sehnsucht, die mir selbst verdächtig ist, aber ist vielleicht mein job,verdächtige sehnsüchte zu haben: jene nach dem endgültigen sieg des us- oder irgendeines anderen imperialismus, und zwar überall, alles nur noch besitz ein und derselben weltumspannenden nation. kann es nicht mehr ertragen, dieses geostrategische die-gegen-die-fauteuil-feldherren-gerede, wer welche massenvernichtungswaffen hat und wer nicht und so weiter, das außenpolitische ständig, zu dem jeder sich aufschwingt, ich nicht ausgenommen, vom platz vor der glotze, hinter dem weblog, auf der galerie aus, meine güte, wie öde das ist, wie müde, wie mürbe das macht.
praschl | 14. April 03