Topic: Empfindsamkeit
Our group includes a man with a shock of white hair; a twentysomething with thick, impermeable glasses; a doe-eyed Jesus look-alike with a beard halfway down his chest; several tall women; and a petite girl in Seven jeans who looks like she got lost on her way to Capitale. Over the course of the two-hour Session, we engage in a series of games: partnered object chess (rearranging random objects), whispered confidences about what’s been on our minds lately, developing a social project, a group dance, a concept storm (three-person idea-generating), and a ten-minute nap. Portnoy calls it “an after-school program for adults,” but to me it’s more like an orgy without the sex—an oddly intimate, organized grouping of total strangers.Amy Sohn [die jede Woche tolle, neugierige, freundliche "Mating"-Kolumnistin des New York Magazine.] >: Strangers in the night, über einen New Yorker Ort namens Session - The Strangergames Salon. Sofort Sehnsucht empfunden.
[Außerdem, aber das ist nur eine auf einer einzigen Fundstelle beruhende Vermutung: dass Weblog/Internet-Erfahrungen jetzt ins analoge Leben zurückfinden oder erstmals finden. Das Glück der Fremden, der Trost der Fremden und all so was. Und wie schwer das jetzt noch fällt, im wirklichen Wetware-Leben, was im Social-Software-Leben kein Zögern mehr ist; aber vielleicht bald nicht mehr schwer fallen wird...]
[Außerdem: dass Weblogger ineinander verknallen, verlieben können, weil Weblogging ein mating ist, das nicht um Verlieben geht; dass im analogen Leben Verlieben, Verknallen vielleicht besser ginge, wenn mating nicht um Verlieben, Verknallen ginge; dass so etwas aber Orte, Institutionen, Etwas-Ähnliches-wie-Vereinbarungen bräuchte]
praschl | 09. Februar 05