irgendwann, in diesem sommer vielleicht, denn so etwas lässt sich nur im sommer, gegen die hitze, erledigen, will ich einen essay schreiben, in dem ich davon erzählen will, wie erstaunlich es mir vorkommt, das mich jetzt, mit mitte vierzig, immer wieder die empfindung ankommt, in die romane hineinzuwachsen, die ich damals, mit achtzehn, zwanzig, fünfundzwanzig gelesen habe, ihre figuren [die ja nie nur figuren gewesen sind, sondern freunde, die man bloß nie leibhaftig gesehen hatte (wie die weblogfreunde, die man liest, ohne dass sie wüssten, wie sehr sie einem freunde sind)], ihre figuren also beneidend um die tiefen, reifen, verwickeltheiten, um die form des lebens also, die ich beim lesen vage empfand. wie man mr. angstrom wird also, oder eine cheever-figur oder eine saul bellow-figur, so in der art, wie man sich auszulegen beginnt in ein paar echos, von denen man oft nicht einmal denkt, dass sie noch hallen.