit einem Wort, die Arbeiter sollen die Hände verschränken und ihre Zeit nicht für politische und ökonomische Bewegungen verschwenden. All diese Bewegungen können ihnen nichts als unmittelbare Resultate bringen. Als wirklich religiöse Leute müssen sie, die Tagesbedürfnisse verachtend, voller Glauben ausrufen: 'Gekreuziget werde unsere Klasse, untergehen möge unsere Rasse, doch die ewigen Prinzipien müssen makellos bleiben!' Wie fromme Christen müssen sie den Worten des Priesters glauben, die Güter dieser Erde verachten und nur danach trachten, das Paradies zu gewinnen. Lesen sie statt Paradies die soziale Liquidation, die an einem schönen Tag in irgendeinem Krähwinkel der Welt vor sich gehen wird, niemand weiß, wie und von wem verwirklicht, und die Mystifikation ist voll und ganz dieselbe." Karl Marx: Der politische Indifferentismus, 1872/73.





"Über das Quid pro quo ihrer Stellungnahmen täuschen sich die diplomatischen Profis nicht. Wenn sie nationale Ansprüche als Erfordernisse des Völkerrechts ausdrücken, dann wissen sie, was sie tun, und werden von ihrem Gegenüber auch genau so verstanden. Mit denselben Chiffren, in denen die nationalen Egoismen zugleich versteckt und überhöht werden, versorgt man auch die Völker, die sich in den internationalen Affären orientieren sollen - und bei denen steht es nicht so gut mit dem Unterscheiden. Sie dürfen Moral und nationales Interesse so lange verwechseln und durchmischen, bis beides ein und dasselbe wird: Dann treiben sie sich ernsthaft in Fragen der Glaubwürdigkeit der Legitimation des Krieges herum - als ob es darum ginge oder gehen sollte. Mitdenkende Idealisten machen sich stark für die friedliche Abrüstung des Irak, als ob das schon immer ihr Anliegen gewesen wäre. Aktivisten demonstrieren für Frieden und gegen Krieg und fordern Standhaftigkeit von ihrer Regierung. Dabei geht es weder der noch einer anderen Regierung um diese Alternative. Schröder, Chirac, Putin und andere, die schon manchen Krieg nützlich gefunden haben, sorgen sich im aktuellen Weltkonflikt nicht um den Frieden, sondern um ihren imperialistischen Einfluss. Aber das ist wohl schwer auseinander zu halten. " hier.





Cain slew Abel, Seth knew not why For if the children of Israel were to multiply Why must any of the children die? So he saked the Lord And the Lord said:

Man means nothing, he means less to me Than the lowliest cactus flower Or the humblest Yucca tree He chases round this desert 'Cause he thinks that's where I'll be That's why I love mankind

I recoil in horror fro the foulness of thee From the squalor and the filth and the misery How we laugh up here in heaven at the prayers you offer me That's why I love mankind

The Christians and the Jews were having a jamboree The Buddhists and the Hindus joined on satellite TV They picked their four greatest priests And they began to speak They said, "Lord, a plague is on the world Lord, no man is free The temples that we built to you Have tumbled into the sea Lord, if you won't take care of us Won't you please, please let us be?" And the Lord said And the Lord said

I burn down your cities-how blind you must be I take from you your children and you say how blessed are we You all must be crazy to put your faith in me That's why I love mankind You really need me That's why I love mankind





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