vorher: thunfisch. ochsenblut.
jetzt: switched to lachsfarben-layout, #CC8B66. nicht dass ich wüsste, warum. hinterher versucht man sich immer erklärungen zu geben, mit denen man sich selbst noch überraschen könnte, aber keine chance. vielleicht liegt es daran, dass ich ralf rothmanns junges licht gelesen, gleich mit der gallenkranken mutter empfunden und mir vorgestellt habe, sie trüge lachsfarbene strümpfe, aber das wird nicht stimmen. ralf rothmann jedenfalls habe ich schon innig geliebt und gelesen, ehe die f.a.z. und die n.z.z. sein lied zu singen anhoben, doch die lieder hat er verdient. meine mir selbst nicht verständliche liebe zum heimatroman, in dem es, wenn er denn etwas taugt, doch um so viel enger zugeht, als ich vertrüge, mir wird aber nur bei leuten wie walser und jünger und strauß eng, aber nicht bei den schrecklichen kindheitsgeschichten. was ist eigentlich aus weinzettl geworden? für leute wie mich (also ungefähr sieben bis dreizehn) hätte er doch, und wie! aber dann ging es nicht weiter. ellipsen hier immer. versucht der sofabeistelltisch eigentlich immer noch, meine textsubjektivität zu rekonstruieren?
lachsfarben also und ein geschaukel, bei dem einem ein wenig oh-la-la werden soll wie bei den pionieren in ingolstadt, bevor es grausam wird.
aber das vergeht wieder. oder nicht. wer weiß das schon?