herrn roland g. aus berlin möchte ich ausdrücklich dafür danken, mir herrn krämers "neue musik aus japan" empfohlen zu haben.
NYT > Warren St. John: Sex with Einstein? Yes, in the New Yorker. Hübsche Geschichte über die neue Cartoonisten-Generation beim New Yorker
"er kann so toll staunen"
knuth sitzt neben mir und wir reden gerade über knipser. alberner diarienmäßiger eintrag.
das schöne an diesen weblogs ist: man merkt oft, dass man in sehr viel angenehmerer gesellschaft ist als man denkt. all die leute plötzlich, die tolle bücher lesen, tolle musik hören, ihr wissen, ihre gefühle, ihre geschichten teilen. man möchte immerzu kennen lernen. dabei liest man seit hundert jahren zeitungen, müsste da doch auch so sein, bildet man sich ein, ist aber nie so gewesen. keine ahnung, ob es anders wäre, wenn ich zum beispiel von filmbesprechern wüsste, was sie sonst noch machen oder von musikbesprechern, wie ihr wochenende war. sehr eigenartig. (wollt ich auch einmal durchgegeben haben, die liebe zu den weblogs, ist euch ja peinlich, weiß ich doch.)
der neue new yorker: 1. bestes cover seit langem. 2. tolle geschichte von david owen: "how funny can a Hallmark card be?" (Hallmark cards sind diese gruß- und glückwunsch-karten, die es in supermärkten zu kaufen gibt, nicht viel anders als hierzulande. hab selbst mal eine geschichte über den größten deutschen ansichtskartenhersteller geschrieben, besondere berücksichtigung: scherzhafte grüße; das sind die leute, die wirklich bescheid wissen über gefühlslagen). 3. bonus-broschüre: "a decade of photography at the new yorker", grandiose fotos, man könnte auch sagen: die elizabeth biondi-dekade, ich staune ja immer noch jede woche, wie sie es schafft, das richtige bild zu haben.
schöner hitchcock-font zum download, übrigens.
Leonardo da Vinci: Codex Madrid (unter "Netscape-interne Darstellung")
whatever happened to viviane manz?
günter hacks geschichte full city in der aktuellen c't ist gut, und sehr gut, wenn sie so dahinzugleiten beginnt.
raúls schwermütige nasenflügel.
Und hier ist eine komplette Lesung von Lawrence Ferlinghetti (windows media player required, die audios funktionieren bei mir nicht, die videos alle & sind ohnehin groß, dieses gesicht, dieser schädel, diese brillen, dieser schwarze fond) & anderswo auf der Website noch weitere Lesungen, sehr schön das alles.
auch verschreibungen sind manchmal ausdruck von genialität.
Did you mean: "the conspicuous absence of happiness in Austrian literature?". no, I meant walter vogl. guy I used to know way back then. frequenzritte & all that. had some prayers with him in meji park. meant a lot to me. thanks, google, anyway.
was yves saint-laurent dieser tage macht, würde mich doch ein wenig interessieren & ich bete, es geht ihm gut.
[neulich wanderte ins depot der ungeschriebenen geschichten: kindheit von couturiers, puppentheaterkostüme, karnevalskostüme, die nähmaschinen von maman. eine urgeschichte der mode.]
auf jeden fall: benjamin wild
Sie hat früher Barry Manilow gehört und die Sex Pistols nie verstanden. Und es ist ihr nicht einmal peinlich.
das zweite foto von links ist ein sehr großes, aber hinkommen zu dem foto ist ein tschach (tschoch?)
hertha hurnaus photography > edition he-hu > 5
white tahina / joana preiss, quicktime movie.