Ganz unvermutet wieder das Glück, Filme anzusehen. DVDs auf dem 12 Zoll-Monitor eines iBooks auf dem Bauch, im dunklen Zimmer im Bett liegend; vorher auf dem DVD-Recorder sorgfältig alles von Werbepausen, Sponsorengeblöke und Abspannverstümmelungen gereinigt. Merken: wie sehr man es gehasst hat, was Fernsehen den Filmen antut, wie sehr man das Kinogehen dafür gehasst hat, dass es einen, ehe man schauen darf, erst einmal dreißig Minuten lang mit Werbung traktiert und einem das Schauen verhagelt. Merken: wie sehr es einem gefehlt hat, Werke zu sehen. Jetzt: Nur noch Texte, keine Kontexte mehr. Und schon leuchten die Bilder wieder.