hein, der erzählte, er wäre dreimal fast abgesoffen, stürme, wochenlang nur wasser, die mannschaft scheiße. das tollste, was er je gemacht hätte.
gestern nachts am hauptbahnhof gewesen. vor mir auf der rolltreppe zwei japanische violinschülerinnen, am geigenkasten der einen baumelte ein bettelarmband. fast in tränen ausgebrochen. schob es, ohne zu zögern, auf den geruch. es roch aber nach gar nichts. man hat so seine literarischen momente.
europäische öffentlichkeit: auch so etwas, was niemand braucht. vor allem nicht die hungerleider, die an ihr dann zu leiden hätten. gleich immer gebietsgewinne machen wollen.
Vergass zu erwähnen, dass Skype zuerst mainstream und dann eine killer-application werden wird. You bet.
noch nie darüber nachgedacht, ob euridice vielleicht ja gar nicht zurückgesungen werden wollte. ist ja auch nur so ein gestrampel.
eine andere sorte von guten büchern: frauen schauen den männern dabei zu, wie sie sich ruinieren. nein, nicht für sie, sondern völlig sinnlos.
sowieso diese streunerinnenspuren immer. und die männer, die über sie buch führen. handke sind die frauen auch immer davongelaufen, und seine bücher sind das ihnen-hinterherschauen. oder seine liebe, ist ja dasselbe.
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