irgendwann während dieser lesungen, ich weiß nicht mehr, wer gerade vorne saß und woraus gelesen wurde, ohnehin ein ständiges fade in fade out in dieser ein wenig herausfordernden akustik, dachte ich, so rainald goetz mäßig: wie geil ist das denn, bei irgendsoeinem halbsatz, an den ich mich nie werde erinnern, den ich nie werde wieder erkennen können, dass das tatsächlich besser ist als alles andere, dieser wahrnehmungsflow, dieses sehen-und-es-auch-sagen-können, unfassbar, wie groß ist das denn, & diese warme sicherheit, dass genau darüber nie etwas zu lesen sein wird an den orten, an denen jetzt so viel über weblogs zu lesen ist. und wenn ich etwas einzuwenden gehabt hätte, dann nur, dass das nicht auch schon donnerstag begonnen hat wie bei den jc-on-e-leuten im basement, und dass es sicher hübsch gewesen wäre, wenn die sonne geschienen hätte, und wir draußen hätten sitzen können, vom strand aus den gegenstrand verachtend, floating, & da vorne heimchen in seinem pinstripe beim auflegen zu diesem strandmenschen-streaming, während michael baute gerade über die verwendung des und bei flaubert erzählte, & diese verschollenen brüder & all das & wie gut weblogettes und weblogeurs aussehen, sollte man auch einmal erwähnt haben & morgen, bedachter, mehr aus meinem leeren büro. vielen innigen dank. jetzt endlich schlafen.

see all public photos tagged with blogmich