unlängst wurde mir bewusst, dass ich in spätestens 3 Wochen für 3 Menschen verantwortlich bin. 4, zähle ich mich selbst mit. In 3 Wochen +/- 10 Tagen gebärt meine Frau ein Kind. Eben erst habe ich mich an das erste gewöhnt und bin ich wenn es Papa sagt. Ein weiteres Mädchen sagt der Frauenarzt der es wissen muss und der sich beim ersten Mädchen schon nicht sicher war und wie sehr waren wir erstaunt nach 3 Tagen Krankenhaus ein verknautschtes Mädchen in 2 Handflächen in die Welt zu tragen und keinen Buben. Wir 3 dann 4, Durchschnittsfamilie, nicht verheiratet, keine Zeit für sowas und die Steuer macht den Unterschied ja auch nicht wenn man eh arbeitslos ist hast ja dann endlich Zeit dich um die Familie zu kümmern. Endlich. Nichts Besonderes, ein Kind halt. Freunde verloren, die alten. Gleiche Kohorte, anderes Lebensmodell. Sportwagen fahren, Hütte im Zillertal, Geld ausgeben. Mankannnichtalleshaben. Kommenwiederanderezeiten. Hauptsacheallesindgesund. Neue Freunde noch nicht gefunden. Räumensieihrenkramendlichausdemflur. Würde auch gerne mal wieder ausschlafen oder Drogen nehmen oder ins Gebirge morgens um 5. Anderes Modell. Anderes Leben.






auf legalem weg möglichst viele frauen ins haus

that's the way, kollege!


die Kunst ist, das "andere Modell" so lang und exzessiv gemacht zu haben, dass man sich nun im "einen Modell" wohl fühlt.


Was bleibt ...

... was Spuren hinterlässt über die eigene vergängliche Existenz hinaus, das ist ja nicht der Sportwagen oder die Hütte im Zillertal ...


Verantwortung übernehmen

hört sich für viele Leute an wie "Jetzt is Schluss mit Lustig". Ich hab zwei Jungs, Geld reicht nicht, obwohl ich Arbeit habe, weil mein Staat 86% des Steueraufkommens in die Eigenverwaltung steckt. Trotzdem wärs anders nicht besser oder lustiger. Nur einsamer. Und wenn die anderen dann ihre Krise kriegen und Kinder wollen fahren wir in die Berge. Nach dem Ausschlafen.