die taktik scheint zu sein: sich mit dem krieg so lange zeit zu lassen, bis wirklich jeder viel zu erschöpft ist, sich über ihn noch den kopf zu zerbrechen.






Vor allen Dingen bekommt man irgendwie das Gefühl, dass der Krieg sowieso kommt, egal was auch passieren mag. Das ist sehr deprimierend für alle, die an Gegenmassnahmen herumüberlegen.


Ja, die Chronik des angekündigten Todes ist diesmal besonders detailliert und besonders gedehnt. Und man weiß, es wird ein noch schlimmeres Scheibenschießen geben als '91, mit den denkbar übelsten Nebenwirkungen für Nahost. Dabei keine Sekunde Sympathie für Saddam und seine Baggage. Moralische Unentscheidbarkeit der Konflikte als Funktion der Verworrenheit der Welt.