Sonntag, 21. Juli 2002

Zwei für mich neue: AUGEN ZU - und durch!

du hast es also getan?" fragt sie mich, als ich mich im morgengrauen aufs bett fallen lasse und mit einem schwung die schuhe von den füßen schüttle, sodaß sie geräuschvoll in der mitte des zimmers landen. "ja. ja, ich habe es getan." ihr blick ist prüfend, lauernd, als würde sie mir mißtrauen. "jetzt sag schon, wie war's denn? ist "komplex" eine adäquate antwort? wohl kaum und so ordne ich die bilder in meinem kopf so gut ich kann und versuche mich in superlativen wie "phantastisches essen, großartiger wein, spektakuläres hotel". fremdenverkehrswerbung ist ein dreck dagegen und mir wird übel.
Irrungen, Wirrungen
Bereits im Mai habe ich das Internet nach Staubsaugern durchstreift und mittlerweile auch ein sehr schönes Exemplar erstanden. Als ich mit selbigem heute nachmittag unter dem Küchentisch den Teppich entkrümelte, fiel es mir plötzlich auf: Es gibt (fast) keine Klopfstaubsauger mehr!
Zwei nach längeren Schreibpausen: Argh
die sekunden zwischen dem anspielen des letzten tons und dem beginn des beifalls sind die schlimmsten.
lifelog:fernsehratgeber
Einfach längere Zeit nicht den Papierkorb leeren und schauen, welche Korrespondenz man damals noch zu beseitigen gewillt war. Bester Beweis dafür, dass man schon nach wenigen Wochen nicht mehr der selbe Mensch ist.





Downloads: Serge Gainsbourg dance remixes.





Vielleicht solltest du dir vorher aber lieber doch noch die True Porn Clerk Stories durchlesen:

Contamination is everywhere. I see people sneezing onto the tape cases. They cough wetly into their palms right before handing me change. They squeegee out their ears with their pinkies. They forget about the security cameras downstairs and pick their noses with wild abandon and astonishing force. Still, the only thing that realy freaks me out is the semen. Well, OK, the lubricant freaks me out too, but I'm pretty sure that's because of the implied presence of semen.

The only thing we can do is use the hand sanitizer. I use it so much that I lose all finger traction and can't open our plastic bags. I've had days when I've used it so much that I can't even make fingerprints on the glass countertop. It freaks me out, but the thought of not using it is worse.

Sometimes people get animalistic about the tapes. For the real addicts (I'm convinced that porn is like alcohol: some people can stop at just one every now and then, some people just binge on weekends, and some people get genuinely, horribly addicted) the reptilian brain kicks in. They hit the magic portion of the tape and they're done. They pop out the tape and slam in another one, and the next day the stack comes back, unrewound and covered in goo.

Repeat offenders get a note on their file that says "LUBE WARNING". Management policy is that for $6.50 an hour, clerks should not have to deal with the bodily fluids of others. The first time we discreetly but firmly remind the customer that the tapes need to come back clean. The second time we hand him the tape, the Windex, and the paper towels and tell him to clean off the tape in full view of whoever else is at the counter.

It astonishes me that someone could actually forget to clean off his sticky and/or slippery tapes, but what amazes me even more is that people actually have the balls to argue with us about it. They always claim they got the tapes that way. They will actually claim that the spooge in question was missed by both the clerk that checked it in and the clerk that checked it back out, and that they figured what the hell, they'd go ahead and play it, even though it was covered in gel.

One guy brought back a DVD with a big white thumbprint of come on it. He actually tried to argue with me: "That's not mine. I never even played that! I never even took it out of the case!"





Herr Karsli wehrt sich. Die Kursivierungen stammen von mir.

Vorab per Fax: Herrn Rechtsanwalt Dr. Michel Friedman

Rechtsanwalt Werner Keith Rechtsanwältin Dr. Gesa Bemm Fachanwältin für Familienrecht

50374 Erftstadt-Liblar (Einkaufszentrum) Heinrich-Lübke-Str. 1

Erftstadt, den 02. Juli 2002

Antisemitusmusvorwurf

Sehr geehrter Herr Dr. Friedman,   Herr Jamal Karsli, Gustav-Freytag-Str. 30, 45657 Recklinghausen hat uns gebeten, dass wir seine Interessen Ihnen gegenüber vertreten.

Ausweislich von Spiegel online am 10.06.2002 haben Sie in Bezug auf unseren Mandanten, nämlich hinsichtlich dessen Aufnahme in die FDP Fraktion des nordrhein-westfälischen Landtags, im ZDF folgendes wörtlich ausgeführt: „ Er hat die jüdische, zionistische Lobby und ihren Welt-einfluß kritisiert, und da sind wir wirklich mitten im 3. Reich.“ Weiterhin haben Sie dann wörtlich ausgeführt: „Man kann der Führung keinen Antisemitismus vorwerfen, aber wer Antisemitismus in seiner Partei duldet, der wird verantwortlich dafür gemacht.“

Mit diesen Äußerungen haben Sie eindeutig und unmißverständlich unseren Mandanten des Antisemitismus beschuldigt, und dazu auch noch dadurch in gesteigerter Form, dass Sie diesen Antisemitismusvorwurf gegenüber unserem Mandanten zusätzlich noch mit dem „3. Reich“ in Verbindung gebracht haben. Gegen diesen Vorwurf verwahrt sich unser Mandant auf das Schärfste!

Der Vorwurf des Antisemitismus stellt eine derartig schwere Ehrenkränkung dar, so dass dieser auf keinen Fall mehr durch das Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt sein kann. Demzufolge sind Sie verpflichtet, diesen Vorwurf zurückzunehmen und außerdem zu erklären, dass Sie diesen Vorwurf nicht wiederholen werden.

Diesen o.a. völlig haltlosen Vorwurf hat unser Mandant mit Empörung zur Kenntnis genommen, denn unser Mandant hatte noch nie etwas mit Rechtsradikalen oder antisemitischen Strömungen zu tun, er hat sich politisch stets für die Werte der pluralistischen Demokratie, der Menschenrechte und der Toleranz eingesetzt. Dies wird auch durch den Umstand unterstrichen, dass unser Mandant bekanntlich lange Mitglied bei den Grünen war und dann in die FDP eintreten wollte. Es bedarf sicher keiner näheren Darlegungen, wie abwegig es wäre, die Grünen oder die FDP, deren Mitglied bekanntlich u.a. der verstorbene Herr Bubis war, mit Rechtsradikalen und antisemitischen Strömungen in Verbindung zu bringen. Es ist auch in keiner Weise angängig, wie Sie dies in Ihrem o.a. zitierten Äußerungen getan haben, unserem Mandanten unter Hinweis auf ein Presseinterview Antisemitismus vorzuwerfen. Zunächst ist dazu anzumerken, dass Sie die Äußerungen unseres Mandanten in dem bewußten Presseinterview nicht richtig zitiert haben. Unser Mandant hat nämlich in dem betreffenden Interview nicht von einer „jüdischen Lobby“ gesprochen, sondern von einer „zionistischen Lobby“. Wenn man aber nun das betreffende Interview ganz und im Zusammenhang ließt [sic!], dann ergibt sich daraus unmißverständlich, dass unser Mandant ausschließlich die Politik Israels kritisieren wollte, was auf keinen Fall mit „Antisemitismus“ in Verbindung gebracht werden kann. Wenn dann unser Mandant, ausschließlich im Zusammenhang mit seiner Kritik an der Politik Israels, in diesem Interview eine „zionistische Lobby“ erwähnt hat, so hat er damit, was eindeutig erkennbar ist, lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass es in westlichen Ländern einflußreiche Kräfte in der Politik und auch im Medienbereich gibt, welche zu einer einseitigen Unterstützung der Politik Israels neigen und auch eine gewisse Macht haben, Israel kritische Meinungen nicht zur Geltung kommen zu lassen. In diesem Zusammenhang ist es rechtlich unerheblich, ob man einer solchen politischen Einschätzung unseres Mandanten zustimmt oder nicht, entscheidend ist allein, dass es sich dabei um eine sich im Rahmen der Verfassungs- und gesetzmäßigen Ordnung bewegende Meinungsäußerung handelt. Dies ist hier unverkennbar der Fall. Statt langatmiger politisch-historischer Ausführungen sei hier nur lediglich auf einen Artikel in der gewiß „unverdächtigen“ Süddeutschen Zeitung verwiesen (Süddeutsche Zeitung vom 26.06.2002, Seite 2). In diesem mit „politischer Zaubertrick“ überschriebenen Artikel heißt es dort u.a.: „ Diese Rücksichten sind es, die fast jede Entscheidung Bushs beeinflussen, und nirgendwo gilt dies mehr als bei der amerikanischen Nahostpolitik. Immer wieder richtet Bush den Blick hinüber zum Kongreß, denn dort hat Israels Premierminister Ariel Scharon seine stärksten Verbündeten. Die Unterstützung der Senatoren und Abgeordneten für Israel ist so einheitlich und unverbrüchlich, dass sich kein Präsident darüber hinwegsetzen kann. Die beständige Lobbyarbeit Israels unter Amerikas Volksvertretern zeigt somit Wirkung.“ Diese Zeitungsnotiz zeigt unmißverständlich, dass es unserem Mandanten mit der o.a. Äußerung ausschließlich darum ging, eine nach seiner Ansicht in der westlichen Welt bestehende einflußreiche „Lobby“ zu kritisieren, die im Sinne der israelischen Regierungspolitik Einfluß in Politik und Medien auszuüben versucht. Diese Kritik unseres Mandanten an einer entsprechenden „Lobby“ zumal wenn sie im Gesamtzusammenhang der Äußerungen unseres Mandanten betrachtet wird, hat aber mit „Antisemitismus“ überhaupt nichts zu tun. Vielmehr ergibt die Würdigung aller Äußerungen unseres Mandanten, dass es diesem ausschließlich um die Behandlung der Palästinenser durch die derzeitige israelische Regierung geht, genauer gesagt sogar, eigentlich durch den derzeitigen israelischen Ministerpräsidenten Scharon, wobei in diesem Zusammenhang auf die allgemein bekannte Tatsache hingewiesen wird, dass z. B. der derzeitige israelische Außenminister Peres der derzeitigen Politik von Scharon sehr kritisch gegenüber steht. Somit ist klar festzustellen, dass alle Äußerungen unseres Mandanten sich gegen die derzeitige israelische Regierungspolitik richten, keinesfalls aber gegen Israel generell oder gar gegen Menschen jüdischer Herkunft. Demzufolge ist es unzulässig, irgend eine Verbindung zwischen den Äußerungen unseres Mandanten mit Antisemitismus herzustellen. Denn bekanntlich geht es Antisemiten darum, Haß gegen Juden zu schüren, mit dem Ziel, Verfolgungsmaßnahmen gegen Juden bis hin zum Völkermord herbeizuführen. Somit ist der Antisemitismus die bösartigste, gefährlichste und verächtlichste Form des Rassismus, die es bisher in der Geschichte der Menschheit bisher gegeben hat. Unser Mandant verwahrt sich noch einmal mit aller Entschiedenheit dagegen, in irgendeiner Form mit Antisemiten und Antisemitismus in Verbindung gebracht zu werden.

Demzufolge werden Sie hiermit aufgefordert, durch eine schriftliche Erklärung ausdrücklich und unmißverständlich den Vorwurf des Antisemitismus gegen unseren Mandanten zurückzunehmen und außerdem zu erklären, dass Sie in Zukunft die Erhebung derartiger Vorwürfe gegen unseren Mandanten unterlassen werden. Anderenfalls sähe sich unser Mandant gehalten, gerichtliche Schritte zu ergreifen.

Mit freundlichen Grüßen





Brüllkomische, schon etwas ältere Geschichte im Las Vegas Mercury. Eine Frau lernt in einer Bibliothek einen Mann kennen, sie finden einander ganz okay, verabreden sich, läuft prima, es geht auch ein bißchen was, sie verabreden sich, kurz vor dem erneuten Date googlet die Frau den Namen des Typen, mit dem sie sich gleich treffen wird, findet heraus, dass er ein Weblog hat, und, ach ja, er hat in seinem Weblog auch schon etwas über sie geschrieben:

Joe's Diary Thursday, 3:45pm

Met a sexy girl at the library. She sat across from me. The whole time, all I could think about was taking her in the stacks, just getting crazy dog-style sexy all up in that. All tantric and kama sutra up in the periodicals! Oh man. But I'm pretty inadequate sexually. Only been with five girls. Anyway, I ended up asking her out and we're going out tonight.

Friday, 2:15am

Library girl and I went out and had a great time. I was hoping she'd give me a hand job, but she didn't. I don't think she's a very good kisser, her tongue seemed really long to me. Not many women usually find me attractive so I'm kind of bummed about this tongue thing. I'd like to go to her house again and see if she'll give me a hand job. Sorry to be obsessing over hand jobs, but I just tried mushrooms for the first time...I'm 25 and just starting to take drugs! Yipee!

Friday, 4:27pm

Saw library girl at the library. We're going out tonight, though I'm gonna call her in about 10 minutes and suggest I just come over with a movie. I want to be a screenwriter and she wants to be a writer so maybe she'll find this really romantic and she'll give me a hand job.

Dazu kam es dann nicht mehr.





Dietmar Brehm





Crash magazine





pleine peau: now crying wiring playing





sexchart: Wer mit wem gefickt hat.





Photomatisation macht dir ein neues.





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