bald - und hoffentlich recht lange:

Dr. Ankowitschens kleine Menagerie

Link: Trailer





seltene Fehlermeldung:
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Auf die falschen Pferde gesetzt und man wird nicht mehr von den richtigen Leuten angerufen.





Vor vielen Jahren fuhr ich mal mit einer Mitfahrzentralen-Gelegenheit von München nach Berlin. Die Fahrerin wollte "nur noch mal kurz bei George vorbei", ja ich könne gerne mit kurz hinauf. Da sass ich dann in der Küche von George Tabori. Nicht wissend, wer er ist. Wer die Fahrerin war, das weiss ich auch nicht mehr. Sie waren sich sehr nahe, die beiden. Schien es.





das 4096-chars limit bei del.icio.us ist ein wenig wie die ehedem schreckende 640KB-Grenze. If you remember.





"Eine Such-Anfrage bei Google verbraucht genauso viel Strom wie eine Energiesparlampe benötigt, um eine Stunde lang zu leuchten. So lautet die Schätzung eines großen Berliner Internet-Dienstleisters."

Früher, ganz früher gab es den wohlfeilen Brauch der Quellenangabe.
Wenigstens eines Hinweises, wer dieser "grosse Berliner Internet-Dienstleister" sein könnte. Dann könnte man da anrufen, nach der Rechnung fragen, ein wenig meditieren darüber und dann vielleicht zustimmen. Oder zu einem anderen Schluss kommen.





blackandwhiteandblue





Wer noch einmal »the next big thing« sagt, muss den Mund mit Seife auswaschen.





Rules at the entrance to the orgy room at Plato Retreat's swing club. SN 2361-3 -- Originally titled SoHo Blues, Allan Tannenbaum's book of photos from his work as SoHo News chief photographer is now called New York in the 70s. Published by Feierabend Verlag in October, 2003, the book is 272 pages in tabloid format. It features a reminiscence by Yoko Ono and a foreword by noted author P.J. O'Rourke.

Sohoweeklynews.com zeigt Bilder aus dem New Yorker Nachtleben der 70er, was mir ohne shesaiddestroy.org auch verborgen geblieben wäre.





manchmal die erinnerung an die zeit, in der weblogs noch in kleinen finnischen clubs spielten. das vertrauen damals, dass die zuschauer schon von selbst vor die bühne finden würden, passanten, angezogen von ein wenig bassvibrationen, da spielt jemand, mal sehen. das nicht-aufmerksam-machen, schon, weil es einem ja selbst ein wenig seltsam vorkam, was man da veranstaltete. kein ping, kein rss, kein trackback, die backlinks noch händisch gesetzt, nur, wenn man wollte. die macht nicht haben wollen. das erstaunen, dass man von google suchanfragen ausgeworfen wurde, das lachen darüber, dass google da wohl etwas missverstanden hatte (dass auf "sofa" bei google.de immer noch dieses weblog platz 1 hat und nichts, was mit sofas zu tun hätte: wie unangenehm). das reden wollen, schreiben wollen, lesen wollen statt das macht haben wollen damals. das man einzelne stimmen lesen hören konnte, das nicht formatierte, nicht sich formatieren wollende. weil das so eine erlösung war. weil das so eine erleichterung ein notausgang eine elektrizität war. dass jemand jeden tag immer nur wie ersie selbst sprach und nicht wie ein format ein genre eine sendung eine mission ein programm. nicht irgendeinen fernsehsender ärgern wollen nicht irgendeine klingeltonvertickfirma ärgern wollen nicht irgendeine geldidee geschäftsidee neuemedienidee haben wollen. sondern so ein anderes ding, jedenfalls manchmal, in den besseren nächten, nightcat nächten blackandwhiteandblue malo mediumflow campcatatonia ghack nächten wenn die hereinkamen knapp nach mitternacht und mit den plektrons über die gitarren schrabbelten so diese umgreifgeräusche am steg. ach, und isore. wie du dich freutest wenn jemand neuer auf die bühne kam und irgendwas sagte und du dachtest: wie toll, was ist das denn. wie es dich oft berührte. keine blogstats. kein ping. wie spät du das begriffen hast dass es so etwas wie ping überhaupt gab. wie spät es kommentare überhaupt gab. all so was. wie man versucht hat den leuten zu erklären, was weblogs sind, und wie toll die sind, und endlich einmal wird etwas nicht penetriert und endlich einmal ist es nicht me-too und endlich einmal ist es nicht dieser comedydreck und endlich einmal ist es zickzack. und wie du nicht hundertsiebzehntausendmal das zitat von herrn blumencron gelesen hast und dass jamba böse ist und planetopia böse ist und dieses und jenes böse ist. weil das irgendwie unwichtig war. glaub ich.

manchmal ist es ja noch so.
aber nicht mehr so oft.