gestern nachts, beim programmieren des dvd-recorders für die abwesende geliebte (hal ashby raus, botoxachseln & danksagungen rein), kurz noch in die red carpet crawler-vorberichterstattung von anke engelke pro sieben hineingeschaut. als anke engelke dann einen der vorbeikriechenden filmschauspieler mit I'm a comedian myself überfiel, sofort adornohafte verachtung verspürt (gleich danach ein kapitel moby dick lesen müssen, meine einzige medizin: schneeberge, die im himmel treiben). die verachtung also, man könnte sie jederzeit auch hass, pitbullhaften hass nennen, I am a pitbull myself: das konzept der frau als ulknudel, das ungeschickte, das schusselige, das peinliche, das guilty-pleasure-hafte, das scheissesein, aber mit einem quietschgrinsen dabei; dieses konzept also, das im krieg der männergedanken gegen die frauengedanken (denn es ist einer) so etwas wie frauengedankenhochverrat ist: dieses konzept also der lustigen frau soll endlich endlich endlich endlich aufhören. über die frau, die ich liebe, will ich einmal (nicht nur, aber auch) sagen können: "aber wenigstens hatte sie keinen humor".