finde ich die Vorstellung, ein Weblog zehn oder fünfzehn Jahre lang zu betreiben. Ob dann immer noch ein paar von den jetzigen Lesern in den Referrers wären. Wie es wäre, gemeinsam alt zu werden, ohne einander je gesehen zu haben. Ob man am Ausbleiben mancher Leser erführe, dass sie erkrankt oder verstorben sind (schreckliche Vorstellung). Sowieso: Diese Halb-Intimität im Verhältnis von Weblog-Schreibern und Weblog-Lesern. Vor allem, wenn die Leser selbst ihre eigenen Weblogs haben. Diese fast dialogischen Monologe, monologischen Dialoge, die da gesprochen werden von URL zu URL. Auch so eine Qualität, die mir erst allmählich bewusst wird.