Mittwoch, 19. November 2003

Dear Alcohol,

Thanks a lot. Last night I dreamt I was a telemarketer again. Selling virtual sex acts to middle-class people of every race and sex. Over the phone. Thanks a lot.

Timothy McSweeney: Open Letters to People or Entities Who Are Unlikely to Respond





eros ex mathematica, hing zusammenhanglos in irgendwelchen backlinks rum





WHERE THE WILD THINGS ARE, a land far beyond the bedroom of Max, king of all wild things. A traveller must sail through night and day in and out of weeks for almost over a year to journey there. The wild things will threaten the traveller, but can be tamed by staring into their yellow eyes without blinking once. Only then will the traveller be declared king of all wild things and allowed to preside over the wild rumpus. Should a visitor wish to leave they may find themselves threatened to be eaten by the wild things, it is unknown whether the creatures really mean it.

(Maurice Sendak, Where the Wild Things Are , New York, 1963)

dictionary of imaginary places





Bausteine zu einem Charakter.

Sie wollte Männer nicht bessern, sondern ausnehmen.

Ein paar Semester Leib-Seele-Problem, danach Desertion.

Die Litanei der Hintergründe: Staat, Ökonomie, Sitten, der Ansturm der Erinnerungen.

Das Nomadentum von Kreditkartenbesitzern.

Ergebenheits-Marketing.

Zu viel Verzögerung war ihnen auch nicht recht.

Ja, sagte sie. Nein, dachte sie.

Er lief neben ihr her, gab sich hart und war es nicht.

Er war, das war ihr Verhängnis, ein großartiger Liebhaber. Doch tagsüber konnte sie ihn nicht ertragen.

Die Promiskuität des Sommers.

Es rührte sie, daß er so unfertig war.

Es war ein Gefängnis, von ihm angesehen zu werden.

Es störte sie, dass seine Gier ihr, nicht ihrem Geschlecht galt.





Montag, 17. November 2003

TOP 10 Viagra®: Impotenz Insidon®: Psychische Erkrankungen Zyrtec®: Allergie Beloc-Zok®: Herz-Kreislauf Cialis®: Impotenz Remergil®: Psychische Erkrankungen Reactine®: Allergie Xenical®: Gewichtsreduktion Umckaloabo®: Grippale Infekte Reductil®: Gewichtsreduktion

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Sonntag, 16. November 2003

michael moore erinnert mich, immer wieder, an bill gates. ich glaube, es liegt an dieser linkischen strebervisage. ich glaube auch, die sind beide genauso schlimm.





Wer noch nicht wusste, warum Klagenfurt Klagenfurt heisst, weiss es spätestens seit diesem Jahr. Da laden also ein paar angebliche Geisteskoryphäen sich ihre Schüler ein, die auch nicht wissen, dass man Sätze unter 10 Wörter schreiben kann. Dann wird das Zeug vorgelesen. Der Preis geht an die Autorin, die die Frisur einer CDU-Kreisvorsitzenden in der hessischen Provinz hat. Und alle Bücher landen dann nach 6 Monaten im Ramsch, weil die Leser mit dem Krempel nichts anfangen können. Dann wird nächstes Jahr in Klagenfurt wieder geklagt.

[...]

"Auf der anderen Seite hat Chuzpe 2 mal Medienpreise abgestaubt. Und vielen Leuten ein etwas anderes Bild vom Judentum vermittelt. Ein wenig vergeistigtes, ziemlich selbstironisches und knüppelhartes Bild. Eines, in dem Sex und Gewalt natürlich auch vorkommt. Wie überhaupt alles, was zum Judentum gehört, bishin zum banalen Tratsch. Was dem einen sein Bohlen, ist uns der Bronfman. Ein Judentum, bei dem einem schon mal - Zitat - die Frühstückseier aus dem Mund fallen.

Ziel erreicht ;-)

Und jetzt auch als Blog. Um unseren Oberen etwas zu zeigen, die noch nicht wissen, was so ein Blog ist. Wir haben erst mal die Kommentare nicht blockiert. Yeah. But we got the admin power and we´re going to use it. "

das rockt. new a-list-weblog: chuzpe.





gestern abends stand ich gemeinsam mit patrick lindner, marshall & alexander, matthias reim, natural, katja riemann, petra irgendwas band, einem wunderkind, udo lindenberg, anna maria kaufmann, alexander superstar und gunther emmerlich auf einer bühne und sah aus, als würde ich lächeln. but then, maybe someone read my lips....





Freitag, 14. November 2003

nur so: "herr" ist nicht bestandteil meines namens, ich bestehe auch nicht darauf, so angesprochen zu werden, und es kommt mir, ehrlich gesagt, immer ein wenig irritierend vor, wenn ich immer wieder in anderen weblogs als "herr praschl" auftauche, in denen sonst weder frauen noch herren vorkommen. nicht, dass es mich stört, aber so war das nicht gemeint. die konvention war eine andere, eine nur für mich: ich sieze menschen, die ich nicht kenne, und ich spreche über sie als herr/frau, weil ich das beispielsweise in englischen und französischen tageszeitungen immer schon sehr höflich fand. das ergibt aber nur dann sinn, wenn es einigermaßen ausnahmlos gilt.

dass das besonders wichtig wäre, hat niemand behauptet.





Donnerstag, 13. November 2003

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