Dienstag, 3. Februar 2004

deutschland. by m.





Randy Newman. Auch so jemand, den man auf die Liste jener setzen möchte, vor denen man sterben wollte, um ihnen nicht hinterhertrauern zu müssen. Randy Newman hat ein neues Album herausgebracht, auf dem er seine alten Lieder singt, aber diesmal nur er und sein Klavier. Beim National Public Radio hat er ein Interview gegeben und im Studio gleich auch sieben Lieder gespielt, die man sich immer noch anhören kann, Real Player, full length.

other artists in studio 4a





snobismus

wav-file, mit dem belkin mikrophon für den ipod aufgenommen. für jemanden, der seine interviews abtippt & nicht im radio senden will, sollte das reichen. das lispeln und die sch-verschleifungen stören allerdings.





Montag, 2. Februar 2004

tv comedy 2004: "toni negri" et al.





Ballet has never been retro. It is in my body and I live with it. It is very contemporary and you can’t sort of erase it, I guess.

The simplicity of classical ballet is precisely what enables it to be reproduced with such ease. I sometimes think of it as an unconscious mimicry of the printing press in Gutenberg's time.

in the middle, somewhat elevated

(disfocus: pulsierende körper, mäandern, vibrieren, gebrochene tönungen, in den raum gewischte spuren, "vages sickern", 3 oder 5 andeutungen, aber es verdichtet sich nicht zu einem bild, man sieht "nichts", keine gestalten, keine figuren. nur den saum der zeit.)





es gibt gewisse spielarten von fetischismus, die werden mir wohl für immer rätselhaft bleiben.





rose zone





"mein infrastruktur-europäertum"





ihre "große liebe von damals" war überraschend in der stadt gewesen, spontane verabredung zum essen. vor dem termin hatte sie dann eine nacht lang wachgelegen, weil unentschieden, was schlimmer wäre: ihre fortgesetzten unzufriedenheiten seitdem, also im umkehrschluß: dass er jetzt ein "volleres leben" führen würde, bedeutend mehr hätte, als sie (ihm) jemals sein könnte. oder dass er gealtert sein würde, womöglich deutlich unattraktiver als damals, dass man ihm "die vielen jahre" ansehen könnte, eine art memento mori. sie sagt, am ende hatte sie das zweite unerträglicher gefunden, das faktum der vergehenden zeit. als sie sich dann sahen: völliges ausbleiben der melancholiebefürchtung, "weil er wie immer gerochen hat", das zeitigte eine plötzliche schubkraft, mit der keiner von beiden gerechnet hatte, jedenfalls hätten sie unverzüglich miteinander schlafen müssen: "beide aus erleichterung" - gemeinsame halbstündige unsterblichkeitsillusion, werktags während der mittagspause, in einem vertreterhotel an der b 71 ("der vorbeifahrende verkehr war wie meeresrauschen").





Österreicher bei PC-Wissen im Mittelfeld





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