hamburger schanzenviertel, mittagspause. ein local drug user, mund halbvoll mit holstenbier, sieht auf der anderen straßenseite einen kumpel und brüllt dialektverbreitert unscharf: “ey, digga!“ rüber. in genau dem moment fährt auf einem winzigen kirschroten klappfahrrad ein dunkelhäutiger hüne vorbei. steigt ab nach kreischender rücktrittbremsung, klappt mit einem fußtritt den ständer aus, geht hin und schlägt dem hamburger local mit wucht eine linke gerade auf die nase. die sofort darauf aufplatzt und zu bluten anfängt. der geschlagene blickt den schwarzen fragend an. dieser, schon wieder auf seinem klapprad, antwortet: “nobody ain´t callin me nigga no more!“