die frau heute in der s-bahn die ihre haare vor das gesicht stülpte oder wie sonst man das nennen soll (klappte? warf?) um dann drei stationen lang ihren spliss zu mustern & ich gleich wieder vollautomatisch diesen satz denkend den ich vor wochen in münchen schon einmal gedacht hatte hinaus zum arabellapark diesen satz: ich fahre in der u-bahn & liebe alle menschen [kurze beschreibung des liebens] aber was sagt so ein satz & worüber das franziskanische an mir, möglicherweise & hinterher beim abendmahl im abendmahl mit k. erinnerungen an den goldenen handschuh, das camelot, das edk & der gedanke dass solche orte keine namen mehr haben dürften vielleicht damit man nicht mehr reden könnte über sie oder anders reden müsste über sie statt "weißt du noch, das camelot" eben anders ohne abkürzungen & wie ich heute natürlich sofort loszog und mir selina kaufte (das glücksgefühl, dass kappacher noch schreibt. weil ich ihn vor jahren mal gegoogelt hatte & nichts kam, googolocial proof of existence) weil seibt in der süddeutschen irgendwas von stifter und dinglichkeit geschrieben hatte seltsam, das alles, hey, ich fahre in der u-bahn & liebe alle menschen & ampersand & was es zu sagen gibt über den heutigen tag liebes, liebes tagesbuch
Great Moments in the Void #11 CLEANING THE STOVE Friday, June 12, 1970, Berkeley, California, 2:30 pmbps > great moments in the void trading cardsThe time had finally come. The stove was filthy. “The stove is filthy!” said mom (Wilma Dough). She decided to clean the stove. First she tried Tide X-K, using a sponge and steel wool. When that didn’t work, she tried SOS pads. After 30 agonizing minutes, she decided to make a radical break with tradition, and trudged off to the store. Two hours later she returned with a bottle of new E-Z-Off Oven Cleaner. Following the directions, she applied the E-Z-Off, waited, then wiped clean. She took a step back and looked at her clean stove.
Their brains' empathy centers remained dull.nyt > when bad people are punished, men smile (but women don't)
Note: The sound quality on some of the older tapes reflects the technology of the time, and the fact that they've been sitting in shoeboxes for 25 years. If your ears can't handle the distortion, you're probably in the wrong place.
Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.an franz xaver kappus, z. zt. Worpswede bei Bremen, am 16.juli 1903 [& emailed to me, z. zt. in den fragen, von jemandem, der mich lesen kann]
mobile.sofa [via paperholic]
fugen schreiben, chöre aus all dem zeug, alles neu montieren, nichts eigenes, nur barbeit am material, aber um empathie zu produzieren, nicht abstoßung. so ungefähr.
sat1-nachrichten gerade: "auch er selbst fühlt sich wie ein fall für die abrissbirne".
deleuze aufs mobile, seltsam (irgendwie gut)
demo-peer
zünd-up. acme hot tar and level. 67-72 | heute
incipit: morgen aber will ich schreien
[...splitternachlaß...]
DER ERSTE (ansatzlos, jubilierend): Geheilt! Geheilt! DER DRITTE (sinkt in die Knie): Ein Wunder!kolik > antonio fian: traurige dialoge
das präsens bei updike.
vor dem ich selbst immer noch zurückschrecke, als hätte ich scheu. dabei weiß ich, wie sehr es mir entspräche (möglicherweise eine scheu vor der eigenen stimme, so ähnlich jedenfalls). (in den vergangenen monaten ohnehin viel über zeit nachgedacht, present perfect und past perfect.) (ohnehin mein unvermögen, etwas vergangen zu geben.) (und diese idiosynkrasie gegen punkte & die liebe zum ampersand)
(einen analytiker finden, mit dem ich über interpunktion reden könnte)
What’s going on with your eye makeup? I woke up and it was still on. I try to put on a lot. It’s a lived-in look. I like the fact that it reminds me of the night before.ny metro > the look book: brian ermanski, resaler
Der Wal, der bläst, wird harpuniert.
unverkrampft
[bürgertum, nation, deutsch, nationalkultur, hamburger philharmonie, neue bürgerlichkeit, blablabla]
flickr: photos tagged with polaroid
mexican pictures: busy eating
bad mags [via newspaperindex]
Nächste Seite