der spiegel diese woche ist so eine lustige wir-dissen-die-leistungsverweigerer-anthologie. eddie m., der sagt, dass ulle zu viel frisst und zu viel speck ansetzt und zu viel spaß haben will und es nicht wirklich wissen will und keinen killerinstinkt hat. und irgendsoein afrikanischer myth-debunker, der den deutschen mitteilt, dass sie bitte bitte ja nix zahlen sollen für den faulen neger, weil der sonst nie eine motivation hat, hart zu schuften statt europäeralmosen zu verspachteln. vielleicht sollte man das einmal historisch untersuchen, das jeweilige wir-sind-so-unerschrocken-toughe-burschen-lieblingsgenre. das zeitgenössische virile: öffentlich sagen, dass es der andere immer noch viel zu bequem hat. so richtig reinsagen.

[zum ausgleich gibt es bettina musall-poesie über österreichische popsängerinnen, und selbstverständlich kommen "die alpen" vor und das "erdnahe" und die "germanen", die jetzt erobert werden sollen.]