ungebrochen der trickle down ins offline-leben: im zeitschriftenregal des supermarktes das sonderheft einer kochillustrierten bemerkt, titelgeschichte "das beste mit hack". nicht einen moment lang erstaunt gewesen, sondern gleich gedacht: warum auch nicht, wenn der so kochen kann wie er schreibt. beim bäcker dann zwei stück prasselkuchen bestellen wollen, versehentlich aber praschlkuchen gesagt. die verkäuferin lächelte kühl und reichte mir die papiertüte. zuhause dann festgestellt, dass sie käsemohnkuchen eingepackt hatte. mich geärgert und mir daraufhin abermals geschworen, weniger zeit mit dem lesen von weblogs zu verbringen. mich anschließend daran erinnert, wie p.l. und ich neulich darüber sprachen, dass wir beide anläßlich praschls beiläufiger erwähnung eines mit lachs belegten bagels dessen innewurden, dass auch wir, p.l. und ich, lachs doch geradezu liebten und auch sofort welchen kaufen gegangen waren! inzwischen habe ich durch das fast tägliche lachsessen wohl gut ein kilo zugenommen. kurz gemutmaßt, dass praschl für so was wohl provision von der lachsindustrie kassieren würde. diesen gedanken aber über dem zweiten stück käsemohnkuchen wieder verworfen.