voriges jahr drei tage lang durchs gebirge der sierra maestra gelaufen, das hideout der später siegreichen kubanischen revolutionäre. ich hatte einen führer, der fragte mich eingangs, ob ich popmusik mögen würde, insbesondere wham. wohl aus interkultureller überbeflissenheit log ich, dass ja. ein fehler, denn er konnte alle liedtexte auswendig. er sang fürchterlich, das schmälerte indes nicht den aplomb seines vortrages. nun ist es eines, sich bei hitze auf schlammigen maultierpfaden berge hinaufzuquälen. etwas völlig anderes aber, dies zu tun während jemand mit spanischem akzent und weithin hallend last christmas dröhnt. erst vorhin ist mir aufgefallen, dass george michael durchaus ähnlichkeiten mit dem früheren fidel castro hat.