Schon sehr mystifizierend ist das Deutschlandset - bestehend aus 2 Büchern (Ron Sommer-Der Weg der Telekom u. Die Welt spielt Roulette); Bild Bahnhof Uelzen(52x37 cm); 1 Euro-Uhr aus Gips; ein Begleitschreiben des Ministers wird dem ersteigerten Artikel beigefügt -, das man bei der Zollauktion zugunsten der Hochwasseropfer ersteigern kann. [Via Camp Catatonia]
Ziemlich lustig ist Lying Motherfuckers: Undermining literacy projects everywhere: Ghostwriter simulieren Weblogs prominenter Autoren. Mit am Start Neil Gaiman, Martin Amis, A.A. Milne und Bret Easton Ellis:
:: thursday, 3 january 2002 + Busy day. Lunch at Spago of sautéed foie gras, which was disappointingly mealy on the tongue in spite of the well-chosen balsamic vinegar reduction and Valencia orange peel garnish. Then received death threat, fucked model, lamented loss of ideas.posted by Bret Easton Ellis at 11:10 am
Günter Hafner, Manager des FC-Kärnten hat die Sicherheitsvorkehrungen aus nächster Nähe beobachtet: "Es wird das Hotel schon zwei Tage vorher bewacht, heute ist der Mannschaftsbus vom israelischen Geheimdienst kontrolliert worden. Der Bus ist unter Bewachung der Polizei, auch wenn er nicht benutzt wird. Gestern sind das Stadion und der Kabinentrakt genau kontrolliert worden, auch die Fluchtwege. Man merkt, dass das Spiel von der Sicherheit her einen anderen Charakter hat. Wir halten das von unserer Mannschaft, so gut es geht, fern. Sie soll sich auf das Spiel konzentrieren. Ich hoffe, sie spielen so gut wie der israelische Geheimdienst arbeitet."Am Donnerstag spielt in Klagenfurt der FC-Kärnten gegen Hapoel Tel Aviv im UEFA-Cup. Quelle: ORF
Dass Möllemann mit dem Slogan Einer wie wir für seinen Einzug in den Reichstag wirbt, ist immerhin nicht gelogen.
Bei den Googles: 1 | 2 | 3. Gefunden via Google-Bildersuche, Suchwort: Google.
sind Beleidigungsversuche mit "sogenannt" und "selbsternannt", etwa "der sogenannte Riesling-Experte" oder "der selbsternannte Glasfaserkabel-Papst".
…is a young, emerging Swiss installation, film and video artist, whose work looks at mental introversion, madness, and the threshold between dream and reality. Links: 1 | 2 | 3
Im New Yorker: Leo Carey über Arthur Schnitzler
On July 26, 1928, Schnitzler's daughter, Lili, eighteen years old and newly married, was about to go out for a walk with her husband but went back to get something from the bathroom, took his revolver, and shot herself in the chest. She died the next day. It was an event her father might easily have written. Even at the time, the ever-faithful Clara privately thought that Schnitzler's moral softness had blighted Lili's upbringing and contributed to her demise. For Schnitzler, the brutal force of the event was impossible to withstand. To Clara he wrote that "the word pain has become ridiculous, as I now realize that I experience for the first time what God meant by it." Yet the utter incomprehensibility of what Lili had done was emphatically Schnitzlerian. As she lay dying in hospital, she had time to confide that she had not really wanted to kill herself. It had been a "moment of nervousness," an inexplicable impulse, almost an accident.
Heli Rekula’s photographic works often examine the ways in which the individual is constructed in the social order, and how this leaves its mark on the body.
Jedesmal, wenn Nationalpastor Christoph Dieckmann mit dem anhebt, was er wohl für Nachdenken (oder Bedenken...) hält, möchte man in Deckung gehen, um nicht von seinen Sinn-Schrapnellen zerfetzt zu werden. Vor ein paar Monaten hat er sich die Juden vorgenommen, diesmal sind es die Ostdeutschen.
Wir werden am 22. September die erste normale gesamtdeutsche Wahl erleben. Nicht Alternativen, Nuancen stehen zur Entscheidung, und Milieus. Erstmals fehlt im Osten jegliche Heilserwartung, wie sie 1990 und auch noch 1994 Helmut Kohl entgegengetragen wurde, 1998 seinem Kontrahenten. Der Osten glaubt nicht mehr. Er blickt zu keinem großen Gönner auf. Er hat kapiert, dass die Politik der Wirtschaft gegenüber selten Weisungsrecht besitzt; falls doch, lässt Holzmann grüßen. Liberalität bedeute Hurra zum grenzenlosen Markt, dies erfuhr der Osten ausgerechnet im rot-grünen Jahrviert, Aktien würden den Klassenkampf beenden, und wer beizeiten Ich sage, melke die Welt. Das Ostvolk hat sich entflochten in Einzelkämpfer. Die Gesellschaft ist nicht länger Kollektivinteresse. Wie der Westen organisiert sich der Osten im Do ut des kleinteiliger Politik, in Kungeleien und Deals um Schlachtlizenzen für heilige Kühe. Jeder erhandelt das Seine, wie in Berlin, wo die Sozialisten ein Rosa-Luxemburg-Denkmal bekommen, die Maueropfer eins für Chris Gueffroy, die Wilhelminen ein Schloss und die Hertha-Fans eine vereinsblaue Aschenbahn. Deutungshoheit gewinnt keiner. Fühllos wie zu allen Zeiten kläfft die Köterstadt.Ach, und eine Wendung wie die vom wölfischen Kapital klingt schon sehr nach gekränkter Volksgemeinschaft.
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