Samstag, 25. Mai 2002
vague

Vague Magazine, London, 80er Jahre, Nachpunk, Nachsitu, Tom Vague, Jamie Reid, Mark Stewart und so Zeugs. 3 Ausgaben liegen irgendwo noch bei mir rum, vielleicht schreib ich sie mal ab.





Freitag, 24. Mai 2002

Westerwelle: "Wenn Sie glauben, das wäre etwas, was nur bei einigen wenigen Braunen diskutiert würde, liegen Sie grottenfalsch."

Glaube ich nicht, habe ich nie geglaubt. Genau die will er haben. Genau die nimmt er in Kauf. Genau das ist der Kern des Projekts 18. Genau deswegen ist er, Westerwelle, der Allerschlimmste von allen.

Übrigens hat Friedman unrecht gehabt, als er meinte, die FDP solle Möllemann ausschließen. Er passt zu ihr wie sie zu ihm.





zittergras




so gegen eins, halb zwei sind sie alle an ihren Weblogs, audio shields, Wörterberge, Lagerfeuer, und manchmal ein kleiner Lufthauch, als wär gerade jemand, den man nicht bemerkt hat, leise wieder aus dem Zimmer gegangen, in ein anderes; dann fühlt es sich wirklich so an, als wäre man nicht alleine, ein Haus, in dem die Sicherungen ausgefallen sind, Leute, die auf Socken aneinander vorbeihuschen, sehr schön, ja, ich liebe das, mehr als ich mir selbst je vorstellen konnte, ein wenig verlegen, sicher, aber.





Donnerstag, 23. Mai 2002

Vielleicht kann der eine oder die andere damit etwas anfangen, dass ich alle Beiträge dieses Weblogs jetzt auch bestimmten Topics zugeordnet habe.





Mittwoch, 22. Mai 2002

Im Zusammenhang mit der Möllemann-Diskussion tauchen wieder diese Wendungen auf, die mich schon immer mystifiziert haben: "sich den Mund nicht verbieten lassen" oder "mundtot machen". Wie, frage ich mich, soll das denn eigentlich gehen, jemandem den Mund zu verbieten? Kommt da einer und sagt: Du darfst ab jetzt nichts mehr sagen! Und falls das geschähe, was würde einen daran hindern können, wirklich nichts mehr zu sagen? Glaubt irgendjemand wirklich daran, dass wirklich jemand versucht, einen wie Möllemann am Reden zu hindern oder dass das gelänge? Sagt der Mensch, der nicht mundtot gemacht werden will, eigentlich nicht bloß: dass ihm nicht widersprochen werden soll? Also: dass er es gerne hätte, wenn der Mund des anderen tot wäre?





Ein schönes neues Plätzchen haben die Israelkritiker und strikten Feinde des Lobbyismus, die nun aber wirklich keine Antisemiten sind, dank Möllemann gefunden. Die NRW-Lounge, das Internet-Diskussionsforum des FDP-Landesverbandes NRW. Dort sprechen sie sich aus, auf gelbem Background, umrahmt von gleich zwei Ansichten des Fallschirmspringers, Vorderansicht, Profil, Ohr frei, so einer kommt überall hin.

Drei Kostproben:

[1] Herzlichen Dank Herr Möllemann! Bezüglich Herrn Friedmann haben Sie heute voll meine Meinung vertreten! Auch ich kann diese ständige Pauschaldiffamierung kritisch denkender Mitbürger nicht mehr ertragen! In der Nachkriegsgeneration herangewachsen, war ich sicher frei von jeder antisemitischen Einstellung. Seit ich aber die haßgeprägte Agitation von Herrn Friedmann verfolge, wird es für mich immer schwieriger, mir meine unbeschwerte Haltung gegenüber jüdischen Mitbürgern zu bewahren. Bleiben Sie bitte standhaft!
[2] Sie haben mit Ihrem Artikel recht. Es geht aber noch weiter. Diese ganze Kampagne ist "gewollt und gelenkt", denn immer wenn Israel Geld benötigt, dann halten wir Deutsche her. Was haben wir Generationen nach dem 2. Weltkrieg geb. noch mit dem Holocaust zu tun ? So schlimm dies alles war, wir haben gezahlt. Was macht denn Israel, sind die besser als Hitler ? Das Geschwür Antisemitismaus hat Namen und Gesichter- 2 davon - Spiegel und Friedman. Wo wird noch gefoltert ? Wo gibt es noch Massengräber ? Nein, so kann und darf es nicht weitergehen. Palästina muss endlich ein eigener Staat geben.
[3] Sehr geehrter Herr Moellemann, Ihre Aeusserung ueber Friedmann war noch milde ausgedrueckt. Wir sind Deutsche Bundesbuerger in den USA, auch wir sind in bezug auf Friedmann ueber sein Auftreten und die weise wie er sich ausdrueckt sehr veraergert , wir halten Ihnen die Daumen machen Sie weiter so mit freundlichen Gruessen Deutsche Buerger aus den USA




Dienstag, 21. Mai 2002

[...]

Are you satisfied with your time so far?

If you were to die now, what would you see when reflecting back on your life?

Is there anyone with whom you would like to reconcile yourself with before you or they died?

Is there anything you can do now to reconcile any loose ends in your life that you would like to address before you die?

What are your happiest memories?

[...]

Spazierengehen im Garden of Eternal Time





Website über Narben.





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