manchmal kann ich nicht einschlafen, weil ich zwanghaft einzelne postings, kommentare oder ganze threads, die ich tagsüber in weblogs gelesen habe, rekapituliere. oder weil eine einzelne bemerkung, ein satz, eine geste oder eine beobachtung mir dieses pulsrasen verursachen – viel vehementer als in büchern gelesenes oder real-life-gehörtes -, das zustände von beglückung gelegentlich begleitet. manchmal sind weblogs und deren verfasser, die ich übrigens alle nicht kenne, auch in meine träume eingewoben, vorder- oder hintergründig, als resonanz, verdichtet, verschoben, ergänzt, erfunden, wie auch immer. desiderat jedenfalls: aufschluß darüber, wie andere von weblogs träumen.