eine weiße nacht aus vielen tagen, strange hours to keep, nur für was - für nichts. erst war es jahrelang die Frage, womit wir uns beschäftigten, dann, mit einem mal, war es die Antwort - die nicht kam. sofort zeigte sich die religiöse seite der stummheit, eine blanke struktur, ihr offenes lauern am ende des austauschs. O. rief an und sagte: der abgrund wird dir entgegenspringen. das sollte sich als korrekt erweisen.

die wachheit war noch immer um unmögliche stunden vermehrt. in diesen stunden fand verlassenheit statt. (ne m'abandonne pas! schreiend so laut es ging - so sind wir nachts um vier um die häuser gezogen: ach ihr wart das. ja, wir waren das.) heute hingegen unterscheiden wir behaustes und unbehaustes nichts.

das größte problem ist jetzt, nicht zu vergessen, dass man das opfer ist. hier ist das sich nicht (das sich nie) in erfahrung transzendierende Nichts: es bleibt sehr weit oben, sehr weit unten und sehr weit in der mitte. das ist die dumpfe kehrseite des wollens und das die letzte flasche vom höflichen spätkauf. das ist der transit von der verheißung in die entsagung. ohne wort und ohne rast.

als ich wieder da war, blieb nichts als das wiederaufsuchen der orte. ein programm, das ich in den letzten tagen absolvierte. ich ging sie rückwärts, und betrat ihre negative form und las sie von ihrem letzten ausgang her. so schien sich alles aufzulösen und die flutung des bewusstseins tat ein übriges. ich habe jede entzündung betreten und überall etwas bestellt, bei eigenartig kooperativen kellnern. ich habe die wege geleugnet, und die wege leugneten mich. am ende leugnete ich noch den blauen vorhang, den tillichband, die tapfere hingabe, die feige sau, die ungerechtigkeit (der welt), die wartehalle und das nest. erst dann läuteten die glocken und es war doch schon so lange tag.