Samstag, 13. Dezember 2003

übrigens: für links aus den york times sollte man den new york times link generator verwenden. er erzeugt - für weblogs - urls, die permanent zugänglich sind, also auch noch dann, wenn die nyt den jeweiligen artikel schon ins kostenpflichtige archiv gestellt hat. was wieder mal für die nyt spricht. den großartigen hinweis habe ich vom stets großartigen FraFuchs





Chris London, posing at Oz Bar & Grill last week with three acquaintances, says he has taken Viagra not for impotence but as insurance against performance anxiety. He went home alone that evening.





jeder käufer, der dieses haus schlecht behandeln sollte, wird auf der stelle impotent, bankrott, einsam, hässlich und von keinem mehr gemocht werden. wir haben Sie gewarnt.





Auch sehr klasse im NZZ Folio: Die Geschichte über die drei Christusse von Ypsilanti, von der mir Daniel schon vor Jahren erzählt hat.





Amazonen müssen ­ wie erfolgreiche Geschäftsmänner auch ­ zur Arbeit keine Anzüge mehr tragen. Aber durch unsere Abneigungen drücken wir immer noch genauso viel aus wie durch unsere Vorlieben. Herrenparfums sind dazu bestens geeignet, weil die meisten eine Geruch gewordene Verweigerung sind: auf keinen Fall dies oder jenes, keine Blumen, kein Barbie-Pink, keine Komm-näher-Wolke und vor allem: kein Lachen. Kurz, der Duft, den eine Osterinselstatue trüge, wenn sie sich je rasierte. Was bleibt einer Frau heute, wo wir gewohnt sind, die Wörter «klug» und «hinreissend» in einem Atemzug zu nennen? Zunächst einmal sollte sie sich an das russische Hausmittel gegen Schluckauf erinnern: «Dreimal ums Haus laufen, ohne dabei an das Wort Wolf zu denken!» Folgen Sie diesem Rat, verbannen Sie alle virilen Gedanken, schlüpfen Sie in ein knöchellanges raschelndes Taftkleid von der Farbe eines seltenen Käfers, und suchen Sie sich den quergestricktesten, selbst angesichts guter Nachrichten gleichmütigsten Duft, den Sie finden können.
NZZ Folio > Luca Turin > Lui pour Elle.

Wo ist Viviane Manz?





NZZ > Das Googlebombing-Massaker. Schönes Wort: Relevanz-Räuber.





Freitag, 12. Dezember 2003

"Der Chef ist absolut ironiefrei, Typ: Porno-Adliger, Goldknöpfe am blauen Jackett, hat mal Jaguars gesammelt, spielt Golf und macht Urlaub auf Sylt und in Kitzbühel, Choleriker." (aus einer e-mail)





blond.

sowieso: volker radke. einer, von dem man sich wünscht, er würde ein weblog, jeden tag.





ficken is so 20th century





ich und die raf





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